Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Posts Tagged ‘26.12.2018-01.01.2019’

Geistlicher Impuls zum Neujahrstag

Posted by michaelcziba - 26. Dezember 2018

Liebe Schwestern und Brüder!
„So viel Anfang war nie …“, schrieb einmal Friedrich Hölderlin. Der erste Tag des neuen Jahres ist ein Tag voller Anfänge. In ihnen liegt nichts Ängstigendes, wie es manchen Anfängen zueigen ist oder wir manche Menschen uns immer einreden wollen. Natürlich wissen wir nicht, wo so mancher Anfang enden wird oder hinführen wird. Nein, Anfänge sind eigentlich eine Ermutigung zu einem neuen Leben. Als erstes ist das Fest der Gottesmutter Maria der Anfang einer neuen Welt, die die alte Welt ablöst. Die Erinnerung daran, dass wir vor einer Woche Weihnachten feierten, weist uns zum zweiten auf den konkreten, menschgewordenen Anfang – Jesus Christus – hin. Wir feiern heute drittens – jedenfalls nach alter Tradition (in unserer modernen Zeit erst am 3. Januar) – die Namensgebung des Herrn: Jesus heißt Retter. Am Anfang steht Rettung, nicht Drohung. Schließlich ist heute auch der kirchliche Weltfriedenstag. Von diesem Frieden sangen die Engel, als Jesus geboren wurde. Lauter Anfänge. Anfänge, in denen das Heil Gottes steht. Gottes Segen liegt über diesem Tag. Möge er uns durch alle Tage dieses Jahres begleiten, damit wir, von Anfang zu Anfang, diesen Verheißungen entgegenwachsen und Menschen des Anfangs werden.

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Geistlicher Impuls zum Fest der Heiligen Familie

Posted by michaelcziba - 26. Dezember 2018

Liebe Gemeindemitglieder.
Im heutigen Evangelium zum Fest der Heiligen Familie hören wir erst einmal davon, dass Jesus einfach abhaut. Und als seine „Eltern“ ihn dann endlich finden und zur Rede stellen, reagiert er fast schon ungehalten. Ich gehöre nicht euch. Ich gehöre einem Größeren. Ich muss im Hause Gottes sein. Und ich denke mir, wie Eltern sich fühlen, wenn ein Kind sich von sogenannten Gotteskriegern radikalisieren lässt? Wenn ein Sohn im Namen Gottes sich von den Eltern lossagt, um für eine angeblich größere und heilige Aufgabe zu kämpfen? Ich glaube, dass besonders Kinder tatsächlich ein Gespür haben für das Heilige im Leben. Sie sind nicht geboren, um möglichst bequem durchs Leben zu gehen. Sie wollen wichtig sein, etwas Sinnvolles mit ihrem Leben machen. Es ist die Aufgabe aller Eltern, als Pädagogen, als Gesellschaft sie in ihrer Suche nach dem Heiligen zu bestärken und zu begleiten. Wir sollten für gute Rahmenbedingungen sorgen, sodass die Kinder ihren Platz finden können, an dem sie den tieferen Sinn ihres Lebens erfahren. Wenn wir zulassen, dass ihre Sehnsucht, etwas Bedeutsames für diese Welt beizutragen, verkümmert, kommen die Falschen, und fangen ihre Kinder. Sie manipulieren sie für deren eigene Ideologie. Weil sie ihnen geben, wonach sie sich sehnen: Zu etwas Größerem beitragen zu können.

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