Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for the ‘Wochenzettel’ Category

Geistlicher Impuls für den 11. Sonntag im Jahreskreis

Posted by michaelcziba - 13. Juni 2018

Liebe Schwestern und Brüder! Wird ein Senfkorn gesät und findet es die passenden Bedingungen, so wird daraus ein Senfbaum. Kein Kaktus und keine Distel. Wird Frucht und Angst, Ausgrenzung und Feindschaft gesät, dann wird daraus nichts Gutes wachsen können. Seit den ersten fremdenfeindlichen Demonstrationen haben die Gewaltdelikte immer weiter zugenommen, selbst hier bei uns. Der Same trägt die Frucht schon in sich. Sollen wir nun alles aufgehen lassen, was andere gesät haben? Sollen wir zusehen wie die Saat von Hass und Verachtung aufgeht und wächst? Sollen wir die Saat ausreißen? Das sind keine einfachen Fragen. Das Gleichnis vom Senfkorn im Markusevangelium eröffnet uns vielleicht ein Spur. Dort, wo andere Angst und Ausgrenzung säen, dort sollen wir Liebe und Klarheit, Wertschätzung und Verständnis säen. Mit viel Fantasie und Geduld und Ausdauer. Und wenn die Saat der Liebe niedergetrampelt wird, noch einmal neu aussäen – und immer wieder. Mit Klugheit säen. Dort, wo Saat aufgehen kann, die zarten Pflänzchen auch schützen. Und natürlich darauf vertrauen, dass Gott sich am Wachsen der Liebe erfreut und dieses Wachsen von ihm gesegnete und unterstützt wird. Bevor wir als Christen aber diesen Weg gehen und vielleicht so die Welt verändern könnten, müssten wir aber erst einmal selbst in unseren eigenen Reihen diese Anregung Gottes, diese Aufgabe Gottes umsetzen. Denn was nützt es von Liebe zu sprechen, Liebe zu säen, wenn die Menschen spüren: Sie handeln ja selbst nicht so. Erst einmal müssten wir im Umgang miteinander die Frucht des Samenkornes Liebe spüren und sein aufgehen ermöglichen. Und da – so kann man es in der Gemeinde immer wieder spüren – liegt noch ein weiter Weg vor uns.

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Geistlicher Impuls für den 10. Sonntag im Jahreskreis

Posted by michaelcziba - 6. Juni 2018

Liebe Gemeindemitglieder. Manchmal ist Jesus einfach ein Familienmensch. Das kann man so festhalten, obwohl er gerade im heutigen Evangelium seine eigene Familie in Frage stellt: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Nur die leiblichen (auch wenn die Theologen über leibliche Geschwister sehr unterschiedlicher Meinung sind) oder auch andere? Eigentlich eine schöne Frage, die man wohl eher stellt, wenn man auch leibliche Geschwister hat. Und dies kann man aus den Evangelien schon schließen, wenn es auch nicht in das Jesusbild aller Christen passt. Aber die Bibel spricht von seinem Bruder Jakobus, der ja auch später der Leiter der Gemeinde in Jerusalem wurde. Aber wie dem auch sei, ich persönlich halte es schon für wahrscheinlich, dass Jesus Geschwister und Verwandte hatte – wie es damals in den Großfamilien üblich war – und dadurch auch sein Verständnis des menschlichen Zusammenlebens beeinflusst wurde. Denn es gehört zwingend zur Verkündigung Jesu: Nehmt einander an, so wie Gott euch geschaffen hat. Und so kann doch nur ein Mensch sprechen, der in einer Familie aufgewachsen ist. Denn Freunde sucht man sich aus, Familie hat man. Jesus setzt sich an vielen Stellen dafür ein, dass man die Familie nicht aufgeben darf. Und das ist gerade heute, wo Familien viel kleiner und überschaubarer werden von besonderer Bedeutung. Aber Jesus öffnet eben die Familie nicht nur auf den leiblichen Bereich, sondern eben auf den Bereich aller Menschen, die an Gott glauben. Denn wir alle sind Schwestern und Brüder durch unsere Taufe, in der wir Kinder Gottes geworden sind. Aber dann ist da noch etwas anderes in den Versen. Jesus, der Familienmensch, muss sich verteidigen. Man dichtet ihm einen bösen Geist an. Und das macht man doch ganz gerne mit Menschen, die einem im Wege stehen oder von denen man Böses erlebt haben will. Die sind nicht ganz dicht, wird dann gerne gesagt. Selbst in der eigenen Familie sagt man das und wendet sich mit dieser Begründung voneinander ab. Jesus wehrt sich dagegen, wie er sich so oft wehren muss und schafft ein großartiges Bild: Familien, auch Glaubensfamilien, haben nur Bestand, wenn sie sich einig sind. Aber einig – Gott sei’s geklagt – sind sich die christlichen Kirchen, ist sich die katholische Kirche bis hinunter in die Gemeinde nicht wirklich. Aber man könnte es werden: Einig.

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Geistlicher Impuls für den 9. Sonntag im Jahreskreis

Posted by michaelcziba - 30. Mai 2018

Liebe Gemeindemitglieder. Wenn man das heutige Sonntagsevangelium liest, möchte man schon den Kopf schütteln über die Engstirnigkeit und Borniertheit der Pharisäer. Ein paar abgerissene Ähren, was ist da schon dabei? Wirklich satt wird man davon auch nicht. Doch so einfach kann man es sich leider nicht machen. Denn der Sabbat steht ja für die gute Ordnung Gottes, die man auf keinen Fall leichtfertig verletzen darf. Deshalb nimmt Jesus auch Bezug auf David, diesen für Israel so wichtigen König. Denn auch David bricht die Regel, sogar gravierender als die Jünger Jesu, und David darf das. Denn die Ordnung Gottes ist ja schon viel weitreichender verletzt worden: David war der von Gott auserwählte und gesalbte König, doch er konnte nicht regieren, da Saul an seinem Amt festhielt. Dieses Alttestamentliche Beispiel kann man auch auf Jesus übertragen: Er ist der von Gott bezeugte Sohn, doch auch ihm wird heftiger Widerstand entgegengebracht. Die Ordnung Gottes ist damit so fundamental gestört, dass ein Bruch der Sabbatordnung wie eine lästige Mücke erscheint. Doch auch hier spricht Jesus keinen Freibrief aus, Gottes Gesetze nach eigenem Gutdünken auszulegen. Im Gegenteil: Der Maßstab ist das Vorbild Jesu. Mit der Heilung eines Gelähmten am Sabbat geht er sogar noch einen Schritt weiter. Er beruft sich dabei auf seine Vollmacht, die höher wiegt als alle Sabbatgesetze. Dies ist eine Mahnung nicht nur für seine Zeitgenossen, sondern sie ist zeitlos wichtig. Ein Verstoß gegen das Sabbatgebot (oder wie wir als Christen sagen müssten: ein Verstoß gegen die Sonntagsruhe) ist nur dann erlaubt, wenn ein Verstoß aus Nächstenliebe geschieht. Vielleicht sollten wir dies ein wenig wichtiger nehmen in unserem Alltag.

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KREUZundQUER zum Austeilen bereit

Posted by N. Groeger - 27. Mai 2018

Liebe Austrägerinnen und Austräger. Die Pfarrkontakte sind da. Sie können nach den Messen in Flittard bzw. im Pfarrbüro zu den Öffnungszeiten abgeholt werden.

In Stammheim können sie im Stadtteilbüro Bonhoefferstraße zu den Öffnungszeiten abgeholt werden.

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Geistlicher Impuls zum Fronleichnamsfest

Posted by michaelcziba - 23. Mai 2018

Liebe Schwestern und Brüder. Ein großes Fest braucht einen geeigneten, großzügigen, einladenden Raum. Der Raum, in dem Jesus mit seinen Jüngern feiern wird, ist groß, und er ist sogar (nach damaliger Sitte) gut ausgepolstert. Zwei Freunde bereiten alles vor und der Abend kann kommen. Ja, Entspannung – die Richtung stimmt. Bei diesem Fest geht es sogar um mehr, es geht tiefer. Das Paschest vergegenwärtigt Befreiung, Entkommen, Aufbruch in eine neue Zeit. Es ist die lebendige Erinnerung an die Flucht der Ahnen us dem Ägyptischen Sklavenhaus. Gott hat durch ein großes Wunder sein Volk erlöst. Also Grund genug zu feiern. Aber Gottes Geschichte mit seinem Volk erneuert sich in jener Nacht auf unvorhersehbare Weise. Der Menschensohn, der von Gott gekommen ist, um den anderen zu dienen, will sich hingeben „als Lösegeld für viele“. Jesus dankt dem treuen Gott: erlöst, gelöst. So stiftet in jener Nacht Jesus ein neues Fest, ein Fest, dass wir heute in jeder Heiligen Messe feiern: Die Erlösung aller Menschen durch Gottes Liebe. Dafür gehen wir an vielen Orten auf die Straße, dafür sollten wir als Christinnen und Christen leben.

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KFD St. Pius X.

Posted by michaelcziba - 23. Mai 2018

Die Mitarbeiterinnen der Kfd St.Pius X. treffen sich am Mittwoch, dem 30. Mai um 15.00 Uhr im Pfarrheim von St. Pius X.

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Geistlicher Impuls zum Sonntag der Dreifaltigkeit

Posted by michaelcziba - 23. Mai 2018

Liebe Gemeindemitglieder. „Seid gewiss, ich bin bei euch, alle Tage bis zum Ende der Welt.“ So hören wir im Evangelium und haben damit eine Zusage aber gleichzeitig auch eine Aufforderung erhalten. Wir sollen uns dieser Zusage gewiss sein. Wir sollen uns an diesem Jesuswort festmachen. Aber wenn wir ehrlich sind, so fällt uns dies auch oft genug schwer. Es gibt so viele Tage, wo wir Gottes Nähe nicht spüren können. So viele Augenblicke. in denen wir uns eher allein gelassen fühlen, in denen mancher glaubt: Gott interessiere sich nicht für die Welt, für seine Schöpfung. Aber so sagt uns Jesus: Gerade in diesen Momenten sollt ihr trotzdem glauben. Trotzdem sollt ihr vertrauen. Trotzdem nach der Gegenwart Gottes Ausschau halten. Wir sollen versuchen zu glauben, dass er gerade in der Hoffnungslosigkeit bei uns ist. Versuchen zu hoffen, dass Gott es gerade dann mit uns aushält, wenn scheinbar nichts vorwärts geht. Versuchen zu glauben, zu hoffen und natürlich auch zu vertrauen. Das ist nicht immer leicht. Aber wir sollten es tun, denn Gott zeigt sich in Form von unverhofften Wendungen und unverhoffter Kraft. In Form von unverhofften Begegnungen, die helfen und aufrichten. Sich an Gottes Zusage festmachen, das ist die Aufforderung an uns. Ich hoffe, dass wir dies können.

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Impuls zum Pfingstsonntag

Posted by michaelcziba - 16. Mai 2018

Liebe Gemeindemitglieder. Jesus spricht in dieser österlich-pfingstlichen Geschichte im heutigen Evangelium, in der er als eben Auferstandener gegen jede Vorstellungskraft durch die versperrte Tür kommt, seinen Jüngern den Heiligen Geist zu. Das ist eine bewegende Zusage – und eine gefährliche Angelegenheit. Denn der Geist Gottes hat von seinen beiden biblischen Namen (hebräisch: Rauch; griechisch: Pneuma) her viele Erscheinungsformen und Wirkkräfte: Er ist der Lebensatem, die Lebenskraft, der Beistand, der Bewegen, der Tröster, ja sogar in gewisser Weise der Unruhestifter. Was gibt Jesus da den verängstigten, irritierten, sich an die Hoffnung klammernden Jüngerinnen und Jüngern mit? Er sagt ihnen zuerst und gleich zweimal den Frieden zu. Es steht allerdings ein Friedensbringer mit durchbohrten Gliedern. Der ganze Schrecken dieser grausamen Hinrichtung ist und bleibt sichtbar und greifbar. Und trotzdem (oder gerade deshalb): Jesus, der verwundete Heiland, macht das, was geschehen ist, nicht ungeschehen. Er sagt nicht: „War j nur ein böser Trau“, sondern er mutet seinen Freundinnen und Freunden die Wahrheit zu. Und er schenkt in all das hinein seinen Frieden und seinen Geist. Frieden und Geist – die Geschenke Gottes an diesem Pfingstfest in einer belegten Welt, die nach Frieden und Geist sucht.

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Sakramentsprozession in St. Hubertus

Posted by N. Groeger - 15. Mai 2018

Auch in diesem Jahr findet auf Fronleichnam den 31. Mai nach dem Gottesdienst um 9:30 Uhr eine eucharistische Prozession statt.
Der Weg geht über Hubertusstr. – Hauptstr. – Schützenplatz (mit sakramentalem Segen) – Milzstr. – Hubertusstr. – zurück in die Kirche, worin der Abschlusssegen statt findet.
Alle Gemeindemitglieder sind herzlich eingeladen. Die Anwohner werden gebeten, den Prozessionsweg festlich zu schmücken.

Die GvO St. Hubertus und St. Pius X..

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Aufruf der Deutschen Bischöfe zur Pfingstaktion Renovabis 2018

Posted by michaelcziba - 9. Mai 2018

Liebe Schwestern und Brüder, seit 25 Jahren steht die Aktion Renovabis für Solidarität und Partnerschaft mit Mittel- und Osteuropa. In fast 23.000 Projekten wurde das pastorale und gesellschaftliche Engagement der Kirche in diesen Ländern unterstützt. Vielen Menschen, die Not und Benachteiligung erfahren, konnte geholfen erden. Seit seiner Gründung versteht sich Renovabis aus als Forum für internationale Begegnung. Das Hilfswerk bemüht sich um Verständigung und Versöhnung – sowohl innerhalb der Partnerländer als auch zwischen den Völkern im Osten und Westen Europas. Die Pfingstaktion 2018 steht deshalb unter dem Leitwort: „miteinander.versöhnt.leben. – Gemeinsame für ein Solidarisches Europa!“ Trotz großer Fortschritte im Zusammenwachsen Europas belasten viele Schatten der Vergangenheit bis heute das Miteinander auf unserem Kontinent; neue Spannungen und Konflikte sind hinzugekommen. Renovabis bleibt weiterhin gefragt: Projekte im Bildungsbereich, Begegnungsmaßnahmen, die Förderung von Jugendarbeit und Freiwilligeneinsätzen in osteuropäischen Ländern, die Unterstützung partnerschaftlichen Engagements von Gemeinden und Schulen sowie ökumenische Initiativen tragen zu Verständigung und Versöhnung bei. Wir Bischöfe bitten Sie herzlich: Unterstützen Sie diese wichtigen Anliegen von Renovabis durch Ihr Gebet und eine großzügige Spende bei der Kollekte am Pfingstsonntag!
Ingolstadt, den 20.Februar 2018
Für das Erzbistum Köln                                    + Rainer Maria Cardinal Woelki, Erzbischof von Köln

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