Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Posts Tagged ‘2035’

Der Pfarrgemeinderat berichtet: Profanierung Sankt Johannes Evangelist

Posted by Florian Seiffert - 20. November 2018

Nach der Priesterratssitzung vom 07.11.2018 bekamen wir am 16.11.2018 eine Mail aus dem Erzbischöflichen Generalvikariat:

… der Priesterrat hat in seiner Sitzung das Profanierungsvorhaben St. Johannes Evangelist mit einem zustimmenden Votum bedacht; daraufhin hat unser Erzbischof der Profanierung zugestimmt.

Zum weiteren Vorgehen benötigen wir nun einen Zeitpunkt, wann eine Nachnutzung stattfinden wird. Daraufhin wird dann zu diesem Zeitpunkt – oder sehr zeitnah – profaniert.

Damit geht die Profanierung von St. Johannes Ev. den geplanten Weg. Den „Zeitpunkt der Nachnutzung“ müssen wir mir Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat noch festlegen. Ich denke, gemeint ist, dass die Profanierung möglichst spät erfolgen soll, also knapp vor einem Abriss zum Beispiel.

Ich halte Sie auf dem Laufenden.

Florian Seiffert
Pfarrgemeinderat

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Der Pfarrgemeinderat berichtet: Büchereientreffen 2035

Posted by Florian Seiffert - 18. September 2018

Der Lenkungsausschuss 2035 hatten den Pfarrgemeinderat (PGR) beauftragt, mit den Büchereienteams der Pfarrei (Bruder Klaus, Mariä Geburt, Hubertus) zu sprechen. Es sollte geklärt werden, wo die Büchereien ihren Platz sehen. Also kurz: Weiter drei Teams oder weniger?

katholische oeffentliche buecherei hubertus

katholische oeffentliche buecherei hubertus


Am 17.09.2018 sitzen Norbert Gröger und mir, 11 nette Damen aus den drei Büchereien aus Flittard, Stammheim und Bruder Klaus gegenüber. Norbert und ich erläutern die Hintergründe, des Konzepts. Kirchenvorstand (KV) und Pfarrgemeinderat wollen (und müssen) ihre Finanzen in Ordnung bringen. Nicht mehr Ausgeben, als wir einnehmen und die Liegenschaften gut und finanzierbar aufstellen.
Ohne große Diskussion ist sofort Konsens in der Runde, dass zu den Kirchtürmen und den Gottesdiensten dort auch Räume für kleinere Runden und eben auch die Büchereien gehören. EINE zentrale Bücherei macht keine Sinn und die Gemeindemitglieder, die nicht die zentrale Bücherei haben, würden ihre Kundinnen und Kunden verlieren – die allermeisten gehen nicht oder können nicht zum Bücher ausleihen in den Nachbarort! Eine zentrale Bücherei würde also die Schließung von zwei Büchereien bedeuten. Das möchte niemand.

Norbert und ich erläutern den Stand der PLANUNG: Alle Büchereien können an ihren Kirchtürmen bleiben. Für Mariä Geburt ist ein Neubau vorgesehen. Hubertus und Bruder Klaus müssen am Ort evtl. umziehen.

In der Diskussion wird nochmal klar, wie wichtig Zahlen zu den Kosten der Pfarrheime, insbesondere für St.Bruder Klaus sind. Ohne Zahlen (Kosten Putzdienstleistungen, Kosten Reparaturen, Kosten Strom, Kosten Wasser) der letzten Jahre ist das Finden eines neuen Trägers nicht möglich. Die Kirche von Köln verhindert da gerade durch ihr Finanzchaos die Fortsetzung des bunten Lebens um das Pfarrheim St.Bruder Klaus. Norbert und ich werden es beim Besuch des Kardinals als Frage vorbringen.

Zur genauen Planung von Neubauten, Umbauten oder Umzügen etc. sagen wir die Beteiligung der Büchereiteams zu. Wir sind sicher, das Architekt und/oder KV die Damen bei der Planung beteiligen werden. Der PGR hat kein Interesse daran, dass „über den Kopf“ der Teams hinweg gebaut wird.

Wir ermuntern die Damen, die sich mehr z.B. bei der Planung für Konzept 2035 einbringen möchten, eine Kandidatur zur KV-Wahl im November zu überlegen (Meldung bei Pfarrer Cziba genügt). Auch an anderen Stellen in den Gremien ist immer Bedarf.

Die Sitzung endet um 20:10 Uhr. Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön!

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Der Pfarrgemeinderat berichtet: PGR+KV 11.09.2018

Posted by Florian Seiffert - 17. September 2018

Am Dienstag 11.09.2018 trafen sich 15 Mitglieder von Pfarrgemeinderat (PGR) und Kirchenvorstand (KV) zum Gespräch.

Wir bringen uns gegenseitig auf den neuesten Stand der Dinge bei Konzept 2035. Da ist aber nicht viel passiert in den Sommerferien.
Es gibt etwas Papierkram zur Stilllegung und geplanten Profanierung von St.Johannes Ev.
Die syrisch ortodoxen Christen sind weiter an einer Übernahme von St.Pius X. interessiert. Da wird jetzt ein Gespräch mit dem Architektenbüro angesteuert. Es soll ausgelotet werden, was an Baumaßnahmen nötig und möglich ist.
Für St.Mariä Geburt ist der Neubau eines Pfarrzentrums ins Auge gefasst. Unklar ist, wo und in welcher Menge neuer Parkraum zu schaffen ist.
Wenn der Pfarrer zum neuen Pfarrzentrum nach Stammheim umzieht, steht das Pfarrhaus in St.Hubertus für andere Gemeindeanliegen zur Verfügung. Unklarheit schafft der Bebauungsplan für das (nicht mehr so neue) Pfarr- und Jugendheim, der soziale Einrichtungen vorsieht.

WICHTIG: Es ist nichts endgültig entschieden. Es gibt Richtungen der Meinungsbildung, es gibt Planungen, es gibt Ideen. Aber endgültige Beschlüsse von KV und PGR (und GvOs) gibt es nicht! (Außer zur Schließung und Profanierung von St.Johanne Ev. – die steht fest!)

Wir sprechen noch über den Tagesbesuch von Kardinal Woelki im Januar 2019. Wir müssen damit rechnen, dass er kommt, um „schlechte“ Nachrichten zu verkünden. Wir wollen aber auch als PGR und KV eine Frageliste für den Kardinal erarbeiten, um auf Probleme, Sorgen und Nöte hinzuweisen und Fragen zu stellen. Zum Beispiel kann die Zusammenlegung von Gemeinden nicht immer so weitergehen. Soll am Ende für ganz Köln eine Gemeinde stehen und der Dom ist die Pfarrkirche? Können nicht auch Laien (z.B. Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten) eine Gemeinde leiten? Warum muss die Zahl der Gemeinden zu der Zahl der Priester im aktiven Dienst passen? …
Ich denke aber auch, dass wir dem Kardinal Mut machen sollten. Für viele Probleme der Kirche kann er nichts und vielleicht können wir auch etwas für den Kardinal oder die Kirche von Köln tun.

Noch eine Anmerkung und Bitte:
Offenbar gehen immer wieder Gerüchte durch die Gemeinde, wie ‚Die Flittarder wollen Bruder Klaus plattmachen‘, ‚Pius wird abgerissen‘, …
Die Gerüchte basieren dann bei näherer Betrachtung auf nur halb gelesenen Artikeln in KREUZundQUER oder dem „Internet“ (also diesem Blog hier) oder entstehen, weil man die Fahnenstangen zur Renovierung in St.Pius X. niedergelegt hat.
Ich darf sie alle bitten, sachlich zu bleiben, keine Angst zu schüren und die Artikel sorgsam zu lesen. Wenn Sie etwas nicht verstehen: Fragen Sie bitte nach! Wenn Sie konkrete Vorschläge haben, die für alle Menschen in der Gemeinde akzeptabel sind, sprechen sie uns an! Wenn sie mitgestalten wollen, lassen Sie sich im November in den Kirchenvorstand wählen! Oder kommen Sie in den Pfarrgemeinderat! Oder schreiben Sie einen Leserbrief an KREUZundQUER. Die nächste Ausgabe wird das Konzept 2035 als Schwerpunkt haben.

Florian Seiffert, 17.09.2018

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Der Pfarrgemeinderat berichtet: Update Konzept 2035

Posted by Florian Seiffert - 26. Mai 2018

Bruder Klaus, Flittard, Stammheim

Bruder Klaus, Flittard, Stammheim

Am Mittwoch, 23.05.2018 tagt die Projektgruppe 2035. Anwesend ist das Team Architekt Duda, das Team Erzbischöfliches Generalvikariat (GV), VertreterInnen von Pfarrgemeinderat (PGR) und Kirchenvorstand (KV), natürlich auch Pfarrer Cziba.
Wir gehen jeden Standort durch: Was hat sich getan, gibt es was zu informieren, zu verhandeln? Welche Hausaufgaben nehmen wir mit?

Es sieht so aus, als stünde einer Schließung und Außerdienststellung von St.Johann Ev. seitens des GV nichts im Weg. Das würde uns von den 200.000 €/Jahr die wir sparen müssen etwa die Hälfte abnehmen. Die Frage ist, welcher Investor könnte Kirche mit Grundstück übernehmen und was würde er an die Stelle bauen? Welche Vorgaben kann man in eine Verhandlung einbringen, damit da z.B. (sozialer) Wohnraum entsteht? Gibt man die ganze Liegenschaft ab oder behält die Kirche das Grundstück in Erbpacht, um Einnahmen zu erzielen?

Für St.Mariä Geburt wird ein Pfarrzentrum geplant. Was brauchen wir da an Räumen? Vier Gruppenräume, ein Saal für 80-100 Personen, das Pfarrbüro, ein Büro für den Pfarrer. Küche, Toiletten, Abstellräume. Das wird eng an der Stelle des alten Pfarrheims + Kindergarten. Ja, auf „der grünen Wiese“ wäre das leichter gewesen. Da hätten wir so groß bauen können, wie nötig (die Idee ist aber raus). Besondere Schwierigkeiten macht in St.Mariä Geburt die Tatsache, dass wir ca. 20 Autostellplätze schaffen müssen. Vorschrift. Eine Tiefgarage ginge, verhindert aber Kellerräume und ist sehr teuer. Geht das anders?

Bei St.Pius X. hat sich nichts getan. Die Betriebskosten sind absprachegemäß an die syrisch-orthodoxen Christen übermittelt. Jetzt warten wir hoffnungsvoll ab.

Für St.Bruder Klaus ist klar, dass das Pfarrheim eigentlich ein Siedlungsheim ist. Da kann es nicht sein, dass wir als Gemeinde das alleine finanzieren. Die Betriebskosten übersteigen die Einnahmen aus Vermietung z.Zt. bei weitem. Wir wären an einer Mitfinanzierung interessiert, aber auf Dauer geht keine Alleinfinanzierung mehr! Wer kann uns also helfen? Wer finanziert mit, um das bunte Leben in St.Bruder Klaus zu erhalten? Vorstellbar ist z.B. auch eine nicht mobile Abtrennung von Raum in der Kirche, wo dann Versammlungsfläche entstünde. Das Pfarrheim würde dann ab- oder aufgegeben.

Für St.Hubertus wird diskutiert, ob man z.B. im Pfarrhaus Lagerräume schaffen kann für Zeltlager und/oder Pfadfinder, wenn der Pfarrer nach Stammheim ins/zum Pfarrzentrum gezogen ist. Geht das? Kann man an der Stelle des Pfarrheims Wohnraum schaffen (wie es 1968 schon einmal geplant war)?

Hausaufgaben. Offen ist die Art der Zukunft der drei Pfarrbibliotheken. Der PGR wird gebeten mit den Mitarbeiterinnen zu sprechen. Erst danach machen wir Pläne. Der PGR redet auch mal informell mit dem Siedlerverein in der Bruder Klaus Siedlung. Wir klären auch: Wieviel Lagerraum brauchen wir genau? Das wird der KV feststellen. Die nächste Sitzung zu Projekt 2035 ist im Juli.

Am Donnerstag, 24.05.2018 tagt der Pfarrgemeinderat. U.a. geht es auch um Projekt 2035. Die Hausaufgaben mit den Pfarrbibliotheken werden wir gerne angehen. Pfarrer Filler stellt die Frage, welche Ziele verfolgt eine Pfarrbibliothek? Welchen christlichen (Bildungs)Auftrag erfüllen Sie? Ja. Wir bringen das in das Gespräch mit ein.

Am Freitag, 25.05.2018 bin ich mit im Stadtplanungsamt. Ein Termin mit der sehr netten und hilfsbereiten Frau Wegmann. Anwesend ist das Team Architekt Duda, Herrn Hugenott vom KV und ich vom PGR. Ich halte mich zurück, ich habe keine Ahnung. Herr Duda klopft vorsichtig ab, was denn die Stadt Köln zu dieser und jener Idee sagt. Ginge dies? Ginge das? Könnte man nicht? Ich lerne viele schöne neue Worte, wie Geschossigkeit oder Fluchtlinienplan oder Bauvoranfrage.

Es geht hier auch um Autostellplätze in St.Mariä Geburt. Schwierig. Man kann die Stellplätze auch ‚ablösen‘ d.h. wir zahlen Strafe von ca. 8000€ pro Stellplatz, den wir nicht bauen. Das kann schnell so teuer werden, dass sich doch eine Tiefgarage lohnt. Auch darf ein Pfarrzentrum nicht beliebig tief oder hoch sein, es muss sich an der Umgebungsbebauung orientieren. Reicht da der Platz für unser Vorhaben? Gehen drei oder sogar vier Geschosse? Kann man mit dem Grundstück, wo das Büro Stammheim steht etwas ausgleichen?

Es gibt bei keinem Standort einen Bebauungsplan, der die genaue Nutzung des Grundstücks vorschreibt, außer beim alten und neuen Pfarrheim St.Hubertus. Der Bebauungsplan schreibt da Pfarrheim oder Kita … vor, also Gemeinbedarf. Hm. Was also könnte man anstelle des Pfarrheims dann bauen? Gehen Wohnungen mit Versammlungsflächen im Erdgeschoss?

Zu einigen Fragen, die wir haben, wäre eine Bauvoranfrage sinnvoll. Dann bekommt man eine verbindliche Antwort, die aber Geld kostet und (viel) Zeit braucht, da das Bauamt sehr überlastet ist.

Soweit der Überblick bis zum 25.05.2018. Es ist nichts entschieden. Lösungen und Beschlüsse entstehen, wenn Ideen, Notwendigkeiten, Finanzen und Vorschriften gut genug zusammenpassen. Da sind wir noch nicht. Aber ich denke, wir sehen jetzt Lösungen am Horizont. Ob wir sie erreichen oder wann wir sie erreichen ist im Moment noch offen.

Sie haben auch Ideen dazu? Ideen, die die Menschen an allen Kirchstandorten akzeptieren können? Die möglich und finanzierbar sind? Sprechen Sie mich an oder schreiben Sie mir. Ich würde mich freuen.

Siehe auch:

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Der Pfarrgemeinderat berichtet: Konzept 2035 – KREUZundQUER

Posted by Florian Seiffert - 20. Oktober 2017

Ulrich Koemm und ich schreiben für das Pfarrmagazin KREUZundQUER:

Zum Stand von Projekt 2035.

Im Mai 2017 haben sich Kirchenvorstand (KV) und Pfarrgemeinderat (PGR) mit dem erzbischöflichen Generalvikariat (eGV) getroffen. Das eGV unterstützt das Vorgehen der Gemeinde, sich pastoral und gebäudetechnisch neu aufzustellen. Verabredet wurde, Klarheit bezüglich des als neuem Pfarrzentrum vorgeschlagenen Grundstücks an der S-Bahn in Stammheim zu gewinnen. Kann man dieses Grundstück bekommen, wenn ja, wie? Gib es noch Alternativen?

Dazu braucht es zunächst eine Faktensammlung zu den jetzigen Kirch-Standorten. Eine Begehung der Gebäude mit KV und GV fand am 11. Juli statt. Ein Architekt wurde beauftragt, um Substanz und Nutzungsmöglichkeiten der gemeindlichen Gebäude festzustellen. Weiter soll es einen Kooperationsrat 2035 zusammen mit dem eGV geben, um Kontinuität in das Projekt zu bringen.

Eine Änderung des Flächennutzungsplans, der nötig ist, um das vorgeschlagene Grundstück zu erwerben dauert bis zu 3 Jahren. Diese Änderung muss von Kölner Gremien (Rat, Ausschüsse, …) genehmigt werden. Da ein Ergebnis nicht vorausgesagt werden kann, muss evtl. ein anderes Grundstück gesucht werden. Das eGV sagt aber auch: ‚Es ist spannend Steine ins Wasser werfen!’KV und PGR gehen mit einem guten Gefühl aus den Gesprächen. Das eGV hat unseren Plan nicht einfach verworfen. Wir können an dem Konzept 2035 weiter arbeiten.

Im August 2017 hat es ein erstes Gespräch mit der Stadt Köln gegeben. Das von uns vorgeschlagene Gelände an der S-Bahn in Stammheim ist im Bebauungsplan der Stadt als Gewerbegebiet ausgewiesen. In einem Gewerbegebiet ist das Betreiben eines Pfarrzentrums ausgeschlossen. Wir müssen also eine Nutzungsänderung für das Grundstück beantragen. Eine Nutzungsänderung kann genehmigt werden, wenn wir darlegen können, alle möglichen Alternativen geprüft und mit nachvollziehbaren Begründungen verworfen zu haben.Eine Lage neben einem Gewerbegebiet kann beispielsweise für Jugendarbeit eher vorteilhaft sein. Das Ganze ist ein politischer Prozess, den wir natürlich beeinflussen können, aber dessen Ausgang ist nicht 100\% sicher vorhersagbar.

Das von uns beauftragte Architektenbüro Duda wird alle vorgeschlagenen Optionen zu Standorten und den Fakten dazu aufnehmen und diese aus planerischer Sicht bewerten und uns wieder vorlegen. Eine nächste Runde mit eGV, KV und PGR wird es am 14.11.2017 um 14 Uhr im Pfarrbüro St.Hubertus geben.

Ulrich Koemm, Florian Seiffert – Oktober 2017

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Der Pfarrgemeinderat berichtet: Konzept 2035 – Gespräch im Generalvikariat

Posted by Florian Seiffert - 12. Mai 2017

Notiz zu einem Gespräch im Generalvikariat.

Start um 09:00h

Es nehmen teil: Team eGV, Architekt Duda, Team PGR, Team KV, Pfarrer Cziba.

Herr Duda braucht Zugang zu unserem Archiv, um Pläne, Bauunterlagen etc. zu sichten. Die Pläne sind, wenn auch evtl. unsortiert und möglicherweise unvollständig im Pfarrbüro. Die Pläne sollen im GV gescannt werden. Wir bekommen
sie dann wieder. Der Duda hat dann Zugriff auf die Pläne und kann sie auch runterladen.
Nötig ist es jetzt, die Stadt Köln zu fragen, um Klarheit wegen des Grundstücks an der S-Bahn zu bekommen. Dazu braucht es eine Faktensammlung der Standorte. Dazu wird es eine Begehnung geben.
Wir thematisieren auch nochmal die Profanierung von St. Johannes Ev. (die war seitens des GV abgelehnt worden). Aber St. Johannes kostet in der Unterhaltung Geld und das würden wir lieber sparen.

Es soll einen Lenkungsausschuss zusammen mit dem GV geben, um Kontinuität in das Projekt zu bringen. Ein JourFixe könnte einmal im Monat sein. Es bietet sich an die Truppe zu nehmen, die sich um die Sache schon gekümmert hat, also PGR+KV, dazu noch weitere Gemeindemitglieder, die wollen. Jugend wäre gut, die betrifft es am meisten.
Herr Duda macht nächste Woche einen Zeitplan. Das eGV warnt vor zu vielen Provisorien im Projekt. Wir dürften keinen “Hühnerstall“ errichten. Das käme niemals durch den Vermögensrat.
Das eGV sagt: ‚Ausprobieren, Stufen, Modular‘. Und sie sagt: ‚Spannend! Steine ins Wasser werfen!‘

Wir fassen nochmal zusammen:
1. Schritt gemeinsame Begehung!
2. Schritt Archivstudium!

Das eGV sagt: Eine Änderung des Flächennutzungsplans dauert ca. 3 Jahre. Erst dann kann in Kölner Gremien abgestimmt werden. Dann kommt noch das B-Plan-Verfahren… Das kann also alles was dauern. Man muss im Kopf behalten, dass evtl. ein anderes Grundstück gesucht werden muss.
Ein Termin für den JourFixe könnte Dienstagabends sein. 19h!? Zur Not 18:30h. Ja, Herr Duda käme in die Gemeinde, also nach St.Hubertus. Ich biete an sie abzuholen.

Wir verabreden den Austausch per EMail zu machen. Und zwar immer alles an alle! Sonst taugt das nichts. Ich hoffe mal das klappt.
Ende um 10:25h.

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Der Pfarrgemeinderat berichtet: Kommentare zum Konzept 2035

Posted by Florian Seiffert - 28. Januar 2016

UpDate 01.04.2016:

Konzept 2035Der Papst twittert heute:

Als Christen dürfen wir uns nicht in uns verschließen, sondern müssen offen sein vor den anderen und für die anderen.

Der Pfarrgemeinderat (PGR) und der Kirchenvorstand (KV) haben eingeladen, das Konzept 2035 (Konzept für die künftige Gemeindestruktur) zu Lesen, zu diskutieren und es in weiteren Schritten auszubauen und zu verbessern.
Auf dem Neujahrsempfang der Pfarrei ist dies am 1.1.2016 geschehen, ebenso wie auf den Neujahrsempfängen der ‚Kirchtürme‘ in Flittard und Stammheim.

Damit Anregungen, Vorschläge, Kritik, Meinungen zu dem Konzept 2035 nicht verloren oder unter gehen, lade ich alle Menschen ein, ihre Kommentare an mich weiter zu leiten. Ich sammle sie und veröffentliche sie hier in diesem Posting. Wahrscheinlich wird der gemeinsame Ausschuss von PGR und KV, der das Konzept erstellt hat sich dann dieser Kommentare annehmen. Jedenfalls halte ich das für eine gute Idee, es ist aber in dem Ausschuss noch nicht besprochen.

In der Vollversammlung des PGR gestern wurde besprochen, dass wir noch Diskussionsmöglichkeiten zu dem Konzept anbieten. Wahrscheinlich bis zum Sommer 2016. Auch da können Sie noch ihre Ideen einbringen und Lob, Kritik etc. äußern.

Im Protokoll des PGR von gestern wird stehen:

Damit wir die Menschen ernst nehmen und nichts verloren geht sammelt Florian Seiffert alle Kommentare, Meinungen, Hinweise, Anmerkungem zum Konzept 2035. Schreiben Sie bitte eine EMail an florian@seiffert.net oder geben Sie einen Briefumschlag adressiert an Florian Seiffert im Pfarrbüro St.Hubertus ab, den sich Florian Seiffert dann in der Sakristei abholen kommt. (Oder schreiben Sie an Florian Seiffert, Werthstr. 4, 53332 Bornheim).

Florian Seiffert, 28.01.2016

Bis jetzt ist bei mir angekommen:

  • … bemängelte, dass sich nicht alle Altersgruppen in dem Konzept wider finden. Es ist wichtig Jung und Alt mitzunehmen. Damit es gelingt, sollten sich alle Altersklassen wieder finden.
  • … regte an, über die Gründung einer Stiftung zur Erhaltung der Pfarrheime nachzudenken. Mittels eines Briefes an alle Gemeindemitglieder solle die Spendenbereitschaft abgefragt werden.
  • … regte an, für den Bau des neuen Gemeindezentrums auch das Gelände am Haferkamp zwischen Stammheim und Flittard in Betracht zu ziehen.
  • Pfarrer Michael Cziba beruhigte die erregten Gemüter mit der Aussage, dass an den verbleibenden Kirchtürmen auf alle Fälle Räumlichkeiten erhalten oder wieder geschaffen werden, die kleineren Gruppen weiterhin ein Treffen vor Ort ermöglicht. Sollte also ein Pfarrheim aus betriebswirtschaftlichen Gründen abgerissen werden müssen, könne beispielsweise im Erdgeschoss eines dort neu entstehenden Wohnhauses eine Wohnung mit „veränderbaren“ Wänden für diese Zwecke entstehen.
  • … regte an, Kontakt mit Winfried Kissel, dem Pfarrer von Rösrath, aufzunehmen, der offensichtlich ein neues Gemeindezentrum für seine 3 „Altgemeinden“ gegen den Willen vieler Gemeindemitglieder geschaffen hat. Das Resultat und die Resonanz bei den verantwortlichen Gremien lohne sich einmal vor Ort zu betrachten und heutige Meinungen zu dem Projekt zu hören.
  • Es ist eine interessante Idee und einige gute Überlegungen. Manches freut mich (Schließung Pfarrheim Mariä Geburt) und anderes halt nicht (Schließung Pfarrheim und Kirche Pius). Aber die Gründe sind verständlich und nachvollziehbar. Den gewählten neutralen Standort an der S-Bahn finde ich prima. Das hätte eine ähnliche Aushängeschildwirkung wie St. Johannes. Man könnte ihn evtl. nur noch toppen durch eine Bebauung des Ackers zwischen Flittard und Stammheim sprich neben Familie W. Aber das dürfte nicht so einfach sein und für viele wieder eine Bevorzugung/Benachteiligung bedeuten.
  • Von der Oberministrantenrunde gibt es mündlich eine positive Meldung. Eine schriftliche ist anegkündigt.
  • 10.3.2016: … soeben habe ich das ganze Konzept 2035 gelesen. Ich finde es sehr interessant, informativ und auch innovativ. Die Idee eines neuen Pfarrzentrums ist sehr nachvollziehbar dargestellt. Ich bin gespannt, wie sich alles weiter entwickelt
  • 16.3.2016. Aus dem Protokoll der Oberministrantinnenrunde zum Konzept 2035:
    Christliche Asylanten alleine als Mieter ist nicht OK, Andersgläubige in „kirchlichen“
    Wohnungen wohnen zu lassen könnte auch den Dialog fördern; Sozialwohnungen sind
    grundsätzlich eine gute Idee,
    Vorschlag: Gästezimmer im Zentrum zur Vermietung an Pilger;
    Das Konzept ist grundsätzlich eine gute Lösung: Es sollte im Blick bleiben: was
    braucht die Gemeinde, was ist machbar;
    Die langsame Entwicklung des Konzepts (Zeitplan) hilft auch, dass sich die Menschen
    auf andere Wege einstellen können.`
    Aufwändig: die Leute die vorher zu Fuß zur Kirche gegangen sind haben es zum
    Gemeindezentrum (Pfarrbüro) viel weiter;
    Die Sorge wird geäußert, dass die Gemeindearbeit unter der Entfernung leiden könnte.
    Wird es einen Versammlungsraum geben, der groß genug ist für die ganze Gemeinde?
    Könnte der neue Kirchenraum auch für Gemeindeversammlungen genutzt werden?
    Es sollte in dem neuen Zentrum neben einem großen Raum auch viele kleinere Räume
    für Gruppierungen geben.
    Man sollte sich was überlegen, wie man dann alte Menschen zur Kirche bekommt
    (Fahrdienst?) – wenn dann die alten Leute noch in der Messe fehlen, steht der Pfarrer
    irgendwann alleine da.
    S-Bahn als Bauplatz ist von BKS gut zu erreichen
    Wichtig: Es soll Räume weiterhin vor Ort geben, in denen sich die Ortsangehörigen
    (Gruppen) treffen können.
    Bedenken: Kleine Räume innerhalb eines Neubaus vor Ort (mit Wohnungen zur
    Vermietung darüber) können vielleicht „Kirche“ verdrängen und nicht mehr so
    deutlich machen, dass dort eine kirchliche Gruppierung unterwegs ist (wie z.B. die
    Jugendheime).
    Das Gemeindeleben vor Ort könnte weniger werden, wenn man ein großes
    Gemeindezentrum hat und vieles dort stattfinden lässt.
    Ein gemeinsames Gemeindezentrum könnte eine Chance sein, dass die jetzige
    Gemeinde mit 5 Ortskirchen enger zusammenwachsen kann (ein Pfarrfest für alle?).
  • 30.03.2016:
    Konzept für eine künftige Gemeindestruktur 2035
    Einige Gedanken dazu von Maria Wermter –

    Zunächst möchte ich den Verfassern des Konzeptes danken, da steckt viel Arbeit drin. Dass es nicht einfach immer soweiter gehen kann, ist klar, einerseits weil 4 Pfarreien zusammen gelegt wurden und so manches doppelt da ist andererseits wegen sinkender aktiver Teilnahme der ohnehin sinkenden Zahl der Kirchenmitglieder.

    Aber ich meine, wir sollten das Zusammenwachsen nicht überbewerten.Wichtig ist die Gemeinde vor Ort im Sinne von kleinen christlichen Gemeinschaften, wo man sich kennt und kennen lernen kann, wo man auch noch aufeinander achtet und Anteil nimmt, wie es z.B. in der BKS noch gegeben ist.
    In anderen Bereichen z.B. Seniorenarbeit oder Sport geht der Trend zu ortsnahen Netzwerken, gefragt ist Nahversorgung und nicht nicht Zentrum, das man nur mit Auto und Bus erreichen kann. Es gibt zu viele, die das nicht können. Wir haben dieses nahe Netzwerk mit Kirchen und Sozialräumen, sollen wir es wirklich auflösen?
    Ich erlebe, dass z.B. Seniorennetzwerke und Sportgruppen händeringend noch bezahlbaren Räumen suchen, manchmal stellt die GAG einen Gemeinschaftsraum zur Verfügung (in Stammheim) manchmal ein Seniorenheim oder eben eine Kirchengemeinde. Letzteres fiele jetzt evtl. weg, wodurch die Suche noch schwieriger würde. Wäre es nicht auch für uns als Kirchengemeinde von Vorteil oder eine Aufgabe, diese Gruppen zu unterstützen und sich so stärker in der Gesellschaft zu vernetzen.
    Freilich wäre er erforderlich, das Problem von Gemeinschaftsräumen auf höherer Ebene, Stadt oder Diözese, zu lösen, indem sich mal Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Seniorennetzwerke, Sportvereine etc. zusammen tun. Dass die Kirche keinen Gemeindesaal mehr finanzieren und stattdessen bei anderen Unterschlupf suchen will, denen es vielleicht finanziell auch nicht gut geht, ist nicht ohne weiteres zu verstehen.
    5 Kirchen, von der Besucherzahl her gesehen, sind viel, wenn von denen noch welche marode sind, bleibt wohl tatsächlich nur die Aufgabe, aber es trifft sich unglücklich, dass a) die neuen Kirchen verschwinden würden, die uns viel leicht mehr ansprechen, und b) die Kirchen und Pfarrheime gerade in den großen neueren Wohngebieten verschwinden, in Flittard z.B., wo auch schon die evangelische Kirche weg ist, da ist dann nichts mehr, muss das sein? Da wäre mal Ökumene gefragt: Kirchen und Pfarrheime gemeinsam nutzen? Gemeinsam planen, wo welche Kirche aufgegeben wird?

    Zum geplanten neuen Gemeindezentrum habe ich zuerst die Frage, ob bei der Stadt geklärt ist, ob das Grundstück in dem vorgesehenen Zeitrahmen überhaupt zur Verfügung steht?
    Im übrigen ist die Bezeichnung „verkehrstechnischer Knotenpunkt“ etwas euphemistisch. Die S.Bahn-Station liegt so einsam und isoliert, dass man sie bei Dunkelheit am liebsten nicht mehr betreten möchte. Ein Vorteil sind die 3 Bus-Linien, mit denen man die Gebiete der Pfarrgemeinde erreichen kann, aber auch die Haltestellen liegen isoliert, abgetrennt durch 2 Hauptverkehrsstraßen. Da können sich einsame Haltestellen und Pfarrzentrum wenigstens Gesellschaft leisten. Gibt es irgendwo in der Diözese schon ein Modell für so eine einsame Lage? Ich fürchte, die Randlage außerhalb der Sicht- und Hörweite der Gemeindemitglieder wird eher ein Symbol dafür, dass Kirche und Religion aus der Mitte des Lebens der Menschen entschwindet als dass dort eine neuer Aufbruch gelingt. Der hängt eher davon ab, was darin statt findet.
    Wohnungen dort für Migranten wären eher das Gegenteil von Integration.
    Was spricht dagegen, das Gemeindezentrum auf dem Platz von St. Johannes zu bauen?
    Was das soziale Engagement der Gemeinde betrifft, wäre zu überlegen, ob an einem der aufzugebenden Kirchorte, z.B. St. Pius, eine Mehrgenerationen-Wohnanlage gebaut werden könnte.

    Mich persönlich betrifft die Vision 35 voraussichtlich nicht mehr, aber ich hoffe, dass die jüngeren Generationen ihren Weg finden, Gemeinde zu leben.

  • 29.03.2016
    Hallo zusammen,

    die Idee eines gemeinsamen Pfarrzentrums hört sich im ersten Augenblick
    sehr interessant an. Ich stelle mir hierzu jedoch eine Frage:

    Was ist ein Pfarrzentrum „draußen auf der grünen Wiese“ wert?

    Ich persönlich bin der Meinung, ein Gemeindehaus, ein Pfarrheim gehört
    „mitten ins Dorf“, bzw. sollte Ortsmittelpunkt sein. Denn dort spielt
    sich das Leben der Gemeinde ab. Natürlich muss sich eine Pfarrgemeinde
    auch den drängensten Zukunftsfragen stellen. Natürlich besteht unsere
    Gemeinde aus St. Hubertus, St. Pius X, St. Mariä Geburt, St. Johannes
    Ev. und St. Bruder-Klaus. Und genau so natürlich ist es wichtig, eine
    Gemeinde (auch finanziell) zukunftsfähig zu machen. Aber will man
    wirklich das glücklicherweise noch sehr lebendige Gemeindeleben „aufdie
    grüne Wiese“ auslagern?

    Mit freundlichen Grüßen
    Mike Paunovich

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Konzept 2035

Posted by Florian Seiffert - 19. November 2015

Konzept 2035Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat sind durch das Generalvikariat des Erzbistums Köln aufgefordert worden, Planungen für den weiteren Bestand der Kirchengemeinde St. Hubertus und Mariä Geburt vorzulegen.
In einer Arbeitsgruppe dieser beiden gewählten Gremien ist das nun vorliegende Konzept
St. Hubertus und Mariä Geburt 2035
entstanden.
Es soll nun in der Gemeinde ausführlich diskutiert, besprochen und auch weiterentwickelt werden.
Dazu sind wir auf Ihre Vorschläge und Meinungen angewiesen.
Einer erste Möglichkeit zum Gedankenaustausch und zum Sammeln der unterschiedlichen Vorschläge und Meinungen wird es beim gemeinsamen Neujahrsempfang am 01.01.2016 im Anschluß an die Messe um 16.00 Uhr in St. Bruder Klaus geben, zum dem wir Sie heute bereits herzlich einladen wollen.
Wer eine Papierversion dieses Konzeptes haben möchte, kann sich gerne mit dem Pfarrbüro seiner Wahl in Verbindung setzten und sich dort eins ausdrucken lassen.

Konzept 2035

Konzept 2035

Siehe auch:

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