Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Posts Tagged ‘Bruder Klaus’

Der Pfarrgemeinderat berichtet: Konzept 2035

Posted by Florian Seiffert - 6. Mai 2018

Konzept 2035Am Sonntag, 06.05.2018 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von Kirchenvorstand (KV) und Pfarrgemeinderat (PRG), um zwei Stunden zusammen mit Architekt Thomas Duda über die weiteren Weichenstellungen bei Konzept 2035 zu beraten.
Vorausschickend sei nochmal betont, dass die Pfarrei St.Hubertus und Mariä Geburt z.Zt. mehr Geld ausgibt, als sie einnimmt. Ein „weiter so“ mit fünf Kirchen und Pfarr- und Jugendheimen kann es nicht geben. Deshalb sind Veränderungen d.h. hier Schließungen unabweisbar notwendig. Wenn wir so weiter machen, wie bisher, sind wir in zwei oder drei Jahren pleite – dann bestimmen nicht mehr wir, was geht und was nicht!

Es herrscht Einigkeit in der Versammlung von 21 Personen darüber, dass ein Kirchenneubau mit einem Pfarrzentrum an der S-Bahnstation vom Tisch ist. Es herrscht auch Einigkeit darüber, dass die Kirche St.Johannes Ev. jetzt zügig geschlossen und nicht mehr genutzt werden soll. Ziel ist der Verkauf oder der Abriss. Der Grund ist: Die Kosten für St.Johannes Ev. stehen bei den Ausgaben der Pfarrei auf Platz Eins.
Diskutiert und kontrovers beleuchtet wurde die Situation von St.Pius X. Mit Schmerzen herrschte Einigkeit, dass eine Abgabe oder eine Teilabgabe der Kirche an eine andere christliche Gemeinde noch die beste Lösung sei, wenn es am Standort St.Pius X. weiter Versammlungsmöglichkeit für Frauengemeinschaft, Senioren, etc. gibt. Vielleicht ergibt sich hier kurzfristig etwas. Schmerzhaft ist, dass das so kurzfristig kommt. Über die Schließung von St.Johannes Ev. reden wir seit drei Jahren – das war schmerzhaft, ist es jetzt aber nicht mehr. Bei St.Pius X. ist das verständlicherweise anders.
Diskutiert wurde auch über ein neues Gemeindezentrum an St.Hubertus oder St.Mariä Geburt. Das Pfarr- und Jugendheim Salvatorstraße in Stammheim ist nicht mehr zeitgemäß und sanierungsbedürftig. Das Pfarr- und Jugendheim in St.Hubertus ist nicht wärmeisoliert und nicht behindertengerecht, also auch nicht zeitgemäß. Eine gute Lösung ist ein neues Gemeindezentrum mit EINEM Pfarrbüro, mit großen und kleinen Versammlungsräumen, um z.B. Erstkommuniontage oder Firmtreffen durchführen zu können und mit Wohnungen für Hauptamtliche. St.Mariä Geburt liegt zentraler, als St.Hubertus, es ist z.B. mit dem Fahrrad von St.Bruder Klaus aus besser zu erreichen. Dies könnte für einen Standort St.Mariä Geburt sprechen. Das ist der Diskussionsstand – das ist kein Beschluss!
Betont wurde nochmal (und nochmal), dass es in St.Pius X., in St. Hubertus, in St.Mariä Geburt und in St.Bruder Klaus je einen Versammlungsraum mit der Möglichkeit „Kaffee zu kochen“ geben wird. (Als die Kindergärten Flittard 18 Monate das Pfarrheim in St.Hubertus belegten, blieb das Gemeindeleben auch nicht stehen, sondern der Raum in der alten Schule zeigte, dass man sich flexibel auch mit der Nutzung eines Raumes behelfen kann! [Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist – David Ben-Gurion]).

Damit ist die kurzfristige Perspektive: Schließung von St.Johannes Ev. Und die mittelfristige: Abgabe von St.Pius X.
Sollte das nicht gelingen, stehen zumindest die Schließungen von Versammlungsflächen, also Pfarr- und Jugendheime auf dem Programm – dies aber so, dass Gemeindeleben weiter möglich bleibt.

Wie geht es weiter: Ich werde den Pfarrkalender für 2018 auswerten. Wie ist die Belegung der Pfarr- und Jugendheime? Geht eine Reduzierung des Pfarrheim hin zu einem Raum!? Ich erwäge auch, eine Aktualisierung für das Konzept 2035 zu schreiben, um es an die aktuelle Diskussion anzupassen. Ulrich Koemm wird die Zahlen der letzten Jahre aus dem Haushalt schicken, damit wir diese veröffentlichen können, um den Gemeindemitgliedern den Sparzwang deutlich zu machen und vor Augen zu führen. KV und PGR schließen Versammlungsflächen nicht, weil es Spass macht (nein, es macht keinen Spass, wirklich nicht!) oder um Anordnungen des Erzbistums zu erfüllen, sondern wir sparen, weil wir sonst in zwei oder drei Jahren pleite sind!
Diskutiert wurde auch die Situation von St.Bruder Klaus. Die Kirche soll erhalten bleiben. Mit St.Hubertus und St.Mariä Geburt hätten wir dann zukünftig drei Kirchen in der Gemeinde.
Die Versammlungsflächen in St.Bruder Klaus sind besonders, weil sie auch von nicht kirchlichen Vereinen genutzt werden. Eine Lösung könnte hier sein: Abgabe an einen Trägerverein oder Einnahmen durch Mieten in der Höhe des Unterhalts zu erzielen.

Ideen, die auch genannt wurden:

  • Zusammenarbeit mit den evangelischen Schwestern und Brüdern!
  • Zusammenarbeit mit dem Johanniterstift bei „Altenarbeit“.
  • Pfarrheime schließen, aber den Versammlungsraum hinter eine Abtrennung in die Kirche verlegen.
  • Einen Pfarrbus kaufen – der ist billiger, als fünf Kirchen!

Siehe auch:

Florian Seiffert, Pfarrgemeinderat

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Ökumenischer Taizé-Gottesdienst 22.11.2017

Posted by Florian Seiffert - 17. November 2017

Taize-Gottesdienst

Taize-Gottesdienst

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Pfarrbrief Bruder Klaus November 2017

Posted by ufiller - 25. Oktober 2017

Der Pfarrbrief St.Bruder Klaus für November 2017 ist erschienen!

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Protokoll der Gemeindevertretung Bruder Klaus vom Juli 2017

Posted by Sandra Wirz - 7. Juli 2017

Hier können Sie das Protokoll der Gemeindesitzung von Bruder Klaus nachlesen:

Protokoll GVO_07_2017_170704_rev01

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Protokoll der Gemeindevertretung Bruder Klaus vom Juni 2017

Posted by Sandra Wirz - 7. Juli 2017

Hier können Sie das Protokoll der Gemeindesitzung aus St. Bruder Klaus nachlesen:

Protokoll GVO_06_2017_170618_rev01

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Protokoll der Gemeindevertretung vor Ort in Bruder Klaus Februar 2017

Posted by Sandra Wirz - 5. März 2017

Hier können Sie das Protokoll der Sitzung des GvO Bruder Klaus nachlesen:

protokoll-gvo-v-13-02-2017_rev-02

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Protokoll der Gemeindevertretung vor Ort in St. Bruder Klaus Januar 2017

Posted by Sandra Wirz - 29. Januar 2017

Hier können Sie das Protokoll der Gemeindevertretung des GvOs BKS vom Januar 2017 nachlesen:

protokoll-gvo_rev02_170129-anlage1

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Protokoll der Gemeindevertretung vor Ort in St. Bruder Klaus 26.09.2016

Posted by Sandra Wirz - 11. Oktober 2016

Hier kann das Protokoll der turnusmäßigen GvO-Sitzung in St. Bruder Klaus vom 26.09.2016 nachgelesen werden:

protokoll-gvo-160926

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Einladung zum Lebendigen Adventskalender Dezember 2016 in Bruder Klaus

Posted by Sandra Wirz - 9. September 2016

Nicole Girod mailt die Einladung zum Lebendigen Adventskalender:   lebendiger-adventskalender-2016

screenshot-2016-09-09-20-02-40

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Projekt „Demenzsensible Kirchengemeinde“ …denn Demenz betrifft uns

Posted by Florian Seiffert - 10. Juni 2016

14.06.2016:
Pfarrer Ulrich Filler schickt das Plakat dabei&mittendrin

Plakat dabei&mittendrin

Plakat dabei&mittendrin

09.06.2016:
Pfarrer Ulrich Filler schreibt:

in der Familie, in der Nachbarschaft , in der Kirchengemeinde, in Stammheim und Flittard.
Aus diesem Grund hat sich unsere Gemeinde für das Projekt „dabei und mittendrin – Gaben und Aufgaben demenzsensibler Kirchengemeinden“ beworben und wurde als Projektgemeinde ausgewählt.
Doch was heißt „demenzsensible Gemeinde“? Menschen, die an Demenz erkranken, verändern sich und ziehen sich häufig aus dem gesellschaftlichen und kirchlichen Leben zurück. Wie schon der Titel „dabei und mittendrin“ besagt, geht es darum, dass betroffene Menschen und ihre Angehörigen sich als Teil der Gemeinde erfahren können, Zuspruch erfahren, sich gesehen und willkommen fühlen. Das Projekt soll helfen, Seelsorger, ehrenamtliche Mitarbeiter, Gemeindemitglieder und Angehörige noch stärker auf den Kontakt, den Dienst und die Begegnungen mit Menschen mit Demenz vorzubereiten. Und für gelingende Begegnungen im Alltag der Kirchengemeinde & Kommune zu sensibilisieren.
Dafür bieten wir Ihnen am 27.8. und 10.9.2016 zwei kostenlose Schulungstage an. Themen sind:

  • Informationen zum Krankheitsbild Demenz
  • Besonderheiten in der Kommunikation und im Umgang mit demenzkranken Menschen
  • Spiritualität als Kraftquelle für erkrankte Menschen und deren Angehörige
  • Wegweiser zu Hilfsangeboten vor Ort
  • Standortbestimmung für uns als Kirchengemeinde

Zudem werden zu einem späteren Zeitpunkt unsere Besuchsdienste zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen und erhalten Unterstützung für die besondere Situation von Geburtstags-, Kranken- und Alltagsbesuchen bei Menschen mit Demenz. Zwei Sonntagsgottesdienste sollen besonders für Menschen mit und ohne Demenz vorbereitet und gefeiert werden.
Die Schulungen sind kostenlos und stehen jedem offen – Angehörigen demenzkranker Menschen ebenso wie allen Interessierten in unserer Gemeinde. Jeder ist willkommen, sich am Projekt zu beteiligen.
Sind Sie neugierig geworden? Dann laden wir Sie herzlich ein zum

Informationsabend „Demenzsensible Kirchengemeinde“
am 12.7.2016 um 19.00 Uhr im Pfarrheim St. Bruder Klaus

Bruder-Klaus-Platz 3, 51063 Köln

Wer an diesem Termin keine Zeit hat, aber am Projekt interessiert ist, kann sich gern an Pfr. Ulrich Filler (Tel.: 0221 / 16 99 72 62) oder das Pastoralbüro wenden (Tel. 0221 / 66 37 04). Weitere Infos finden Sie auch auf unserer Homepage christen-am-rhein.com.
Wir führen das Projekt gemeinsam mit dem Johanniter-Stift in Köln-Flittard durch.
Professionelle Begleitung und Unterstützung erhält die Gemeinde von der Initiatorin des Projekts, Antje Koehler, von der Alexianer Köln GmbH sowie Elmar Trapp und Josef Schäfers vom Kath. Stadtdekanat. Das Projekt wird aus Mitteln des Stiftungszentrums des Erzbistums Köln finanziert und in unserer Gemeinde exemplarisch durchgeführt. Das heißt, von unseren Erfahrungen sollen auch andere Kölner Kirchengemeinden erfahren und profitieren.
Wir freuen uns auf viele Begegnungen, hilfreiche Anstöße und einen lebendigen Austausch!

Pfr. Ulrich Filler

Flyer:

dabei und mittendrin projektuebersicht

dabei und mittendrin projektuebersicht

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