Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for the ‘Priester’ Category

Dank von Pfarrer Rolf Schneider zum 8o. Geburtstag

Posted by Florian Seiffert - 8. November 2018

Pfarrer Rolf Schneider übermittelt seinen Dank:

Dank von Pfarrer Rolf Schneider zum 8o. Geburtstag
Herzlichen Dank allen, die mir zum 80.Geburtstag am 19. September in der Schützenhalle und zu Hause gratuliert haben. Ich möchte nicht für meinen Geburtstag „bestraft“ werden und ca. 150 Anschriften suchen müssen; deshalb auf diesem Weg mein Dank und noch ein kurzer Beitrag zu meinem Leben in den 80 Jahren:
Am 18.9. 1938 wurde ich in Saarbrücken geboren und nach wenigen Jahren in der Flucht vor den Bomben des 2. Weltkriegs in die Eifel vertrieben: Pronsfeld ist heute der Ort der „Milchunion Hocheifel“ (Muh!), dann 1944, als die Kriegsfront näher kam, Flucht nach einigen Zwischen-Stationen nach Daaden in ein winziges Gartenhaus in der Nähe von Betzdorf an der Sieg. Dort ging die Kriegsfront über uns (eine Familie von inzwischen neu Personen!) hinweg und wir kamen 1946 zunächst nach Münster-Sarmsheim (nahe Bingen) und schließlich 1950 nach Bonn-Mehlem, zuerst auf stolzen 30 qm, aber immerhin in ein eigenes Haus. Die damalige Wohnraum-Bewirtschaftung ließ nicht mehr zu. In Bad Godesberg habe ich dann 1958 im Aloisius-Kolleg (später berühmt durch seine Missbrauchsgeschichten, von denen ich nichts bemerkt habe) das Abitur gemacht und sechs Jahre in Bonn und Köln Theologie studiert. Ich wurde dann 1964 Kaplan in Solingen und kam 1969 nach Stammheim als Kaplan. Gegen alle Regel wurde ich dort 1973 Pfarrer, 1997 auch noch Pfarrer in Bruder Klaus und schließlich 2008 Pfarrvikar in der neugebildeten Pfarrei St. Hubertus und Mariä Geburt. Mit 2013 trat in den (Unruhe)-Stand.
Ich fühle mich hier blendend aufgehoben und wünsche mir noch viele Jahre in der Gemeinschaft mit den Menschen, die mit mir das Leben teilen.

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Hans-Otto Bussalb zum Gedenken.

Posted by Florian Seiffert - 5. März 2018

Mich erreichen zwei Texte per EMail von Frau und Herrn Flohr zum Gedeken an Pfarrer Hans-Otto Bussalb. Dafür herzlichen Dank.

Die bei der Auferstehungsfeier vorgelesenen „Gedanken zum Gedenken für Hans-Otto:

Wir hören seine tiefen Gedanken über sein eigenes Leben:
„Aus 181 Afrika-Tagen

„ ……Ich atme die Luft, und sie ist mein.
Ich setze mich und das ist mein Platz.
Ich gehe immer denselben Pfad, und das ist mein Weg.
Ich nehme eine Frucht vom Baum
Und sie ist mein.
Wer kann mir verbieten, vom Baum der Erkenntnis zu essen?

Wem gehört der Baum?
Wer hat die Macht, den Besitz?
Warum soll ich nicht nehmen, gebrauchen, was allen gehört?

Hier bin ich geboren.
Dieser Fleck Erde macht meine Heimat aus.
Und was ich mit ihr mache, ist meine Macht.
Warum soll ich nicht schreien, so laut es mir Freude macht?

Ich bin ein Mensch, und ich mache was her!……..

Mbinga/ Tanzania – Dezember 1989

Weit entfernt von seiner Ursprungsheimat – Dreslingen !
Pause!!!!
Ein Ausschnitt seiner Vita:

Mit all seiner Trauer um seinen zu früh verstorbenen Vater.
Als einziger Sohn unter „Tanten“ und „Onkeln“ sowie durch seine gute,
tüchtige, liebevolle, wohl etwas strenge Mutter herangewachsen zu dem
früh reifen, jungen und bald gestandenen Mann, der hätte auch Architekt
werden wollen, aber er wurde Priester.

Wir von St. Peter Rommerskirchen kennen und kannten ihn als sehr
engagierten Pfarrer, der eine Menge bei uns Christinnen / Christen auf
die Beine stellte- (vorher hier nie gekannt) – wie den Pfarrgemeinderat
mit besonderer Note, den Tanzania- Kreis, der Erstaunliches
mobilisierte:
acht Container- Sendungen voll bepackt mit Tonnen voller Kleider,
Fahrrädern, Werkzeugen, Medikamenten, gewünschten Einzelstücken
wie Autoersatzteile, Netze, Angeln……..
aus Spenden und den Erlösen der vorher und nachher nie dagewesenen
Tanzania- Basaren um den 1. Advent jeden Jahres.
Die zahlreichen Helfer und Ausführenden hatten den meisten Spaß an
dr Freud, auch wenn, die Aktiven nachher von der langen, schweren
Arbeit kaputt waren.
Es gab Besuche von Deutschland nach Tanzania, von Tanzania nach
Deutschland. Viele echte Freundschaften entstanden durch die
gegenseitige Gastfreundschaft und den Briefwechsel. Es war einfach
herrlich. Der stets aufmunternde und zupackende Initiator war

Hans –Otto Bussalb!

Bei den Pfarrgemeinderätinnen und-räten
den Lektorinnen- und Lektoren
den Kommunionheferinnen und – Helfer
ging es ebenso zu mit…….
Ausflügen, Fahrten und gegenseitigen Besuchen, nicht zu vergessen die
fünf Karnevalsumzüge auf Rommerskirchener Straßen als Fußgruppe
mit unverwechselbaren Verkleidungen.
Diese Geselligkeit und Begeisterung erwuchs aus der persönlichen
Begegnung der neu erweckten Kreise durch keinen geringeren als
unseren geliebten und geachteten

Hans- Otto- Bussalb Pause
Wir wollen und dürfen ihn niemals vergessen , seinen vorbildlichen
Predigten auch an Fronleichnam auf verschiedenen Bauernhöfen seine
Gespräche, Ratschläge, Witze, sein Singen und Gitarrenspiel, das frohe,
verschmitzte Lachen und Klatschen.
Unvergessen sind die während seiner Zeit und durch sein Engagement entstandenen Kunstwerke:

  • Von der mittlerweile verstorbenen Künsterlin Felicitas Redmer entworfenen Bundglasfenst = großes Fenster band in der Kirche (ein Teil des Fensters wurde von Hans-Otto´s Mutter gestiftet)
  • Der Taufbrunnen (fließendes Wasser)
  • Die Christusstelle (Jesus nimmt Maria in den Himmel auf)
  • Die Kopie der Jupitersäule (gefunden nach der Zerstörung von St. Peter im Jahre 1943) Original im Bonner Landesmuseum

Er war ein besonderer Mensch und bleibt es immer in unserer Trauer
und unserem Leben, unserem Gedenken, Erinnern und der festen
Hoffnung auf das ewige Wiedersehen bei dem dreifaltigen GOTT
der Liebe, des Friedens, der Freude, der Gerechtigkeit
für Alle-
Schwarz und Weiß
Rot und Grün
Groß und Klein
Arm und Reich
Barmherzigkeit und Verzeihen für alle Zeit!!
So und Vieles mehr wollte der Mensch Hans-Otto- Bussalb!

Aber nichts oder niemand ging ihm über
>JESUS CHRISTUS<
Zitat von Hans-Otto-Bussalb:
„Die Heiligen dürfen nie so groß verherrlicht werden,
dass sie Jesus Christus in den Schatten stellen, verdunkeln!!

ER RUHE IN FRIEDEN!

Die Abschiedsrede von 1989 in Rommerskirchen

Rede zur Verabschiedung von
Herrn Pastor Hans-Otto Bussalb
am 31. August 1989

Sehr geehrter Herr Bussalb,
meine Damen und Herren,

als Sie am 2. April 1977 ihren Dienst hier in Rommerskirchen antraten, oder als sie am 28. November 1981, einem Samstag um 16:47 Uhr in unser Gästebuch schrieben:

Hiermit gebe ich zu Attest, dass ich, wenn der Himmel nicht einstürzt ( Bussalb wird Bischof, der Pfarrgemeinerat lehnt die Art der Sakramentenvorbereitung ab, wie sie seit September 1977 läuft usw.), bleibe ich mindestens 10 Jahre lang (als bis zum 1. April 1987) oder höchstens 12 Jahre lang (also bis zum 1. April 1989) in St. Peter Rommerskirchen und eventuell umliegende Ortschaften.

so wurde von Ihnen ein Zeitrahmen für ihre Tätigkeit vorgezeichnet, der aus damaliger Sicht in so weiter Ferne lag, dass man sich kaum drüber Gedanken machte, ob sie jemals diese, ihre Worte in die Tat umsetzen werden.

Dies auch unter dem Gesichtspunkt, dass es wohl nicht üblich ist, nach einem solchen Zeitraum die Früchte seiner Arbeit in Frage zu stellen um sich ganz darauf verlassen zu müssen, dass die in dieser Zeit ganz bewusst hingeführten mündigen Christen diese Arbeit in ihrem Sinne kämpferisch weiterführen werden.

Viele von uns kennen aus dem Beruf heraus oder wir erfahren es in der Politik, dass ein solcher Schritt, der ja einen freiwilligen Verzicht darstellt, unüblich ist . Wir erleben immer wieder, dass freiwillig selten Führungskräfte zugunsten des Nachwuchses Platz machen.

Nun ist es also so weit. Zum 1. September 1989 werden sie uns verlassen. Sie werden für zunächst einmal geplante 3 Jahre nach Afrika, Tansania gehen (genehmigt von Kardinal Meissner), um dort seelsorgerisch zu wirken.

Für viele von uns wird dies ein trauriger Tag werden, wobei ich mir bewusst bin, dass es auch Einige in diesem Ort geben wird, di sich auf diesen Tag freuen. Dies sin diejenigen, die sie bis heute als Grund benutzt haben, um sich aus der Gemeinschaft in St. Peter auszuschließen.

Wie man solche Christen nennt wissen wir alle, und ich bin der Letzte, der hierüber irgendwelche Urteile abgeben wird. Vielleicht findet doch der eine oder andere zurück zu Gemeinschaft unserer Kirche, warten auf ihren Abgang und gibt nicht zu, dass er ja längst zurückgefunden hätte, wenn da nicht die Angst vor einem Gesichtsverlust (christlich nicht zu verstehen) gewesen wäre.
Hier kann ich nur das Evangelium zitieren und sagen: „herzlich willkommen: verlorene Tochter oder verlorener Sohn“.

Da werden auch die Anderen sein, die sich darüber freuen werden, dass sie nunmehr in ihrem dörflichen Klüngel nicht mehr öffentlich an den Pranger gestellt werden, d.h. im sog. Gelben Blatt, unserem Informationsblatt wird dann nicht mehr auf die Versäumnisse oder Fehlentscheidungen hingewiesen.

Dies von einem Mann, der seine Aufgaben über den pastoralen Dienst hinaus, zum Wohle aller hier Wohnenden , als Pastor nicht erpressbar, verstanden hat.
Da sind aber auch diejenigen, die ihre einzige Aufgabe in den letzen Jahren darin sahen, ohne klärende Rücksprachen Sie zu verleumden.

Solange dies bei irgendwelchen Bierlaunen-Gesprächen stattfang, war dies schon schlimm genug; aber noch schlimmer waren diejenigen, die zum großen Teil falsches Zeugnis gegen sie bei Kardinal und Kreisdechant schriftlich ablegten.
Sie werden sich fragen, warum ich darauf eingehe.

Aus gegebenem Anlass heraus habe ich alle dies Briefe gelesen, lesen müssen und kann nur sagen, es ist eine Schande mit welchen Mitteln hier versucht wurde, um des eigenen Vorteils willen einen Menschen abzuqualifizieren.
Erschreckend ist auch, dass es viele sind, von denen ich sagen würde: „Wer im Glashaus sitzt, sollte grundsätzlich nicht mit Steinen werden.“

Da aber in den letzten 3 Jahren solche Schreiben nicht mehr in Köln angekommen sind, muss man also davon ausgehen, sie haben sich total verändert oder die „Briefeschreiber“ haben die Sinnlosigkeit ihres Tun´s eingesehen.

Wie zwischenzeitlich bei einem Gespräch mit dem Regionalbischof Herrn Luthe und dem Generalvikar Herrn Feldhoff herauskam, werden solche , zum Teil anonymen Briefe in Köln nur dann ernst genommen, wenn die Briefeschreiber zunächst ein Gespräch mit dem Pastor geführt oder zumindest von dem Brief eine Kopie zur Kenntnisnahme zugesandt haben.

Doch erinnern wir uns zurück:

Da kam ein junger, dynamischer Pastor in diese Pfarrgemeine, die lange, lange Jahre von einem lieben, väterlichen Pastor bereut wurden.

Und schon war es aus mit der ruhigen Angebotskirche.

Nein, war denn nun hier los. Da wurde zunächst einmal ein nicht mehr vorhandener Pfarrgemeinderat neu gewählt und nahm seine Arbeit auf.

Da wurden alte Zöpfe abgeschnitten, Da wurde man plötzlich zur Mitarbeit aufgefordert und es wurde einem klar gemacht, dass mit dem Wort Kirche nicht eine Gebäude mit einem Glockenturm, sondern vielmehr die Gemeinschaft der hier lebenden, getauften Christen gemeint ist.

Da wurde man wieder darauf zurück erinnert dass man, bedingt durch das Sakrament der Firmung, als mündiger Christ für die Sache „JESU“ einzustehen hat.

Da wurden ja unmögliche Neuerungen hier in Rommerskirchen , wo es bisher immer so schön in der Kirche war, eingeführt; ich beschränke mich auf die Erwähnung der Elternrunden bei Kommunion und Firmung, auf die Taufgespräche usw., und zu allem Überfluss fanden diese nicht im Pfarrzentrum sondern auch noch privat bei Gastfamilien statt.

Wir alle kennen noch die Reaktionen auf solche Neuerungen:
-ich gehe doch nicht zur Kommunion, sonder mein Kind
-nein ich gehe doch nicht privat zu irgendeiner Familie ins Haus, usw..
Naja, aus heutiger Sicht wissen wir, hier wurde der Versuch gestartet, uns allen immer wieder vor Augen zu führen, dass wir eine christliche Gemeinschaft darstellen – eben eine lebendige Kirche in Rommerskirchen.

Doch wir müssen auch Dank sagen, Dank für das was hier mit uns und für uns geschaffen wurde. Alles hier in die Wege geleitete aufzuführen ist müßig und ich traue mir dieses auch nicht zu. Hervorzuheben ist aber vor allem der Aufbau der Partnerschaften mit Mange und Ngarenaro/Arusha in Tansania, das Land in das sie nun ihr Wirken verlegen werden. Mit dieser Partnerschaften hat die Pfarrgemeinde gewiesen, dass sie echt katholisch, das heißt wir alle weltbezogen geworden sind.

Erwähnenswert ist weiterhin die damit verbundene Gründung des Tansania-Kreises, die Gründung von Liturgie-Kreisen, das jährlich Pfarrfest, usw., bei den Investitionen die Erhaltung und Verschönerung unserer Kirche sowie die fast vollende Neugestaltung des nördlichen Fensterbandes.

Nicht unerwähnt bleiben können die von ihnen montags in den verschiedenen Ortsteilen durchgeführten Hausmessen und die jährlichen Fronleichnamsprozessionen, die auch immer in die verschiedenen Ortsteile der Pfarrgemeinde führten und somit die Größe und Verbundenheit der Gemeinde dokumentierten.

Wie viele haben sich hier in unserer Kirche mit Kraft engagiert und tun dies heute noch. Wir alle wissen, das war nicht immer leicht, vor allem wenn man so nah mit ihnen zusammenarbeitet bekam man schon mal den Ärger direkt mit, für den man im Zweifel nicht konnte. Aber das war und ist ja wohl menschlich verständlich.

Da ist aber auch die Arbeit im Pfarrgemeinderat zu nennen, die unter anderem Vorsorge für die Zukunft der Pfarrgemeinde beinhaltetet, dies vor allem unter dem Gesichtspunkt des sog. Stellenplanes 1987, d.h. der Zusammenführung der beiden Pfarreien St. Peter Rommerskirchen und St. Martinus Nettesheim.

Ihre Bemühungen unsere Pfarrgemeinde so weit zu bringen, das sie bereits heute ohne Pfarrer aufkommen könnte. Ein Ziel Ihrer Arbeit, das ich, wie sie wissen anders beurteile.

Darüber hinaus soll nicht unerwähnt bleiben, das wir die ersten Schritte gemeinsam mit unserer evangelischen Schwestergemeine in Richtung Ökumene getan haben, eine Aufgabe, die in den nächsten Jahren sicherlich noch stärker als bisher angegangen werden sollte.

Hier haben sie den Samen gelegt, der sicherlich in ihrem Sinne aufgehen wird.

Da ist der Mensch Hans-Otto Bussalb, der im Rahmen seiner Tätigkeiten viele Informationen guter und böser Art zu verarbeiten hatte und vor allem bei schlechten Nachrichten kaum damit fertig wurde und sich des Öfteren von dieser Pfarrgemeinde im Stich gelassen fühlte.

Da ist auch der weniger bekannte Einsatz von Ihnen, das sie jederzeit sofort und sei es mitten in der Nacht alles liegen ließen um in Not geratenen Mitchristen sofort zur Seite zu stehen.
Ach wenn man dieses ihnen manchmal damit dankte, das bei der Wendung zum Guten weiterhin auf sie geschimpft wurde.

Da gab es aber auch die gemeinsamen Feste, Unternehmungen und Gespräche, die mir und wie mir bekannt ist, auch vielen anderen sehr viele gegeben haben.

Hier an dieser Stelle sei hierfür Dank gesagt und ich glaube, das ich dies nicht nur für mich sondern für viele der hier Anwesenden sagen darf.

Nun beginnt also mit dem morgigen Tag ein neuer Lebensabschnitt für sie. Sie werden in Afrika für drei Jahre ihre Tätigkeit in einem Kulturkreis aufnehmen, den wir, wie sie es auszudrücken pflegen, Mitteleuropäer nur sehr schwer verstehen können. Diese Tätigkeit dürfte kein Spaziergang werden, da sie trotz der jetzt schon andauernden monatelangen Vorbereitungen auf die sich zwangsläufig ergebenen Schwierigkeiten, vor allem der Sprache hinweisen.

Hier können wir Zurückbleibenden nur den göttlichen Beistand für ihre Arbeit erbitten.

Zu guter Letzt sein Ihnen für ihren, manchmal auch nicht immer verstandenen Einsatz, ihre Glaubensübermittlung, ihre Hilfsbereitschaft, kurzum ihre mehr als 12-jährige Tätigkeit hier in St. Peter Rommerskirchen gedankt.

Bleiben sie der Kämpfer für die Sache „JESU“, sowie sie immer ihre Tätigkeit verstanden haben. Kommen sie bitte gesund zurück und vergessen sie allen Ärger und denken nur an die guten Dinge und Erfolge der letzten Jahre mit Dankbarkeit zurück.

Ich schließe mit einem Wort des von Ihnen sehr verehrten, leider verstorbenen Kardinal Josef Höffner, wir hier in Rommerskirchen verlieren mit Ihnen ein „Original“, welches nicht so schnell ersetzt werden wird.

Erwin Flohr – Vorsitzender Pfarrgemeinderat St. Peter Rommerskirchen

A.O. 27. August 1989

Siehe auch:

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Beerdigung Pfarrer Hans-Otto Bussalb

Posted by Florian Seiffert - 3. Februar 2018

Am heutigen Samstag wurde auf dem uralten Kirchhof vor der Kirche St.Hubertus in Köln Flittard Pfarrer Hans-Otto Bussalb beigesetzt.
Beeindruckend fand ich die rege Anteilnahme der Weihekollegen 1967, der Familie, der Pfarrgeistlichen, der Pfarrkinder aus seinen alten Gemeinden, der Pfarrkinder aus seiner letzten Gemeinde, Abordnungen von Schützen, Kirchenvorständen und Pfarrgemeinderätinnen und -Räten, …
Auch die Gestaltung der Auferstehungmesse war fröhlich, bunt und würdevoll. Ich bin sicher, dass sich Pfarrer Hans-Otto Bussalb im Himmel sehr darüber gefreut hat.

Beerdigung Pfarrer Hans-Otto Bussalb

Für die, die Pfarrer Hans-Otto Bussalb heute nicht verabschieden konnten, find Sie im folgenden ein paar Texte des Gottesdienstes und einige Bilder, die Sie gerne weiter verwenden können.

Bilder und Texte der Beerdigung von Pfarrer Hans-Otto Bussalb.

Geistliche und MessdienerInnen für Pfarrer Hans-Otto Bussalb.

Schauen Sie auch hier:

Florian Seiffert, Pfarrgemeinderat – 03.02.2018

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Erinnerung an Pfarrer Hans-Otto Bussalb: Relaxte Tischgespräche

Posted by Sandra Wirz - 1. Februar 2018

Zu Beginn jeden Jahres fuhren die Kommunionsgruppen der BKS nach Haus Winnerath in der Eifel zu einem Intensiv-Wochenende. Traditioneller Weise fuhr dann Pfarrer Schneider als geistlicher Beistand mit. 2005 war er verhindert und anstatt dessen sollte Pfarrer Bussalb für einen halben Tag kommen. Da in früheren Jahren Pfarrer Bussalb schon mal wegen schlecht eingestellter Medikamente „nit jot drop“ war, schauten bei der Ankündigung des neuen Gastes einige der begleitenden Mütter etwas erschrocken. Denn einige unter den Jungs waren hibbelig und vorlaut. Würde das gut gehen?

Kurz vor dem Mittagessen erschien Pfarrer Bussalb, erkundigte sich, wann das Mittagessen beginnen sollte und empfahl sich dann zu einem kleinen Spatziergang rund ums Eifeldörfchen. Derweil tobte die Rasselbande im Schnee.

Bevor das Essen aufgetragen wurde, sondierte Pfarrer Bussalb die Sitzordnung und setzte sich vor Kopf an den Jungenflügel des Tisches. Die Jungs testeten ihren Neuzugang sofort mit einem frechen Witz. Pfarrer Bussalb lachte amüsiert und lenkte die Konversation auf interessante Themen. Die Jungs waren begeistert ob der Aufmerksamkeit, die ihnen entgegengebracht wurde. Die Mütter in der Runde konnten ein entspanntes Mittagessen genießen.

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst, bei dem Pfarrer Bussalb ebenfalls sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen für nervöse und hibbelige Kinder aufbrachte, mußte er dann wieder Richtung Köln aufbrechen. Dort mußte noch eine Abendmesse gelesen werden. Er drückte sein großes Bedauern aus, jetzt schon los zu müssen – er wäre gerne noch länger geblieben. Mit großem Hallo und ebenfalls großem Bedauern verabschiedeten ihn die Zurückbleibenden.

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Erinnerung an Pfarrer Hans-Otto Bussalb

Posted by Florian Seiffert - 26. Januar 2018

Pfarrer Bussalb

Pfarrer Bussalb am 03.03.2007

Ich möchte heute, am Todestage von Pfarrer Hans-Otto Bussalb, eine Erinnerung an ihn hervorholen und Sie alle ermutigen, auch Geschichten und Erinnerungen an Pfarrer Bussalb zu Papier zu bringen oder als Kommentar hier anzuhängen. Es gibt so viele Geschichten und Erinnerungen an ihn und als Hobby-Archivar, finde ich es wichtig, dass sie nicht verloren gehen.
Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, die Rede auf seinem 40.ten Prieserjubiläum am 03.03.2007 halten zu dürfen. Ich denke, sie fasst es immer noch gut zusammen.

Einige regen sich auf, andere sagen, er sei erfrischend!

Rede von Florian Seiffert / Pfarrgemeinderat zum 40.ten Weihejubiläum von
Pfarrer Hans-Otto Bussalb.

Hochwürdiger, lieber Pfarrer Bussalb,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde!

Lieber Pfarrer Bussalb, am Montag dem 1. Juli 1940, als Sie in Waldbröl im Oberbergischen zur Welt kamen, wurde in unseren Kirchen vor dem Evangelium gerufen:

Halleluja. Halleluja.
Wenn ihr heute seine Stimme hört,
verhärtet nicht euer Herz!
Halleluja.

Im Evangelium nach Matthäus wurde es dann noch präzieser (Mt 8,18-22):

… Da kam ein Schriftgelehrter zu ihm und sagte: Meister, ich will dir folgen, wohin du auch gehst. …

Der Heilige Geist hat Sie – zu unserer heutige großen Freude – so geführt, dass diese Sätze für Sie persönlich Gültigkeit bekamen. Sie waren gerade mal 26 Jahre alt, als Kardinal Joseph Frings Sie am Freitag, den 27. Januar 1967 zum Priester weihte.

Die erste Lesung bei Ihrer Priesterweihe war dem Hebräerbrief (Hebr 10, 32-39) entnommen und enthielt die Worte:

Ihr seid vor aller Welt beschimpft und gequält worden, … da ihr wusstet, dass ihr einen besseren Besitz habt, der euch bleibt. Werft also eure Zuversicht nicht weg, die großen Lohn mit sich bringt. Was ihr braucht, ist Ausdauer, damit ihr den Willen Gottes erfüllen könnt und so das verheißene Gut erlangt.

Sie und der Heilige Geist sind daraufhin zusammen einen weiten Weg gegangen, der Sie vor knapp 8 Jahren – zu unserer heutigen großen Freude — in unseren Pfarrverband geführt hat.
Seit dieser Zeit gibt es plötzlich Jüngerinnen und Jünger, die aus Bechern trinken, hört man das ein- oder andere Gebet nicht mehr, weil Sie leise beten, fällt schon mal ein Titel weg …, gibt es deswegen hier und da lebhafte Debatten, Schreiben und Tonaufnahmen bei Haupt- und Ehrenamtlichen.
In einer Mail aus dem Jahre 2002 an mich heißt es dann: „Einige regen sich auf, andere sagen, er sei erfrischend! Jedenfalls führt das zu einer Polarisierung der Gemeinde.“

In einem Schreiben zum Weggang von Pfarrer Fritz Frank schrieben die Flittarder Pfarrgemeinderäte im April 2002 an Kardinal Meisner über Sie:

„Er wohnt noch nicht sehr lange hier, ist aber als Subsidiar sehr geschätzt und beliebt. Er fühlt sich hier offensichtlich wohl. Aufgrund seiner ausgeprägten Individualität, die im Nahbereich hier und da auch Schwierigkeiten bereitet, polarisiert er, was wir aber auch nicht missen möchten.“

Ich möchte Ihnen heute den Dank und die Anerkennung der Gemeinden des Pfarrverbands Flittard Stammheim und Bruder Klaus überbringen. Wir danken für Ihre Werke, für Ihren Einsatz, für Ihre Hoffnung, für Ihre Liebe und besonders für Ihre Gebete in den 14.645 Tagen seit Ihrer Weihe. Wir danken Ihnen auch für diese schöne Feier heute!
Ich persönlich finde es wichtig, dass Sie nicht rundgeschliffen und angepaßt sind, sondern, dass Sie auch polarisieren, aufwecken, nachdenklich machen, bewegen, erfreuen und auch ärgern!
Jesus Christus hat Petrus doch nicht zum Sofakissen, sondern zum Eckstein gemacht. Ein Eckstein steht im Weg, scheidet Wege, ist schwierig, zwingt zur Beachtung, polarisiert!

Bezogen auf Ihr heutiges schönes Fest möchte ich uns allen mit einem Zitat aus dem Tagesgebet vom Tage Ihrer Priesterweihe sagen:


Gott.
Du hast uns zu dieser Feier eingeladen.
Du sagst uns dein rettendes Wort
und reichst uns das Leben spendende Brot.
Mach uns fähig, weiterzugeben,
was wir in deinen Gaben empfangen.

Für die Zukunft im Pfarrverband wünsche ich Ihnen und uns einen langen, weiten, guten und gemeinsamen Weg unter dem Schutz des Heiligen Geistes vielleicht unter dem Motto:

Wenn ihr heute seine Stimme hört, verhärtet nicht euer Herz! Halleluja!!

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Geistliches Testament von Alt-Erzbischof Joachim Kardinal Meisner

Posted by michaelcziba - 8. Juli 2017

Liebe Gemeindemitglieder, in einer Mail unseres Generalvikariats wurden darüber informiert, dass unser verstorbener Alt-Erzbischof Joachim Kardinal Meisner schon im Jahre 2011 ein Geistliches Testament verfasst hat, dass nach seinem Tod allen Menschen unseres Erzbistums zugänglich gemacht werden soll. Ich lade Sie ein, dem Wunsch unseres verstorbenen Erzbischofs zu folgen und sein letztes Wort an uns zu lesen. Bitte schließen Sie ihn in Ihr Gebet ein. Ihr Pfr. Michael Cziba

Geistliches Testament von Kardinal Meisner

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Pfarrer im Ruhestand Fritz Frank ist gestorben

Posted by Florian Seiffert - 28. Februar 2016

Am Samstag, 27.02.2016 ist Pfarrer Fritz Frank gestrorben.
Mögen Engel ihm entgegen eilen! Und gedenken wir ihm im Gebet!

Der Termin für die Exequien in St. Hubertus ist Montag, der 07.03.2016, 9:00 Uhr. Die Beerdigung erfolgt anschließend in einem der Priestergräber vor der Kirche St.Hubertus.
Die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft hält die Ehrenwache. Weihbischof Manfred Melzer wird Pfarrer Frank die letze Ehre erweisen.

Für die Gemeinde besteht von 7.30 Uhr bis ca. 8.30 Uhr die Möglichkeit des persönlichen Abschieds am offenen Sarg in der Kirche.

Traueranzeige Stadzanzeiger

Traueranzeige Stadzanzeiger

Pfarrer Fritz Frank -- Das Bild ist eine Kollage aus Aufnahmen, die ich gemacht habe. Ich stelle es unter die CC0-Lizenz. Es darf beliebig verwendent werden!

Pfarrer Fritz Frank rip

Traueranzeige Fritz Frank

Traueranzeige Fritz Frank

Trauerplakat Fritz Frank

Trauerplakat Fritz Frank

Siehe auch:

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Beerdigung von Msgr. Armin Tellmann

Posted by michaelcziba - 2. Juli 2014

Liebe Gemeindemitglieder,
mittlerweile haben wir von der Stadt den Termin für die Beisetzung unseres Seelsorgers erhalten. Das Exequienamt wird am Montag, dem 7. Juli 2014 um 11.00 Uhr in St. Mariä Geburt gefeiert. Anschl. gehen wir gemeinsam zum Friedhof Stammheimer Ring. Dort ist die Beisetzung um 12.00 Uhr. Am Vorabend (Sonntag, den 6.7.2014) findet in St. Johann Evangelist um 19.00 Uhr der Seelenrosenkranz statt.
Im Namen der Trauernden Schülerinnen, Schüler, Freundinnen und Freunde finden Sie hier die offizielle Traueranzeige. Traueranzeige Tellmann Zeitung

Traueranzeige Tellmann Zeitung

Traueranzeige Tellmann Zeitung

Gedenken wir unseres verstorbenen Pfarrers im Gebet.

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Pfr. Msgr. Armin Tellmann verstorben

Posted by michaelcziba - 27. Juni 2014

Liebe Gemeindemitglieder,

leider gibt es eine traurige Nachricht zu vermelden. Unser langjähriger Seelsorger Pfr. Msgr. Armin Tellmann ist heute in den Morgenstunden des 27. Juni 2014 verstorben. Wir verdanken Ihm sehr viel. Seine aufopfernde Mitarbeit, seine exzellenten Predigten und vor allem seine tiefe Frömmigkeit werden uns nun fehlen. Unter seiner Regie ist in unserer Kirche St. Johann Evangelist seit Jahrzehnten die Eucharistische Anbetung gepflegt worden. Viele von uns werden sich auch an die guten Gespräche erinnern, die uns mit ihm verbinden. Er wird einen Platz im Herzen vieler behalten. Gedenken wir seiner im Gebet.

Die Exequien sind am 7.7.2014 um 11.00 Uhr in St. Mariä Geburt. Um 12.00 Uhr ist die Beisetzung auf dem Friedhof Stammheimer Ring. Wir werden von der Kirche aus in einem Trauerzug zum Friedhof gehen. Im Anschluss an die Beerdigung gibt es noch einen offenen Empfang (lockere Atmosphäre) in der Schützenhalle Stammheim.

Auch der Termin des Seelenrosenkranzes steht fest. Sonntag 6.7.2014 um 19.00 Uhr in St. Johann Evangelist.

Bitte diese Infos auch an Vereine und Gemeindemitglieder weitergeben.

Gedenken wir Armin Tellmann weiterhin im Gebet.

Alles Gute
Ihr und Euer
Michael Cziba

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In memoriam – Pfarrer Carl Siebels

Posted by Florian Seiffert - 6. Oktober 2013

Heinz-Josef Longerich mailt:

In memoriam
Pfarrer Carl Siebels
Erinnerungen an den ersten Pfarrer von St. Pius X. anlässlich des 100-jährigen Geburtstages

Von Heinz-Josef Longerich

In diesem Jahr jährt sich der 100. Geburtstag von Pfarrer Carl Siebels. Ich nehme dies zum Anlass, um an den ersten Pfarrer der Pfarrgemeinde von St. Pius X. zu erinnern. 1958 siedelten wir auf die „Schääl Sick“ nach Flittard. Zu dieser Zeit war Carl Siebels Kaplan an St. Hubertus, wo ich das Ministrieren erlernt habe. Für mich bleibt es eine unvergessene Erinnerung 1960 den „Ersten Spatenstich“ der neu zu errichtenden Pfarrkirche von St. Pius X. aktiv miterlebt zu haben. (s.Foto)

„Ersten Spatenstich“

„Ersten Spatenstich“ Foto: H.-J.Longerich


Beim „Ersten Spatenstich“ dabei gewesen zu sein, hat für mich eine tiefe Bedeutung und erklärt die bis heute tiefe Verbundenheit zur Gemeinde von St.Pius X. Auch die Grundsteinlegung (s. Foto) und feierliche Konsekrierung des Altares und der Kirche durch Weihbischof Joseph Ferche bleibt ein prägendes Erlebnis. Im Bereich der heutigen Bestuhlung war ein aus Sägemehl aufgebrachtes Andreaskreuz, in das der Bischof mit seinem Hirtenstab das griechische und lateinische Alphabet schrieb.
Carl Siebels

Carl Siebels


Schon bald nach Fertigstellung war eine ansehnliche Ministrantengruppe herangewachsen, die von Carl Siebels im heutigen Ankleideraum der Messdiener betreut und ausgebildet wurden. Dies war notwendig, nicht zuletzt durch die Vermittlung der lateinischen Sprache und den vielfältigen Aufgaben, die in der damaligen vorkonziliaren Zeit erbracht werden mussten. So habe ich damals durch Unterstützung von Carl Siebels im Rahmen der Schulmesse vorbeten dürfen, wobei – bedingt durch die bis zum Konzil geübte Praxis der lateinischen Sprache im Gottesdienst – die wesentlichen Texte, wie die einzelnen Perikopen (Lesung, Evangelium etc.) synchron vorgebetet wurden.
Wöchentlich trafen sich Karl-Heinz Kloock und Elmar Steenbock und ich uns zur „Christophorus-Runde“, die von Pfarrer Siebels geleitet wurde. In guter Erinnerung bleiben die Ferienaufenthalte mit ihm im Winter im Eifeldörfchen Wimbach nahe Adenau, wobei seine „Fahrkünste“ mir in guter Erinnerung sind. Täglich zelebrierte er die Messe und ich ministrierte. Die Abende verbrachten wir beim Rommeespielen.
Seinem Verdienst und Einsatz verdanke ich die Möglichkeit, als erster Kommunionhelfer in St. Pius X. seit 1975 tätig sein zu dürfen.
Sicher wäre er erfreut zu wissen, dass ich später die „missio canonica“ erhalten habe und viele Jahre in der Katho-lischen Krankenhaus-Seel-sorge ehrenamtlich tätig gewesen bin. Persönlich Abschied nehmen konnte ich in den Tagen seiner schweren Erkrankung, wo ich ihm oft bei den Mahlzeiten im St. Josef-Krankenhaus in Lev.-Wiesdorf behilflich war, da durch mehrere Schlaganfälle sein rechter Arm unbeweglich war. Am Sterbebett im Leverkusener Krankenhaus St. Josef verbrachte ich mit Carl Friedrichs, dem ersten Küster und Organisten von St. Pius X., seine letzten Stunden. So verstarb er hier im Alter von nur 62 Jahren. Unvergessen bleibt mir, dass ich unmittelbar vor seinem Tod seine Stola aus der Sakristei holte, mit der Pfarrer Siebels in seinen priesterlichen Paramenten eingekleidet wurde. Erhalten wir dem ersten Pfarrer der Pfarrgemeinde St. Pius X. ein würdiges Andenken. – RIP –

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