Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for the ‘Wochenzettel’ Category

Geistlicher Impuls zum 29. Sonntag im Jahreskreis C

Posted by michaelcziba - 16. Oktober 2019

Liebe Gemeindemitglieder!
„Mama, jetzt hör mir doch mal zu!“ Unablässig brüllen diese Kinder ihren Eltern diese Forderung ins Ohr, wenn man sich mal mit etwas anderem beschäftigt – und wehe, man reagiert dann nicht! Das erlebe ich immer wieder, wenn Eltern ihre Kinder mit in die Sprechstunde, zum Taufgespräch oder Glaubensgespräch mitbringen. Mich stört das nicht, aber ich erlebe dann, dass Eltern beginnen sich unwohl zu fühlen.
Die Kinder werden immer lauter, bis man sich ihnen zuwende, die Aufmerksamkeit auf ihr Problem richtet – und es hilft überhaupt nichts, wenn man schimpft: Jetzt nicht! Sie können nicht warten. Die Not ist zu groß. Und genauso, rät Jesus uns im heutigen Evangelium, sollt ihr beten. Nicht schüchtern und leise einen Antrag stellen: Dürfte ich dich mal ganz kurz was fragen, lieber Gott? Dem Vater darf man in den Ohren liegen, nicht lockerlassen, die eigene Not laut herausschreien. Wer so betet – und nicht nur für sich selbst – der nimmt sich ernst als Beter, der macht das Leid der anderen zu seiner Sache und erkennt, dass Gottes Zuwendung sehr notwendig ist. So ein Beter nimmt Gott ernst. Und rechnet damit, dass Gott ihn ernst nimmt.
Können wir so beten?

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Aufruf der Deutschen Bischöfe zum Weltmissionstag 2019 am 27. Oktober

Posted by michaelcziba - 16. Oktober 2019

Liebe Schwestern und Brüder,
das Leitwort zum Monat der Weltmission 2019 lautet „Wir sind Gesandte an Christi statt“ (2 Kor 5,20). Er greift einen Impuls von Papst Franziskus aus, der den Oktober als außerordentlichen Monat der Weltmission unter das Thema „getauft und gesandt“ gestellt hat.
Im Mittelpunkt der Aktion unserer Missio-Werke steht der Nordosten Indiens. Dort ist das Zusammenleben der Menschen von ethnischer und religiöser Vielfalt geprägt, aber auch von Ausgrenzung und Rechtlosigkeit, Armut und Unfrieden. Die christliche Minderheit engagiert sich in dieser Region vor allem in Schulen, Sozialstationen und Krankenhäusern. Ihre Werke der Nächstenliebe werden ganz im Sinne von Papst Franziskus von einer missionarischen Spiritualität getragen. Priester, Ordensleute und Laien begleiten die Menschen in der Überzeugung, dass die Werte des Evangeliums zu Frieden und zum Heil aller beitragen.
Liebe Schwestern und Brüder, bitte setzen Sie am Sonntag der Weltmission ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität mit unseren Schwestern und Brüdern im Nordosten Indiens und in anderen armen Ortskirchen weltweit. Wir bitten Sie um Ihr Gebet und bei der Kollekte am kommenden Sonntag um eine großzügige Spende.
Lingen, den 14. März 2019
Für das Erzbistum Köln + Rainer Maria Card. Woelki, Erzbischof von Köln

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Geistlicher Impuls zum 28. Sonntag im Lesejahr C

Posted by michaelcziba - 9. Oktober 2019

Liebe Gemeindemitglieder.
Die Geschichte im heutigen Evangelium klingt ein wenig erschreckend. Sind wirklich nur zehn Prozent umgekehrt nach der Sensation ihrer Reinheit? Wir wissen es nicht. Wir wissen aber, was Jesus sagen will: Nie vergessen zu danken. Den Dank nie verschieben. Verschieben kann man viel, nur das Danken nicht. Jeder Tag sollte damit beginnen, dankbar zu sein für das Aufstehenkönnen, das Zuessen-Haben und für die Menschen um einen herum. Wer nachlässig ist im Danken, ist es auch sonst. Wer dankt, versteht die Welt und das Leben. Nichts von dem, was uns umgibt, steht uns zu. Nichts von dem, was wir alles haben, haben wir verdient. Womit denn? Für unsere Kräfte können wir nichts, für das Einkommen nicht – und die Liebe haben wir schon gar nicht erfunden. Was wir haben, ist Geschenk, nicht Verdienst. So sieht das Jesus. Und hat recht damit. Wer sich dann auch noch stolz gibt auf seine Gesundheit oder gar behauptet, wie leider oft im Fernsehen, er oder sie habe gegen die Krankheit gekämpft und sie „besiegt“, ist ein eitler Tropf. Alles ist Gnade, muss ich dann dem Apostel Paulus recht geben und darauf verweisen, dass die neun Menschen in dieser Geschichte ihr Leben verfehlen, wenn sie die Gnade nicht erkennen oder ausschlagen. Nur wer dankt, versteht das Leben. Es ist kaum lebbar und auf gar keinen Fall verstehbar ohne Gott, der uns beschenkt.
Vielleicht schaffe ich das mal mit Danken auch in meinem Leben besser Umzusetzen. Denn Wissen ist nicht gleich leben – und das praktische umzusetzen ist manchmal schwieriger als das Wissen.

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Geistlicher Impuls zum 27. Sonntag im Jahreskreis C

Posted by michaelcziba - 2. Oktober 2019

Liebe Gemeindemitglieder.
Das Jahr geht ganz langsam dem Ende zu. Auch das Kirchenjahr geht dem Ende zu und vielleicht gehör es zur Dynamik des Zu-Ende-Gehens, dass sich das Denken und die Sprache verschärfen. Nicht mit bedrohender Absicht, sondern weil sich „herausschält“, was wesentlich ist und warum es wirklich geht. Die diesjährige Leseordnung bringt so ein Wort, das auf den Punkt bringt, worum es im gemeinsamen Leben zwischen Gott und Mensch geht: „Stärke unseren Glauben!“ Dieser kurze Satz beinhaltet eine Bitte, eine Sehnsucht nach etwas Größerem, ein Vertrauen, dass der andere (nämlich Gott) tatsächlich die Macht hat, etwas zu vermehren und stark zu machen. Vielleicht etwas, woran wir Menschen schon gar nicht mehr glauben können. Was ist denn ein starker Glaube eigentlich? Die weiteren Sätze des heutigen Evangeliums können einen Hinweis geben. Anscheinend hat Glaube etwas mit den richtigen Größenordnungen zu tun: Dass der Sklave Sklave ist und dass der Herr Herr ist. Hier geht es nicht um einen Demütigungsakt, sondern darum, dass der Mensch um sein Menschsein weiß und dass er das Anderssein Gottes anerkennt. Und dann gibt es noch einen Hinweis: Glaube hat mit Vertrauen zu tun. Nämlich, dass Gott auch aus dem Übersehenen und „Nichtswürdigen“ etwas ganz Neues machen kann – und will. Gott ist ein Gott der Überraschungen und der ungeahnten Möglichkeiten. Das zu erkennen – vielleicht meint gerade das „Glauben“.

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Geistlicher Impuls zum 26. Sonntag im Lesejahr C

Posted by michaelcziba - 25. September 2019

Liebe Gemeindemitglieder.
Es ist, glaube ich, im heutigen Evangelium keine Böswilligkeit, die den reichen Mann im Gleichnis von ihm und dem armen Lazarus so handeln lässt, wie er handelt. Wäre er böswillig gewesen, hätte er sich später keine Sorgen um seine fünf Brüder gemacht. Ich glaube, dass es vielmehr Gleichgültigkeit und Gedankenlosigkeit sind. Gedankenlosigkeit, die ihn den armen Lazarus gar nicht sehen lässt. Gleichgültigkeit, die nicht in Betracht ziehen kann, dass es anderen Menschen schlecht geht, wenn es einem selbst gut geht. Eine erschreckende Ignoranz. Erschreckend, aber – wenn wir ehrlich sind – gar nicht so selten. Der reiche Mann ist kein Monster, kein Böser, wie es ihn nur alle Hundert Jahre mal gibt. Nein, der reiche Mann kann auch heute nebenan wohnen, respektiert, geachtet, vielleicht sogar geliebt. Oder ist es gar möglich, dass der reiche Mann mit mir unter einem Dach lebt, weil ich es selber bin? Eines zumindest ist klar: Lazarus liegt auch vor meiner Haustür. Wahrscheinlich nicht wortwörtlich, aber vom Sinn her schon. Und was macht das mit mir? Wie steht es um meine Gedankenlosigkeit oder meine Gleichgültigkeit? Weil ich nicht allen helfen kann, helfe ich keinem? Weil es einen Sozialstaat gibt und dort, wo er nicht hinreicht, Hilfswerke, auch kirchliche, die ich mit meiner Kirchensteuer und mit Spenden unterstütze, bin ich fein aus dem Schneider? Ich befürchte, dass es ganz so einfach nicht geht. Die Herausforderung Lazarus bleibt – täglich.

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Rosenkranz-Monat Oktober

Posted by michaelcziba - 25. September 2019

Liebe Gemeindemitglieder.
Herzliche Einladung zur Mitfeier der Rosenkranz-Andachten im Monat Oktober. Wir feiern an jedem Dienstag um 16.00 Uhr (so wie jede Woche auch außerhalb des Oktobers) die Andacht in St. Mariä Geburt, an jedem Freitag vor der Abendmesse in St. Hubertus (um 17.30 Uhr) und vor der Abendmesse in St. Bruder Klaus (um 18.00 Uhr). Natürlich feiern wir auch wie immer jeden Freitag um 15.00 Uhr die Rosenkranzandacht in St. Pius X.
Ihr Michael Cziba

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Pfarrfest rund um St. Bruder Klaus

Posted by michaelcziba - 18. September 2019

Liebe Gemeindemitglieder.
Herzliche Einladung zum Pfarrfest rund um St. Bruder Klaus am 29. September 2019.
Leider findet das Pfarrfest aber diesmal in einem etwas anderen Rahmen statt. Die GvO von St. Bruder Klaus hat mich gebeten, die Pfarrfestmesse auf 11.00 Uhr zu verlegen und die Sakramentsprozession ausfallen zu lassen. Grund dafür sind zum einen weniger Helfer als auch aus Sicht der GvO die mangelnde Beteiligung an der Sakramentsprozession. Da die GvO ja das Sprachrohr in Pastoralen Belangen der Kirche vor Ort ist, habe ich dem Wunsch entsprochen. Wir beginnen also mit der Festmesse um 11.00 Uhr und feiern dann rund um St. Bruder Klaus unser Pfarrfest. Ich würde mich freuen, möglichst viele Gemeindemitglieder der ganzen Gemeinde begrüßen zu dürfen.
Ihr Michael Cziba

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Geistlicher Impuls zum 25. Sonntag im Lesejahr C

Posted by michaelcziba - 18. September 2019

Liebe Gemeindemitglieder.
Das Sonntags-Evangelium sollte man zunächst mit einer gewissen inneren Einkehr laut vorlesen. Denn es läuft allem zuwider, was Menschen von Jesus erwarten. Dabei vergessen wir nicht, dass es sich um ein „Gleichnis“ handelt, also um ein Geschehen, das etwas anderes erläutern und beleuchten soll. Nämlich: Treue und Zuverlässigkeit um Gottes willen. Sogar der „reiche Mann“ im Gleichnis, der ja erhebliche Verluste erleidet, lobt das Verhalten des Verwalters. Er anerkennt Treue und Zuverlässigkeit, obwohl sie ihm schaden. Das hat Größe. Und er anerkennt wohl, dass der Verwalter aus einer gewissen Angst heraus handelt, in der Welt nicht mehr bestehen zu können, wenn er sein Amt verliert. Treue und Zuverlässigkeit sind also Werte an sich, die auch dann Werte bleiben, wenn sie sich gegen jemanden richten. Und wer in die ewigen Wohnungen aufgenommen werden möchte, darf nicht zimperlich sein, wenn es ums Ganze geht. Damit sind wir beim Kern von Jesu Rede: Lasst euch nicht verschlucken von der Welt. Wenn das Geistliche und der Glaube an Gott nur noch mit einer gewissen Ungerechtigkeit erlangt werden kann, darf das sein. Nicht immer und überall, aber ausnahmsweise. Seid klug, sagt Jesus; übertretet auch mal die Regeln, wenn es um Gott geht. Dann öffnen sich die Türen zur ewigen Wohnung.

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Erstkommunion 2020

Posted by michaelcziba - 11. September 2019

Liebe Eltern unserer Erstkommunionkinder, liebe Gemeindemitglieder.
Am 20. September findet das erste Treffen der Erstkommunionkatecheten statt, die unserer Kommunionkinder in den folgenden Monaten auf ihre Erstkommunionfeier im Jahre 2020 vorbereiten. Eingeladen sind alle Eltern und Gemeindemitglieder, die diese Aufgabe übernehmen wollen. Das Treffen beginnt um 20.00 Uhr im Pfarrheim Pützlachstraße 7 (an der Kirche St. Hubertus). Wir würden uns freuen, wenn viele bereit sind, diese wichtige Aufgabe zu übernehmen.
Ihr Organisationsteam „Erstkommunion“

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Geistlicher Impuls zum 24. Sonntag im Jahreskreis C

Posted by michaelcziba - 11. September 2019

11. September bis 17. September
24.Sonntag C Lukas 15,1-32 – Blog 2019
Das lohnt sich doch nicht, wird sich mancher beim hören des Evangeliums denken! Stundenlang schuften und suchen, bis man die einzige kleine Münze wiederfindet. Und dann alle einladen, um die Freude zu teilen. Das kostet doch mehr, als die eine kleine Münze wert war – lohnt nicht! Soll man eine große, wertvolle Herde schutzlos zurücklassen, damit man das eine Schaf suchen kann? Wer weiß, was bis dahin passiert – am Ende sind 99 Schafe weg, und man steht da mit dem einen … Das bringt‘s nicht! Doch in Gottes Augen zählen alle, die eine Münze, das eine Schaf und beide Söhne. Jeder wird vermisst, wenn er nicht da ist. Alles ist wert, gesucht und gefunden zu werden. Vernünftig ist das nicht, ökonomisch auch nicht. Aber unendlich barmherzig. Das kann mich beunruhigen: Wenn ich Gott so wenig väterliche Liebe zutraue, dass mich das barmherzige Handeln des Vaters im Gleichnis überrascht. Oder sitzt mein Leistungsdenken doch so tief, dass ich es kaum fassen kann, die Zuneigung Gottes nicht verdienen oder mich ihrer würdig erweisen zu müssen?

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