Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

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Geistlicher Impuls zum 18. Sonntag im Lesejahr A

Posted by michaelcziba - 29. Juli 2020

Liebe Schwestern und Brüder!
Die überfließende Fülle der Gaben Gottes wird dem bedürftigen, ja dem sehnsüchtigen Menschen angeboten. Wir dürfen zugreifen, heißt es beim Propheten Jesaja. Wer Hunger hat, bekommt, umsonst! Wir dürfen zurückgreifen auf die Liebe Gottes, von der niemand und nichts uns scheiden kann, heißt es beim Apostel Paulus. Wir müssen nicht darben, heißt es beim Evangelisten Matthäus. Wenn wir gewillt sind zu teilen, was wir haben, reicht es im Übermaß für alle. Wer zugreift, wird ein ganzer Mensch, mit allen seinen Sinnen darf er aufleben vor Gott. Wer auf Gott zugreift und auf ihn zurückgreift, ist so reich beschenkt, dass er gar nicht anders kann und will, als zu teilen, was er hat. Je mehr er mitteilt, desto mehr wächst der Reichtum. Und keiner geht leer aus. Manchmal allerdings kommen Durststrecken. Dann gilt es warten zu können – wie Israel auf diese satte Verheißung Jesajas warten musste und immer noch warten muss. Warten können wir, wenn wir uns nicht nur von Brot nähren, sondern wenn Gott selbst unsere Nahrung, unser Du ist, das uns an- und zuspricht und uns versichert, dass wir aus seiner Liebe nicht herausfallen. Warten können wir, weil wir wissen, dass die Fülle der Gaben Gottes kein leeres Versprechen ist.

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