Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

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Impuls zum Dritten Ostersonntag

Posted by michaelcziba - 10. April 2018

Liebe Schwestern und Brüder! Jesus erklärt sich selbst. In den Worten des heutigen Evangeliums lesen wir eine der längsten Predigten, die Jesus in den Evangelien hält. Lukas weiß am Ende seines Evangeliums, dass eine Zusammenfassung von allem bisherigen noch einmal guttut. Die Zusammenfassung bedeutet: Es musste alles so kommen. Es war vorhergesagt, es war Gottes Wille, also geschah und geschieht es. Jetzt kann Jesus wieder gehen, oder vornehmer ausgedrückt: entrückt werden – in den Himmel auffahren. Der Evangelist Johannes hingegen kann, obwohl er sonst viele Worte macht, das alles in drei Worten zusammenfassen: Es ist vollbracht. Nicht nur geschehen: vollbracht. Und wir brauchen dann ein Leben lang, um die Worte zu verstehen. Worte des Himmels auf der Erde. Die Erde hat eine große Macht auf uns. Bis dahin, dass sie uns den Himmel entrücken kann. Er spielt dann keine Rolle mehr im Leben. Es sei denn, man sucht ihn, braucht ihn, kann nicht mehr ohne ihn sein. Dann erinnert man sich an Gottes Sohn auf der Erde, an sein Sterben und Auferstehen, und weiß dann wieder: Ohne Himmel geht gar nichts. Man erinnert sich wieder an diese Botschaft der grenzenlose Liebe Gottes zu jedem einzelnen. An Jesu Wort, dass wir eingeschrieben sind in Gottes Hand. Und wir wünschen uns diese Liebe aus tiefsten Herzen. Jeden Tag, jede Stunde. Dann fragen wir uns wieder, wo die Liebe eigentlich herkommt und erinnern uns an die Sätze Jesu: Seid barmherzig wie der Vater im Himmel. Dann ist war: Ohne den Himmel geht gar nichts. Darum lebte Jesus damals heute und in alle Ewigkeit.

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