Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for the ‘Wochenzettel’ Category

Wichtiger Hinweis

Posted by michaelcziba - 13. Dezember 2018

Liebe Gemeindemitglieder,
das geplante Weihnachtskonzert unseres Kirchenchores ST. Cäcilia zu Köln-Stammheim am 28. Dezember muss aufgrund höherer Umstände leider ausfallen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

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Aufruf der Deutschen Bischöfe zur Adveniat-Aktion 2018

Posted by michaelcziba - 12. Dezember 2018

Liebe Schwestern und Brüder,
viele Kinder und Jugendliche in Lateinamerika und der Karibik werden in großer Armut geboren. Um das Überleben ihrer Familie zu sichern, müssen sie oft schon in jungen Jahren hart arbeiten. Vor allem Jugendliche indigener oder afroamerikanischer Herkunft leiden unter schwierigen sozialen Verhältnissen und fehlenden Bildungsmöglichkeiten. Dabei träumen viele von einer guten Zukunft, wollen zur Schule gehen, einen Brief erlernen und Verantwortung übernehmen.
Die Kirche in Lateinamerika bekennt sich zur „Option für die Armen“ und zur „Option für die Jugend“. Das verpflichtet sie, den jungen Menschen zu helfen, ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben zu gestalten. Adveniat unterstützt die Kirche in diesem Bemühen und stellt die diesjährige Weihnachtsaktion unter das Motto „Chancen geben – Jugend will Verantwortung“.
An Weihnachten feiern wir die Menschwerdung Gottes und seine Hoffnungsbotschaft für uns Menschen. Wir sind eingeladen, diese Botschaft in Wort und Tat an andere weiterzugeben. Mit der Kollekte am Weihnachtsfest können wir ein Zeihen setzen, indem wir das Engagement von Adveniat und der Kirche in Lateinamerika und der Karibik unterstützen. Wir bitten Sie: Bleiben Sie den Menschen dort auch im Gebet verbunden!
Fulda, der 27. September 2018
Für das Erzbistum Köln + Rainer Maria Cardinal Woelki, Erzbischof von Köln

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Geistlicher Impuls zum Dritten Adventssonntag

Posted by michaelcziba - 12. Dezember 2018

Liebe Schwestern und Brüder!
Das Lukasevangelium erzählt uns davon, wie die Menschen zu Johannes am Jordan kommen und ihn fragen: „Was sollen wir tun?“ Und er antwortet: „Teilt von eurem Besitz mit denen, die nichts haben.“ Und die Zöllner fragen ihn: „Was sollen wir tun?“, und Johannes antwortet ihnen, dass sie nicht mehr verlangen sollen, als ihnen zusteht. Und als Letztes kommen die Soldaten zu Johannes und fragen ihn auch: „Was sollen wir tun?“, und der Täufer gibt ihnen mit auf den Weg, dass sie niemanden misshandeln und erpressen sollen. Das ist das Umkehrprogramm des Johannes, und wenn ich ehrlich bin: Das ist keine Überforderung, dafür muss ich kein Super-Christ, kein Heiliger sein. Mich an die Gesetze halten, niemandem gegenüber gewalttätig sein und mit denen teilen, die weniger haben. Wobei das mit dem Teilen wohl das Schwierigste ist, das, was auch ein bisschen wehtun kann. Mutter Teresa hat davon gesprochen, zu lieben, bis es wehtut. Damit möchte und kann ich mich nicht messen. Doch ich möchte eines versuchen: Jeden Tag auf eine Kleinigkeit verzichten, ein wenig zurücklegen und am Ende des Advents zum Beispiel den kirchlichen Hilfswerken oder aber für die Arbeit des Essensausgabe hier vor Ort geben, die mich um meine Spende bitten.

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Hilfe gesucht

Posted by michaelcziba - 5. Dezember 2018

Rheumakranke Frau sucht stundenweise eine Haushalts- und Pflegehilfe. Wochentags 15.00 Uhr und/oder 19.00 Uhr, Wochenende 12.00 Uhr oder/und 18.00 Uhr. Kontakt über 0221 661402

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Adventsfeier für Senioren

Posted by michaelcziba - 5. Dezember 2018

Herzliche Einladung zur Adventsfeier der Senioren im Pfarrheim St. Pius X. am 12. Dezember um 14.30 Uhr.

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Geistlicher Impuls zum Zweiten Adventssonntag

Posted by michaelcziba - 5. Dezember 2018

Liebe Schwestern und Brüder!
Weihnachten erwartet von uns Umkehr; wenigstens aber Einkehr, der dann zwangsläufig Umkehr folgen sollte. Lukas stellt fest, dass Johannes der Täufer zur Umkehr ruft. So kann es nicht weitergehen, weiß Johannes, und will das Unterste zuoberst kehren. Manche halten sich daran und räumen in der Adventszeit ein wenig in ihrer Seele auf. Wer braucht etwas von mir?, fragen sie sich. Wem bin ich etwas schuldig geblieben in den vergangenen Wochen oder Monaten? Wem habe ich wehgetan? Wer hofft auf mein Verzeihen? Das kann man sich ja Fragen in einer Zeit, in der man sich auf so Großes vorbereitet wie auf die Geburt des Herrn in unserer Welt; auf nichts weniger also als auf die Nähe Gottes. Alle Menschen werden das Heil sehen, sagt Johannes in der Wüste. Und Johannes ist nicht irgendjemand. Er ist nicht nur verwandt mit Jesus, er nimmt auch kein Blatt vor den Mund. Richtig ernst wird er, wenn die einen sehr viel haben und andere sehr wenig. Oder, um es drastisch zu sagen: Wenn die einen ihren Besitz anhäufen und die anderen verhungern, zumindest an ihren Seelen. Dann wird Johannes auch mal laut und wünscht sich, dass Gottes Gaben geteilt werden. Dass Gottes Gabe nicht auf Bankkonten verkümmert, sondern Gutes tut und weiterwirkt. Liebe gehört in die Welt, nicht in den Schrank. Dann ist Gott nahe.

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Ein neues Kirchenjahr und diesmal auch ein neues Lektionar (Lesungsbuch)

Posted by michaelcziba - 28. November 2018

Liebe Gemeindemitglieder.
Am Ersten Adventssonntag 2018 wird im deutschen Sprachgebiet ein neues Lektionar eingeführt. Das bedeutet: Mit dem Beginn des neuen Lesejahres C sind alle biblischen Texte, die zum Vorlesen in den Gottesdiensten an Sonn- und Festtagen vorgesehen sind, im Wortlaut der sogenannten revidierten Einheitsübersetzung aus dem Jahr 2016 zu hören. Es handelt sich um eine Überarbeitung der aus dem Jahr 1979 stammenden Einheitsübersetzung, mit der erstmals ein einheitlicher, verbindlicher deutscher Text für die Verkündigung und Liturgie der katholischen Kirche im gesamten deutschen Sprachgebiet geschaffen wurde. Änderungen in den Sprachgewohnheiten wie auch neuere Erkenntnisse der Bibelforschung machten eine Bearbeitung dieser ersten Fassung notwendig, die 2016 schließlich von Rom genehmigt wurde. Nun also werden die Texte der neuen Einheitsübersetzung auch im Gottesdienst vorgetragen.
In gewisser Weise wird damit der „Tisch des Wortes“, wie es das II. Vatikanische Konzil formulierte, neu gedeckt. Denn Änderungen in der Übersetzung bieten die Chance, in bekannten Texten Neues zu entdecken, sich persönlich neu ansprechen oder vielleicht auch irritieren zu lassen. Gleich die Lesungen des Ersten Advents bieten einige Beispiele: In der Ersten Lesung „sorgt“ Gott nicht für Recht und Gerechtigkeit, sondern er „wirkt“ sie. Es ist genau diese nie endende Wirkkraft des Herrn, die im Hintergrund steht, wenn am Ende einer jeden Lesung „Wort des lebendigen, d. h. wirksamen Gottes“ gesagt wird, worauf die Gemeinde Gott dankend antwortet.
Als weiteres Beispiel sei auf die Zweite Lesung verwiesen. Zwar galt bislang schon die Maßgabe der Deutschen Bischofskonferenz, dass am Beginn der Lesung aus einem Brief „Schwestern und Brüder“ zu lesen ist, doch der gedruckte Text schrieb nur „Brüder“. Im neuen Lektionar steht die Anrede „Schwestern und Brüder“ über jeder Brieflesung. So wird deutlich, dass innerhalb des Gottesdienstes der eigentliche Adressat des Wortes Gottes die versammelte Gemeinde und nicht mehr die Hörerschaft aus der Anfangszeit des Neuen Testaments ist. Zugleich ist die Rede von den „Brüdern und Schwestern“ in der neuen Einheitsübersetzung auch in den Schrifttext selbst gelangt, und zwar immer dort, wo tatsächlich beide Geschlechter gemeint sind. Denn Paulus konnte gemäß dem Sprachgebrauch seiner Zeit gemischte Gruppen als „Brüder“ ansprechen. Das ist heutzutage nicht mehr möglich. Diesem Wandel wurde in der Übersetzung entsprochen. Die weltkirchlich verbindliche Leseordnung, also die konkrete Auswahl der Textabschnitte für die einzelnen Sonn- und Festtagen wurde nicht geändert. Im Laufe der nächsten Jahre werden dann alle 7 Lektionare für den Gottesdienstgebrauch erneuert.

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Geistlicher Impuls zum Ersten Adventssonntag im Lesejahr C

Posted by michaelcziba - 28. November 2018

Liebe Schwestern und Brüder!
In der Ersten Lesung aus dem Buch des Propheten Jeremia (Jer. 33,14-16) lautet das entscheidende Wort: Gerechtigkeit. Das Wort ist alt. Weil es oft nicht gerecht zugeht in dieser Welt, träumen Menschen schon immer von einer besseren Welt. Damals, in Israel, sprachen Propheten von Gerechtigkeit. Sie forderten Gerechtigkeit von denen, die Einfluss haben. Die Propheten haben uns gelehrt: Gerechtigkeit gehört zu dem, was Gott will. Aber Gerechtigkeit ist ein abstraktes Wort. Und trotzdem und in Anlehnung an den Wunsch Gerechtigkeit zu erlangen, gibt es konkrete Gesetze und Regeln, die eine gerechte Verteilung und gerechtes Handeln möglich machen. Aber es gibt auch Gesetze und Gesetzesänderungen, die wieder einen Schritt weggehen von dem, was an Gerechtigkeit verwirklicht werden kann. Abends, zwischen acht und viertel nach acht, nehmen wir vielleicht zur Kenntnis, dass wieder ein Gesetz verabschiedet wurde, das die Lasten zugunsten der Besserverdienenden umverteilt.
Die Propheten in Israel haben sich für die Benachteiligten eingesetzt. Auch die Kirchen haben sich ins Gespräch gebracht. Jedenfalls für kurze Zeit, als sie einmal die gemeinsame Erklärung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland veröffentlichten und seitdem immer wieder daran erinnern. „Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit“ haben sie gefordert, dass nicht nur Armut, sondern auch Reichtum ein Thema der politischen Debatte sein muss. Denn der Riss zwischen Wohlstand und Armut wird größer. Und Gerechtigkeit als Maßstab für politisches Handeln rückt anscheinend wieder in weite Ferne. Im Advent stehen die Kerzen vor uns und erinnern an die alten Hoffnungen. An ihnen können wir uns messen. An dem Traum von einer gerechten Welt müssen wir uns messen lassen.

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Adventskonzert

Posted by michaelcziba - 28. November 2018

Herzliche Einladung zum Adventskonzert der Jugendmusik St. Hubertus am 16. Dezember 2018 um 15.00 Uhr in der Kirche St. Hubertus. Eintritt frei – Spenden erbeten.

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Geistlicher Impuls zum Christkönigssonntag

Posted by michaelcziba - 21. November 2018

Liebe Schwestern und Brüder!
König und Königtum – es sind Bilder, die sich nur vorsichtig und ungenügend vortasten können zu dem, was Christus ist und sein wird. Deshalb ergeben sich auch die Missverständnisse zwischen Jesus und Pilatus. Pilatus fürchtet einen realen irdischen Konkurrenten zum römischen Kaiser. Ein zweiter König: Da steht Macht gegen Macht. Gewiss, Jesu Königtum bricht die Macht der irdisch Mächtigen, die Macht der Mächte. Jesus deutet aber auch an, wie das geschieht: Dieses Königtum setzt sich nicht gewaltsam durch. Es erobert nicht kriegerisch, es knechtet nicht. Es macht Menschen entscheidungs- und handlungsfähig. Es macht Menschen so frei, wie Gott sie eigentlich geschaffen hat. Seine Untertanen sind keine Marionetten oder Duckmäuser – eingeengt in Gesetzen, die letztlich der Liebe grenzen setzen. Sein Weg ist die Wahrheit und die Liebe, die auch uns befreit und befreien muss, damit wir uns wirklich Christen nennen können.

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