Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for the ‘Wochenzettel’ Category

Jugendmusik St. Hubertus

Posted by michaelcziba - 3. Juli 2018

Herzliche Einladung zum Sommerkonzert der Jugendmusik an St. Hubertus am Sonntag, dem 8. Juli um 15.00 Uhr in St. Hubertus. Eintritt frei – Spenden erbeten.

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Geistlicher Impuls zum 13. Sonntag im Jahreskreis

Posted by michaelcziba - 27. Juni 2018

Liebe Gemeindemitglieder. Da hat dieser Jesus eindeutig die falschen Prioritäten gesetzt! Anstatt zu tun, was er versprochen hat, nämlich die kranke Tochter des Synagogenvorstehers zu heilen, kümmert er sich um eine blutende Frau, die in dieser Menschenmenge nach jüdischer Regel überhaupt nichts zu suchen hatte. Denn kranke Menschen mit einem so unklaren Symptom hatten Abstand zu halten. Nun hatte sich die Frau aber trotzdem herangewagt, sie war nur durch die Berührung mit dem Gewand geheilt worden – so wie sie es fest geglaubt hat – und damit hätte Jesus es ja auch gut sein lassen können. Aber nein: Er sucht die Frau, will ihr ins Gesicht blicken, will keine magische Aktion hinter seinem Rücken. Und während er sich also mit der Frau beschäftigt, sich um sie kümmert, stirbt diejenige, zu der er eigentlich gerufen wurde und zu der er eigentlich unterwegs war. Ich bewundere in diesem Evangelium immer wieder den Synagogenvorsteher Jairus. Er müsste doch drängeln, schreien: „Ich war zuerst dran! Halte dich nicht mit dieser Frau auf! Hilf meiner Tochter!“ Er müsste meckern, dass seine Not größer ist. Wir alle wissen doch: Wenn man sein Recht nicht einfordert, dann kommt man doch zu nichts. Jairus lässt aber Jesus die Prioritäten setzen. Jairus riskiert, dass er zu kurz kommt, aber er bleibt dran, bleibt an der Seite von Jesus, wie um ihn zu erinnern: Herr, du hast mit doch was versprochen … Er schimpft nicht, droht nicht, jammert nicht und verliert den Glauben an Gottes Zusage in keiner Sekunde. Und am Ende wird dieses Vertrauen belohnt , holt Jesus seine Tochter ins Leben zurück. Diese Gelassenheit des Jairus, dieses Vertrauen auf Gottes Hilfe, die feste Hoffnung: Gott wird es zum guten führen, dass Ales fehlt uns heute viel zu oft. Ich wünsche Ihnen und auch mir mehr von dieser Haltung.

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Bitte lese mich – Teil 01

Posted by michaelcziba - 27. Juni 2018

Liebe Gemeindemitglieder.
Es hat sich ja bestimmt schon herumgesprochen, dass die finanzielle Situation der Kirchengemeinde sehr bedenklich ist. In der letzten Ausgabe von Kreuz und Quer gab es ja schon einen Bericht zur Lage, der aber noch einige Fragen aufgeworfen hat, so dass ich mich über den Wochenpropheten und damit auch über das Netz an Sie wende, um einige Fragen, die vielleicht viele von Ihnen haben, zu beantworten. Die Beantwortung erfolgt dabei in zwei Schritten, da der Platz sonst nicht ausreicht und hoffe dabei auf Ihr Verständnis. Die Einnahmen unserer Gemeinde ruhen auf vier Säulen: Die Einnahmen aus den Erbpachtgeldern, die Kirchensteuerzuweisung durch das Erzbistum, die Zinserträge aus den Substanzkapitalien und die Kollektengelder. Während sich in den letzten Jahren bei den Erbpachtgeldern durch die vorgeschriebenen Anpassungen an die Entwicklung der Grundstückspreise ein kleines Mehr ergeben hat, haben die anderen drei Säulen deutliche Einbußen erlebt. Aufgrund der Entwicklung der Anzahl der Katholiken bekommen wir deutlich weniger Kirchensteuermittel zugewiesen, als noch im Jahre 2008. Die Zinserträge (wie wir ja alle selbst wissen) sind nicht mehr der Rede wert. Übrigens 70% der Einnahmen aus Erbpacht und Zinserträgen muss die Pfarrgemeinde an das Bistum abführen zur Unterstützung des allgemeinen Haushaltes. Die Kollektengelder, die für die Pfarrgemeinde bestimmt sind werden immer weniger, während zeitgleich alle Kollekten, die für Projekte außerhalb der Gemeinde bestimmt sind und abgeführt werden müssen, immer mehr steigen. Als dies zusammen führt dazu, dass wir weniger Geld zur Verfügung haben.
Als unser Erzbistum sein letztes großes Sparkonzept aufgelegt hat („Zukunft heute“ im Jahre 2008) wurde den Gemeinden vorgerechnet, wieviel Pfarrheime und Büroflächen sie noch haben dürfen. Da zu diesem Zeitpunkt die Einnahmen aus Erbpacht und Zinsen weit über den prognostizierten Kirchensteuermittel lagen, hatten die Kirchenvorstände damals entschieden, wir lassen alles so wie es ist. Wir können es uns ja leisten. Rückblickend gesehen ein wenig blauäugig, aber wer konnte damals schon wissen wie sich die Finanzmärkte entwickeln. Dazu kam dann noch das Problem der Finanzkontrolle.
Mit Beginn des Jahres 2009 führte das Erzbistum ein neues Buchungssystem ein, das leider dazu führte, das wir seitdem im „Blindflug“ unterwegs waren. Erst Ende 2017 wurden wir endlich einmal über die Finanzentwicklung unserer Gemeinde informiert. Zu diesem Zeitpunkt lagen dem Kirchenvorstand erstmals die Jahresabschlüsse der Jahre 2009 bis 2015 vor und damit auch eine verlässliche Entwicklungsprognose für die Zukunft. Es stellte sich heraus, dass wir seit Jahren über unsere Verhältnisse leben und angesparte Gelder ausgeben, die eigentlich für den Notfall gedacht sind. Wenn wir da nicht schnell gegensteuern werden wir in zwei bis drei Jahren wirklich kein Geld mehr haben. Seit zwei Jahren sind wir ja schon zusammen mit dem Erzbistum im Gespräch zur längerfristigen Entwicklung der Gemeinde und der damit einhergehenden Gebäudestruktur. Man kann sagen, wir haben rechtzeitig mit diesen Gesprächen angefangen, da wir momentan noch Spielraum für die Zukunft haben, aber es wird knapp. Daher müssen wir einige Maßnahmen durchführen, die Geld einsparen und uns damit ein wenig mehr Zeit verschaffen. Alle Ausgaben werden ab jetzt auf den Prüfstand gestellt, ob sie notwendig und unverzichtbar sind. Außerdem müssen wir einen weiteren schmerzhafte Einschnitt durchführen: Die Schließung von St. Johann Evangelist, aber darüber mehr in der nächsten Woche.

Ihr Pfarrer Michael Cziba

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KFD St. Pius X.

Posted by michaelcziba - 21. Juni 2018

Das nächste Treffen der Mitarbeiterinnen der KFD ST. Pius X. ist am Mittwoch, dem 27. Juni um 15.00 Uhr im Pfarrheim St.Pius X.

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Impuls zum Hochfest der Geburt Johannes des Täufers

Posted by michaelcziba - 20. Juni 2018

Liebe Gemeindemitglieder. Die Bibelwissenschaftler können in den Geschichten rund um die Geburt von Johannes dem Täufer vieles erkennen, was Ähnlichkeiten mit der Geburt Jesu aufweist und auch viele Parallelen zu manchen Propheten des Alten Testamentes. Es steckt viel Theologie in der Erzählung des Evangelisten Lukas. Auch es steckt in dieser Geschichte auch manche Erfahrung, die Eltern kennen. Ihr Kind soll doch einen besonderen Namen haben, einen, der genau richtig ist – wie von einem Engel eingeflüstert. Und dann kommen natürlich die ganzen Besserwisser, die Zweifel wecken wollen: So soll der heißen? Seid ihr da wirklich sicher? Elisabeth und ihr sprachlos gewordener Mann sind sich sicher: Johannes – Gott ist gnädig – ist der richtige Namen für ein Kind, das seine alten Eltern glücklich macht und später auch vor Würdenträgern aller Art furchtlos seine Sache vertrat. Dass Johannes geboren wird, ist für seine Eltern reine Gnade – und seine Eltern wollen das durch den Namen verkünden. Ihr Sohn wird Großes leisten, auch darin vertrauen sie der Botschaft des Engels. Erkennen SIesich vielleicht wieder in diesen Eltern von damals? Und kommt auch in Ihrem Kind ein Schimmer jener Güte Gottes zur Welt, die Johannes mit seinem Namen verspricht? Das Fest der Geburt von Johannes dem Täufer wäre ein guter Tag, sich zu erinnernf

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Geistlicher Impuls für den 11. Sonntag im Jahreskreis

Posted by michaelcziba - 13. Juni 2018

Liebe Schwestern und Brüder! Wird ein Senfkorn gesät und findet es die passenden Bedingungen, so wird daraus ein Senfbaum. Kein Kaktus und keine Distel. Wird Frucht und Angst, Ausgrenzung und Feindschaft gesät, dann wird daraus nichts Gutes wachsen können. Seit den ersten fremdenfeindlichen Demonstrationen haben die Gewaltdelikte immer weiter zugenommen, selbst hier bei uns. Der Same trägt die Frucht schon in sich. Sollen wir nun alles aufgehen lassen, was andere gesät haben? Sollen wir zusehen wie die Saat von Hass und Verachtung aufgeht und wächst? Sollen wir die Saat ausreißen? Das sind keine einfachen Fragen. Das Gleichnis vom Senfkorn im Markusevangelium eröffnet uns vielleicht ein Spur. Dort, wo andere Angst und Ausgrenzung säen, dort sollen wir Liebe und Klarheit, Wertschätzung und Verständnis säen. Mit viel Fantasie und Geduld und Ausdauer. Und wenn die Saat der Liebe niedergetrampelt wird, noch einmal neu aussäen – und immer wieder. Mit Klugheit säen. Dort, wo Saat aufgehen kann, die zarten Pflänzchen auch schützen. Und natürlich darauf vertrauen, dass Gott sich am Wachsen der Liebe erfreut und dieses Wachsen von ihm gesegnete und unterstützt wird. Bevor wir als Christen aber diesen Weg gehen und vielleicht so die Welt verändern könnten, müssten wir aber erst einmal selbst in unseren eigenen Reihen diese Anregung Gottes, diese Aufgabe Gottes umsetzen. Denn was nützt es von Liebe zu sprechen, Liebe zu säen, wenn die Menschen spüren: Sie handeln ja selbst nicht so. Erst einmal müssten wir im Umgang miteinander die Frucht des Samenkornes Liebe spüren und sein aufgehen ermöglichen. Und da – so kann man es in der Gemeinde immer wieder spüren – liegt noch ein weiter Weg vor uns.

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Geistlicher Impuls für den 10. Sonntag im Jahreskreis

Posted by michaelcziba - 6. Juni 2018

Liebe Gemeindemitglieder. Manchmal ist Jesus einfach ein Familienmensch. Das kann man so festhalten, obwohl er gerade im heutigen Evangelium seine eigene Familie in Frage stellt: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Nur die leiblichen (auch wenn die Theologen über leibliche Geschwister sehr unterschiedlicher Meinung sind) oder auch andere? Eigentlich eine schöne Frage, die man wohl eher stellt, wenn man auch leibliche Geschwister hat. Und dies kann man aus den Evangelien schon schließen, wenn es auch nicht in das Jesusbild aller Christen passt. Aber die Bibel spricht von seinem Bruder Jakobus, der ja auch später der Leiter der Gemeinde in Jerusalem wurde. Aber wie dem auch sei, ich persönlich halte es schon für wahrscheinlich, dass Jesus Geschwister und Verwandte hatte – wie es damals in den Großfamilien üblich war – und dadurch auch sein Verständnis des menschlichen Zusammenlebens beeinflusst wurde. Denn es gehört zwingend zur Verkündigung Jesu: Nehmt einander an, so wie Gott euch geschaffen hat. Und so kann doch nur ein Mensch sprechen, der in einer Familie aufgewachsen ist. Denn Freunde sucht man sich aus, Familie hat man. Jesus setzt sich an vielen Stellen dafür ein, dass man die Familie nicht aufgeben darf. Und das ist gerade heute, wo Familien viel kleiner und überschaubarer werden von besonderer Bedeutung. Aber Jesus öffnet eben die Familie nicht nur auf den leiblichen Bereich, sondern eben auf den Bereich aller Menschen, die an Gott glauben. Denn wir alle sind Schwestern und Brüder durch unsere Taufe, in der wir Kinder Gottes geworden sind. Aber dann ist da noch etwas anderes in den Versen. Jesus, der Familienmensch, muss sich verteidigen. Man dichtet ihm einen bösen Geist an. Und das macht man doch ganz gerne mit Menschen, die einem im Wege stehen oder von denen man Böses erlebt haben will. Die sind nicht ganz dicht, wird dann gerne gesagt. Selbst in der eigenen Familie sagt man das und wendet sich mit dieser Begründung voneinander ab. Jesus wehrt sich dagegen, wie er sich so oft wehren muss und schafft ein großartiges Bild: Familien, auch Glaubensfamilien, haben nur Bestand, wenn sie sich einig sind. Aber einig – Gott sei’s geklagt – sind sich die christlichen Kirchen, ist sich die katholische Kirche bis hinunter in die Gemeinde nicht wirklich. Aber man könnte es werden: Einig.

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Geistlicher Impuls für den 9. Sonntag im Jahreskreis

Posted by michaelcziba - 30. Mai 2018

Liebe Gemeindemitglieder. Wenn man das heutige Sonntagsevangelium liest, möchte man schon den Kopf schütteln über die Engstirnigkeit und Borniertheit der Pharisäer. Ein paar abgerissene Ähren, was ist da schon dabei? Wirklich satt wird man davon auch nicht. Doch so einfach kann man es sich leider nicht machen. Denn der Sabbat steht ja für die gute Ordnung Gottes, die man auf keinen Fall leichtfertig verletzen darf. Deshalb nimmt Jesus auch Bezug auf David, diesen für Israel so wichtigen König. Denn auch David bricht die Regel, sogar gravierender als die Jünger Jesu, und David darf das. Denn die Ordnung Gottes ist ja schon viel weitreichender verletzt worden: David war der von Gott auserwählte und gesalbte König, doch er konnte nicht regieren, da Saul an seinem Amt festhielt. Dieses Alttestamentliche Beispiel kann man auch auf Jesus übertragen: Er ist der von Gott bezeugte Sohn, doch auch ihm wird heftiger Widerstand entgegengebracht. Die Ordnung Gottes ist damit so fundamental gestört, dass ein Bruch der Sabbatordnung wie eine lästige Mücke erscheint. Doch auch hier spricht Jesus keinen Freibrief aus, Gottes Gesetze nach eigenem Gutdünken auszulegen. Im Gegenteil: Der Maßstab ist das Vorbild Jesu. Mit der Heilung eines Gelähmten am Sabbat geht er sogar noch einen Schritt weiter. Er beruft sich dabei auf seine Vollmacht, die höher wiegt als alle Sabbatgesetze. Dies ist eine Mahnung nicht nur für seine Zeitgenossen, sondern sie ist zeitlos wichtig. Ein Verstoß gegen das Sabbatgebot (oder wie wir als Christen sagen müssten: ein Verstoß gegen die Sonntagsruhe) ist nur dann erlaubt, wenn ein Verstoß aus Nächstenliebe geschieht. Vielleicht sollten wir dies ein wenig wichtiger nehmen in unserem Alltag.

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KREUZundQUER zum Austeilen bereit

Posted by N. Groeger - 27. Mai 2018

Liebe Austrägerinnen und Austräger. Die Pfarrkontakte sind da. Sie können nach den Messen in Flittard bzw. im Pfarrbüro zu den Öffnungszeiten abgeholt werden.

In Stammheim können sie im Stadtteilbüro Bonhoefferstraße zu den Öffnungszeiten abgeholt werden.

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Geistlicher Impuls zum Fronleichnamsfest

Posted by michaelcziba - 23. Mai 2018

Liebe Schwestern und Brüder. Ein großes Fest braucht einen geeigneten, großzügigen, einladenden Raum. Der Raum, in dem Jesus mit seinen Jüngern feiern wird, ist groß, und er ist sogar (nach damaliger Sitte) gut ausgepolstert. Zwei Freunde bereiten alles vor und der Abend kann kommen. Ja, Entspannung – die Richtung stimmt. Bei diesem Fest geht es sogar um mehr, es geht tiefer. Das Paschest vergegenwärtigt Befreiung, Entkommen, Aufbruch in eine neue Zeit. Es ist die lebendige Erinnerung an die Flucht der Ahnen us dem Ägyptischen Sklavenhaus. Gott hat durch ein großes Wunder sein Volk erlöst. Also Grund genug zu feiern. Aber Gottes Geschichte mit seinem Volk erneuert sich in jener Nacht auf unvorhersehbare Weise. Der Menschensohn, der von Gott gekommen ist, um den anderen zu dienen, will sich hingeben „als Lösegeld für viele“. Jesus dankt dem treuen Gott: erlöst, gelöst. So stiftet in jener Nacht Jesus ein neues Fest, ein Fest, dass wir heute in jeder Heiligen Messe feiern: Die Erlösung aller Menschen durch Gottes Liebe. Dafür gehen wir an vielen Orten auf die Straße, dafür sollten wir als Christinnen und Christen leben.

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