Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Posts Tagged ‘2005’

Erinnerung an Pfarrer Hans-Otto Bussalb: Relaxte Tischgespräche

Posted by Sandra Wirz - 1. Februar 2018

Zu Beginn jeden Jahres fuhren die Kommunionsgruppen der BKS nach Haus Winnerath in der Eifel zu einem Intensiv-Wochenende. Traditioneller Weise fuhr dann Pfarrer Schneider als geistlicher Beistand mit. 2005 war er verhindert und anstatt dessen sollte Pfarrer Bussalb für einen halben Tag kommen. Da in früheren Jahren Pfarrer Bussalb schon mal wegen schlecht eingestellter Medikamente „nit jot drop“ war, schauten bei der Ankündigung des neuen Gastes einige der begleitenden Mütter etwas erschrocken. Denn einige unter den Jungs waren hibbelig und vorlaut. Würde das gut gehen?

Kurz vor dem Mittagessen erschien Pfarrer Bussalb, erkundigte sich, wann das Mittagessen beginnen sollte und empfahl sich dann zu einem kleinen Spatziergang rund ums Eifeldörfchen. Derweil tobte die Rasselbande im Schnee.

Bevor das Essen aufgetragen wurde, sondierte Pfarrer Bussalb die Sitzordnung und setzte sich vor Kopf an den Jungenflügel des Tisches. Die Jungs testeten ihren Neuzugang sofort mit einem frechen Witz. Pfarrer Bussalb lachte amüsiert und lenkte die Konversation auf interessante Themen. Die Jungs waren begeistert ob der Aufmerksamkeit, die ihnen entgegengebracht wurde. Die Mütter in der Runde konnten ein entspanntes Mittagessen genießen.

Nach dem gemeinsamen Gottesdienst, bei dem Pfarrer Bussalb ebenfalls sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen für nervöse und hibbelige Kinder aufbrachte, mußte er dann wieder Richtung Köln aufbrechen. Dort mußte noch eine Abendmesse gelesen werden. Er drückte sein großes Bedauern aus, jetzt schon los zu müssen – er wäre gerne noch länger geblieben. Mit großem Hallo und ebenfalls großem Bedauern verabschiedeten ihn die Zurückbleibenden.

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Rückblick auf den ersten gemeinsamen PGR Flittard

Posted by Florian Seiffert - 30. Oktober 2009

Im Jahre 2005 wurder der erste gemeinsame Pfarrgemeinderat für Flittard gewählt. Bis dahin d.h. von 1968 an, gab es je einen für St. Pius X. und einen für St. Hubertus.

Natürlich gab es vorher Bedenken: Wird nicht ein Pfarrei durch die andere dominiert? Jetzt hat ein Gremium die Arbeit von Zwei. Ist das nicht zu viel? Kann das klappen?

Um es kurz zu machen: Es hat aus meiner Sicht, wunderbar geklappt. Die Zusammenarbeit war sehr gut. Trotz manchmal auch schwieriger Entscheidungen, gab es nie eine Kluft zwischen Hubertus und Pius. Keine Pfarrei hat die andere dominiert. Es stand das Wohl von Flittard und seiner Christen im Vordergrund, nicht das Wohl einzelner Ortsteile. Dafür war kein besonderer Einsatz des Vorstands oder von Pfarrer Cziba erforderlich. Es klappte praktisch von allein. Alle PGR-Mitglieder hatten das Wohl aller im Sinn.

Die Stimmung innerhalb des PGR war gut. Es wurde gelacht auf den Sitzungen, auch Witze gemacht. Das ist wichtig, wenn Ehrenamtler aktiv sind, die ihre Freizeit einbringen.

Einige Schwerpunkte unserer Arbeit waren beratend oder beschließend:

  • Erhalt beider Flittarder Kindergärten in katholischer Trägerschaft.
  • Begleitung des Übergang von Pfarrer Schneider als Moderator und Pfarrverbandsleiter auf Pfarrer Cziba.
  • Fast permanente Beratung der Gottesdienstordnungen und
    Messzeiten für den Pfarrverband,
  • Umsetzung des Projekts ‚Zukunft heute‘ mit Erhalt beider Pfarrheime in Flittard.
  • Organisation und Durchführung von vier Pfarrfesten
    St. Hubertus, vier Pfarrfesten in St. Pius X., vier Pfarrprozessionen, vier Weihnachtsflohmärkten und acht
    Neujahrsempfängen.
  • Einführung der Prozessionen zwischen St.Hubertus und St.Pius X. am Palmsonntag

Auch der neue PGR, der jetzt für vier Pfarreien tätig sein wird, steht vor Herausforderungen, die denen von 2005 vergleichbar sind. Ich bin zuversichtlich, dass es auch dem neuen PGR gelingen wird mit Gottes Hilfe den Weinberg des Herrn gut zu bestellen. Und ich sage mit Margot Käßmann “Wem der liebe Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch die Kraft es auszufüllen!“

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