Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for the ‘Wochenzettel’ Category

Sternsingeraktion in Flittard

Posted by michaelcziba - 16. Januar 2020

Ein Herzliches Danke-Schön an alle Sternsingerinnen und Sternsinger, ihre Begleiter und Unterstützer. Insgesamt können wir nach jetzigem Stand 11.707,92 Euro an das Kindermissionswerk zur Unterstützung der Arbeit „Im Libanon und weltweit“ überweisen. Dabei entfielen 5233,64 Euro auf Teilaktion in St. Pius X. und 6474,28 Euro auf die Teilaktion in St. Hubertus.
Ein ganz großes DANKE-SCHÖN an alle Spenderinnen und Spender.

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Geistlicher Impuls zum 2. Sonntag im Jahreskreis A

Posted by michaelcziba - 15. Januar 2020

Liebe Gemeindemitglieder!
Johannes den Täufer, den uns die Kunst als wilden, zotteligen und unbequemen „Kerl“ in der Wüste präsentiert, mag ich eigentlich sehr. Seine Radikalität und seine Lebendigkeit beeindrucken mich – wahrscheinlich weil ich nicht so bin. Und ich freue mich immer, wenn von ihm die Rede ist, weil es dann immer um etwas Besonderes geht – um einen unbestechlichen Blick, um ein entscheidendes Wort, um eine wesentliche Erkenntnis. Diesmal ist es sein klarer Blick auf den, auf den er sein Leben lang wartet: aus Jesus. „Seht“, „Er ist es“, „Er bezeugte“. Und es sind nur der Blick und die Aufmerksamkeit, sondern es sind auch die Klarheit und das Erkennen. Dieses Erkennen, diese Begegnung mit Jesus hat Johannes so beeindruckt und geprägt, dass er noch im Gefängnis nach ihm fragt. Sie war ihm wichtig und sinngebend bis zuletzt. Oft beneide ich diesen Johannes sogar ein wenig um seine Klarheit und Entschiedenheit. Ich selber werde Jesus in diesem Leben nie so direkt begegnen können. Aber auch ich möchte versuchen, so ausgestreckt und ausgespannt, so wartend und erwartend mein Leben zu verbringen. Wenn ich im Beten still dasitze, dann erlebe ich mich als einer, die versucht, sich wartend und erwartend, aufmerksam und lebendig auf Gott auszurichten. Und manchmal gibt es dabei auch ein tiefes, beglückendes Erkennen.

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Geistlicher Impuls zum Fest der Taufe des Herrn im Lesejahr A

Posted by michaelcziba - 8. Januar 2020

Liebe Schwestern und Brüder!
Als Papst Franziskus zu Beginn seines Pontifikates in einem Interview für mehrere Zeitschriften des Jesuitenordens gefragt wurde, wer er denn sei, wer denn Maria Jose Bergoglio sei, antwortete der Papst: „Ich bin ein Sünder, den der Herr angeschaut hat.“ Eine – so finde ich – wunderbare Formulierung, in der ich mich selbst, in der – so glaube ich – sich alle Christen wiederfinden können.
Sünder, die von Gott angeschaut werden. Ich erkenne darin auch einen Bezug zum Evangelium von der Taufe Jesu. Jesus reiht sich am Jordan – zum Unverständnis Johannes des Täufers – in die Reihen der Sünder. Er besteht darauf, die Taufe zur Buße und zur Umkehr zu empfangen. Und nach der Taufe öffnet sich der Himmel und Gott schaut ihn an: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.“ Gleiches ist doch auch mit in der Taufe geschehen: Gott hat uns angeschaut und als seine Kinder angenommen. Und Gott schaut uns immer wieder an – gerade uns als Sünder. Er schaut uns liebevoll an, damit wir keine Angst haben, zu ihm umzukehren. Weil wir ihm auch als Sünder wichtig sind und er uns trotz unserer Sünde in die Nachfolge ruft, in die Arbeit „im Weinberg des Herrn.“ Jede und jeden an der Stelle, wo er uns hingestellt hat – mag sie uns auch noch so unbedeutend erscheinen. Ein schöner, ein beruhigender Gedanke, der uns gelassener in der Welt unseren Weg suchen lässt.

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Geistlicher Impuls zum 2. Sonntag nach Weihnachten

Posted by michaelcziba - 1. Januar 2020

Liebe Schwestern und Brüder!
Das Wort hat unter uns gelebt, nicht über uns geschwebt. Es wurde nicht vor uns her posaunt. Nicht von oben aufgesetzt. Wir alle wissen: Worte können trösten, heilen, ermutigen, nähren, aufbauen, Wege zeigen. Aber nur wenn sie nicht darüberschweben, sondern aus der Mitte kommen. Aus der Mitte des erfahrenen und geteilten Lebens. Gottes Wort ist deswegen so wertvoll, weil es unter uns gelebt hat. Sein Wort erreicht uns und berührt uns, weil es nicht abgehoben über uns schwebt. Es kommt aus unserem Alltag und spricht in unseren Alltag. Wir können Gottes heilendes Wort zu den Menschen sprechen, wenn wir mit den Menschen leben, wenn wir unter ihnen sind, wenn wir zuhören und hinschauen. Wenn wir nicht über Arbeitslose und „Hartzer“ diskutieren, wenn wir nicht aus der Distanz über gierige Banker, Asylbewerber, Lehrer und die Jugend von heute urteilen, sondern hingehen und mit ihnen leben. Ihre Hoffnungen und Ängste teilen. Und dann Worte sprechen. Klare und klärende Worte, heilende und aufbauende Worte, authentische Worte mitten aus dem Leben, mitten ins Leben.

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Aufruf der deutschen Bischöfe zur Aktion Dreikönigssingen 2020

Posted by michaelcziba - 1. Januar 2020

Liebe Kinder und Jugendliche,
liebe Begleiterinnen und Begleiter aus den Gemeinden, Gruppen und Verbänden,
liebe Schwestern und Brüder!
Zu Beginn des neuen Jahres sind die Sternsinger wieder unterwegs. Sie gehen zu den Menschen in ihren Wohnungen und Häusern, um ihnen den Segen zu bringen. Dabei sammeln sie für Kinder.Projekte in über 100 Ländern.
Die 62. Aktion Dreikönigssingen steht im Jahr 2020 unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein – Frieden! Im Libanon und weltweit!“ Bei ihrer Aussendung trug Jesus seinen Jüngern auf: „Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt es Erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Sohn des Friedens wohnt, wird euer Friede auf ihm ruhen“ (Lk 10,5-6a). Jesus Christus trägt allen auf, die in seinem Namen kommen, Frieden zu bringen, heute uns.
Papst Franziskus betont, dass wir derzeit mehr denn je „Gestalter des Friedens“ brauchen. Die Sternsinger gehören dazu. Ihr Motto macht deutlich: Jedes Kind kann zum „Gestalter des Friedens“ werden.
Indem die Sternsinger weltweit Projekte unterstützen, die zur Lösung von Konflikten beitragen, sind die Gestalter des Friedens. Wenn sie Kindern ermöglichen, die durch Krieg traumatisierte wurden, ihre Erfahrungen zu verarbeiten und soziale Bindungen neu aufzubauen, bringen sie Frieden. Im Beispielland Libanon helfen die Sternsinger Geflüchteten, ein friedliches Zusammenleben mit den Einheimischen und untereinander zu verwirklichen. Die Sternsinger sind ein Segen für Kinder und Familien überall auf der Welt.
wir bitten Sie herzlich, mit ihren Gaben und Ihrem Wohlwollen dazu beizutragen, dass die Sternsinger auch im Jahr 2020 Segen bringen und Frieden ausbreiten.
Fulde, 26. September 2020
Für das Erzbistum Köln + Rainer Maria Card. Woelki, Erzbischof von Köln

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Geistlicher Impuls zum Fest der Heiligen Familie

Posted by michaelcziba - 25. Dezember 2019

Liebe Schwestern und Brüder!
Die Heilige Familie – eine kitschige Ikone, eine harmonische Idylle, die mit unseren Familien nichts zu tun hat? Nein, Maria, Josef und Jesus sind keine Ikone, keine Idylle. Der Anfang dieser Familie sind zwei gewöhnliche Menschen, die Eltern werden. Josef muss akzeptieren, dass das Kind nicht von ihm ist. Das Kind wird unterwegs geboren, in einem Stall, unter abenteuerlichen, unsicheren Umständen. Einige Zeit später muss die Familie vor den Machenschaften des Herodes nach Ägypten fliehen, in das Land, wo einst die Kinder Israels in der Knechtschaft lebten. Und wieder vergeht einige Zeit, bis sie ihrer Familie einen Ort geben können, in Nazareth. Und der Sohn? Am Ende wird er den schmählichen Tod sterben. Alles andere als Idylle. Sondern eine Familie mit einem bewegten, durch Schicksalsschläge beschwerten Lebens. Heilige Familie ist sie, weil sie durch alle Härten hindurch das Vertrauen, die Hoffnung, den Glauben und die Liebe nicht verlieren. Weil sie einander beistehen, auch wenn sie manches, was der andere tut, nicht begreifen. Die Heilige Familie ist kein unerreichbares Vorbild. Sie ist nachahmenswerte Herausforderung.

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Caritas

Posted by michaelcziba - 25. Dezember 2019

Liebe Gemeindemitglieder,
die Adventszeit und das Weihnachtsfest ist für viele von uns immer wieder eine Herausforderung, für manche auch eine Überforderung-in menschlicher und in finanzieller Hinsicht.
Die Werbung zeigt uns, worauf es scheinbar an Weihnachten ankommt; und für viele wird dies zu einer schmerzvollen Erfahrung von Not und Ausgrenzung. Und das gilt nicht nur für die Geschenke unterm Tannenbaum, sondern auch für das Notwendige zur Ernährung und zum Leben.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei all denen bedanken, die immer wieder in diesen Wochen (wie das ganze Jahr) unermüdlich im Einsatz sind, um Menschen in Not caritativ zu helfen und zur Seite zu stehen-sei es durch Spenden, im Stadtteilbüro, der Lebensmittelausgabe, der Kleiderkammer, in den Büros und bei all den Hausbesuchen und Einzelkontakten in unserem Pfarrverband! Sie leisten einen unverzichtbaren Dienst am Mitmenschen, der aber sehr diskret stattfindet.
Deshalb auf diesem Weg meinen ganz herzlichen DANK an alle Caritashelferinnen und Caritashelfer und SpenderInnen in unserem Pfarrverband für Ihren unermüdlichen Einsatz verbunden mit dem Wunsch für ein gutes Jahr 2020 mit Gottes Segen für jeden von uns in unserer Pfarreien-gemeinschaft!
Ihnen Allen herzlichen DANK!
M. Lutz, Pastoralreferentin und Caritasbeauftragte

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Büro Stammheim

Posted by michaelcziba - 18. Dezember 2019

Liebe Gemeindemitglieder, vom 23. Dezember bis einschließlich zum 10. Januar 2020 ist das Büro Stammheim geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro (Tel.: 0221 / 663407). Danke für Ihr Verständnis.

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Neujahrsempfang in Stammheim

Posted by michaelcziba - 18. Dezember 2019

Herzliche Einladung zum Neujahrsempfang der Gemeindevertretung vor Ort in Stammheim am 4. Januar im Anschluss an die 16.00 Uhr Messe im Pfarrsaal von St. Mariä Geburt (Salvatorstraße 2a).

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Geistlicher Impuls zum Weihnachtsmorgen

Posted by michaelcziba - 18. Dezember 2019

Liebe Schwestern und Brüder!
Den Weg der Hirten von den Feldern nach Bethlehem mitzugehen, ist die Botschaft des Evangeliums am Weihnachtsmorgen. Dieser Gang ist Symbol für die Bewegung der Seele: von den Orten der eindimensionalen Wirklichkeit zu der vielschichtigen Wirklichkeit Gottes aufzubrechen. Den Hirten sind im Stall die Augen für das Göttliche des Kindes geöffnet worden. Sie gehen zurück, auf die Felder, in ihren mühsamen Alltag – aber mit einem Bild im Herzen, dass ihr weiteres Leben durchlässig macht für das Licht, das sie in jener Nacht in sich aufgenommen haben. Seit Weihnachten könnten wir alle einander neu sehen, wenn die Botschaft der Engel auch uns die Augen dafür öffnet, dass inmitten der menschlichen Dürftigkeit, in einem Stall, der Erlöser zur Welt gekommen ist. „Unser Leben ist nicht kurz, sondern ewig. Wir haben nicht den Tod, sondern die Ewigkeit vor uns“ hat Ernesto Cardenal einmal gesagt.

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