Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Posts Tagged ‘Flüchtlinge’

Flüchtlingsunterkunft Haferkamp / Runder Tisch

Posted by Florian Seiffert - 1. August 2017

Die Brückenschlaggemeinde lädt ein:

Während der Informationsveranstaltung zum Bau der
Flüchtlingsunterkunft Haferkamp zeigte sich,dass bei den Stammheimer
und Flittarder Bürgern noch viele Fragen offen und manche
Befürchtungen vorhanden sind. Für die Auseinandersetzung damit, die
Entwicklung von Handlungsstrategieen und im besten Fall Lösungen
scheint ein Runder Tisch das beste Instrument zu sein. Daher laden wir
ein

zur Gründung eines „Runden Tisches Stammheim/Flittard“
am Donnerstag, 7.9.2017
um 19.30 Uhr
im Gemeindehaus der Ev. Brückenschlag-Gemeinde
Köln-Stammheim, Bonhoefferstr. 8

Für die Brückenschlag-Gemeinde
Renate Wagner
Diakoniekirchmeisterin

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Flüchtlingsunterkunft am Haferkamp im Januar 2018 fertig

Posted by Florian Seiffert - 11. Juni 2017

Yvonne Nestler schickt einen Bericht zur Flüchtlingsunterkunft am Haferkamp.
1000 Dank!

Zwischen Stammheim und Flittard sollen ab September 2017 mobile Wohneinheiten für bis zu 320 Flüchtlinge entstehen. Am 7. Juni informierte die Stadt Köln in der prall gefüllten Immanuel-Kirche über die geplante Unterkunft.

„Es ist gut, dass wir uns heute in der Brückenschlaggemeinde treffen“, sagte Pfarrer Fresia zur Begrüßung. Er wünsche sich, dass es gelänge, Brücken zu schlagen zwischen Flittard und Stammheim, zwischen der Stadt Köln und den Anwohnern. Die Stadt Köln hatte in die evangelische Kirche in Stammheim eingeladen, um über die geplante Flüchtlingsunterkunft zwischen Stammheim und Flittard zu informieren und den Anwohnern Frage und Antwort zu stehen.
Auf einem Feld am Haferkamp will die Stadt zwischen September 2017 und Januar 2018 vier zweigeschossige Gebäude errichten. Die insgesamt 50 Wohnungen werden über eigene Küchen und Badezimmer verfügen. Die Außenfläche um die Gebäude soll kindgerecht gestaltet sein und zum Beispiel über Sitzmöglichkeiten und Grillplätze verfügen. Insgesamt wird die Unterkunft Platz für maximal 320 Flüchtlinge bieten. Es kann aber zum Beispiel auch eine fünfköpfige Familie in einer Wohnung für sieben Personen unterkommen. Daher geht die Stadt Köln davon aus, etwa 290 Flüchtlinge unterbringen zu können. 80 Prozent der Bewohner sollen Familien sein, 20 Prozent allein reisende Männer. „Diese Kombination funktioniert an anderen Standorten sehr gut“, sagte Ursula Adams vom Amt für Wohnungswesen. Die Flüchtlinge befänden sich alle schon länger in Köln, sprächen schon etwas Deutsch und seien tagsüber meist unterwegs, um Deutsch- und Integrationskurse, Umschulungen und die Schule zu besuchen.

Sozialarbeiter auch Ansprechpartner für Anwohner

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird sich von morgens bis abends um die Flüchtlinge kümmern und nicht nur ein eigenes Freizeitangebot organisieren: „Wir werden auch eng mit den Gemeinden, Vereinen, Ehrenamtlichen und anderen Initiativen aus der Umgebung zusammenarbeiten“, sagte Marita Bosbach, Fachbereichsleiterin Soziales beim DRK in Köln. Auch die Anwohner könnten sich bei Fragen und Problemen direkt an die Sozialarbeiter vor Ort wenden, sagte Adams. Rund um die Uhr wird ein Sicherheitsdienst im Einsatz sein. Aber: „Die Kriminalitätsquote steigt nicht durch Flüchtlingsheime“, sagte Christian Joisten, Mitglied im Polizeibeirat, Integrationsrat und beim Runden Tisch für Flüchtlingsfragen. Er schaue sich stets die Entwicklung mit den örtlichen Polizisten an. Die Anwohner könnten sich aber gerne an die Polizei wenden, wenn sie ein komisches Gefühl hätten.

Bei mobilen Wohneinheiten handelt es sich laut Website der Stadt Köln um „eine vorübergehende Unterbringung, die möglichst schnell beendet werden soll“. Langfristig sollen die Flüchtlinge in Köln in richtigen Wohnungen untergebracht werden. Das jedoch, erklärte Adams, brauche Zeit, denn diese müssten zum Teil noch gebaut werden.

Ersatz für Notunterkünfte

Bei der Auswahl der Unterkunfts-Standorte beachtet die Stadt nach eigenen Angaben die Flüchtlingsquote pro Stadtteil und sucht nach städtischen Flächen, die sich schnell bebauen lassen und – im Sinne der Integration – nah an bestehender Bebauung liegen. Das Ziel sei es, sagte Adams, die Flüchtlinge aus den Notunterkünften zu holen und in Quartieren mit mehr Privatsphäre unterzubringen. Am Tag der Informationsveranstaltung hatte die Stadt gerade die letzte Turnhalle freigegeben, die als Notunterkunft in Köln gedient hatte.

Positive Erfahrungen aus der Bruder-Klaus-Siedlung

Bereits seit Sommer 2016 steht in der Bruder-Klaus-Siedlung am Luzerner Weg eine Leichtbauhalle als Notunterkunft, in der bis zu 400 Flüchtlinge Platz haben. „Natürlich sieht man die Flüchtlinge, sie sind schließlich da“, sagte eine Besucherin der Veranstaltung. „Aber wir kommen gut miteinander klar.“ Deswegen wolle sie allen Anwesenden Mut machen, diese Menschen willkommen zu heißen, die Schlimmes erlebt hätten und in der Hoffnung auf Sicherheit nach Deutschland gekommen seien. Es sei wichtig, miteinander zu reden. Das Gemeindemagazin KREUZundQUER hat in seiner Ausgabe 4/2016 ausführlich über Erfahrungen mit der Notunterkunft in der Bruder-Klaus-Siedlung berichtet.

Die meisten Flüchtlinge in NRW

In Deutschland werden die Flüchtlinge nach dem sogenannten „Königsteiner Schlüssel“ an die Bundesländer verteilt. Die Quote hängt dabei von den Steuereinnahmen und der Bevölkerungszahl des Landes ab. Nordrhein-Westfalen hat mit 21 Prozent (Stand 2017) die höchste Quote. Das Land NRW verteilt die Flüchtlinge an die Kommunen weiter, die Aufnahmequote berücksichtigt zu 90 Prozent die Einwohnerzahl und zu 10 Prozent die Fläche der Kommune. „Mit 5,5 Prozent hat Köln die höchste Quote in NRW“, sagte Adams. Das entspricht derzeit 12.000 Flüchtlingen, die in städtischen Unterkünften in Köln leben. Allein im Stadtbezirk Mülheim gibt es derzeit 15 Flüchtlingsunterkünfte.

Die Präsentation der Informationsveranstaltung finden Sie hier.

Kontakt beim Amt für Wohnungswesen: flüchtlingsfragen@stadt-koeln.de

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Unterkunft für Flüchtlinge in Flittard

Posted by Florian Seiffert - 26. Mai 2017

7. Juni 2017, 19:00h Immanuel-Kirche, Bonhoefferstraße 8, in Köln-Stammheim ein. Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Presse-Information

Presse-Information

Das Amt für Wohnungswesen / 562/5 Management Flüchtlingsunterbringung informiert uns per EMail vom 26.05.2017:

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei sende ich Ihnen die Pressemitteilung als Einladung zur
Informationsveranstaltung zur Unterkunft für Flüchtlinge an der Straße
„Haferkamp“ in Köln-Flittard am 07.06.17 um 19.00 Uhr in der
Immanuel-Kirche, Bonhoefferstr. 8 in Stammheim zu.

Ich bitte um eine kurze Mitteilung, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen.
Zudem bitte ich um Verbreitung der Einladung in Ihren Gemeinden.

Für weitere Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Dirk Wenzel

Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin
Amt für Wohnungswesen
562/5 Management Flüchtlingsunterbringung
Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln
E-mail: dirk.wenzel@stadt-koeln.de
fluechtlingsfragen@stadt-koeln.de

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Ein Besuch im Stadtteilbüro Stammheim – 2016

Posted by Florian Seiffert - 15. Januar 2016

Herr Juras, Herr Heilmann

Herr Juras, Herr Heilmann

Armin Heilmann und ich hatten gestern einen Termin im Stadtteilbüro in Stammheim. Wir machten mit Herrn Juras ein Interview und ein paar Bilder. Beides ist für die erste Ausgabe des neuen Pfarrbriefes ‚Kreuz und Quer‘ geplant.
Bei der Gelegenheit gab uns Herr Juras folgenden Brief der Flüchtlinge, den er über die kölner Ansprechpartnerin für die Stammheimer Flüchtlinge bekommen hatte. Ich fragte, ob wir den Brief veröffentlichen dürfen. Klar!
Er folgt hier:

Wir, Männer aus Syrien, verurteilen die Übergriffe gegenüber Frauen und die Angriffe auf Menschen wie auch die Raubdelikte in der Silvesternacht auf das Schärfste.

Wir bedauern, dass Frauen in ihrer Ehre und körperlich verletzt wurden.

Wir hoffen, dass sie sich von diesen Attacken bald und gut erholen werden.

Wir hoffen, dass die Verursacher dieser kriminellen Aktionen gefunden und bestraft werden. Wir hoffen, dass in Zukunft viel mehr Menschen Frauen in solchen Situationen zur Hilfe kommen.

Unsere kulturellen Werte wurden durch diese kriminellen Aktionen mit Füßen getreten. Zu unseren Werten gehört selbstverständlich der Respekt vor Frauen und Männern, der Respekt vor der körperlichen Unversehrtheit, und der Respekt vor dem persönlichen Eigentum.

Wir Syrer sind als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, weil wir hier in einer demokratischen Gesellschaft in Frieden leben wollen. Wir wollen Demokratie leben, gestalten, umsetzen.

Wir bedauern, dass die Aktionen der Silvesternacht unsere Gruppe, die Gruppe der Syrer, die Gruppe der Flüchtlinge, wie auch viele andere arabische und nordafrikanische Menschen und Kulturen in Verruf gebracht haben.

Wir sind vor einem unmenschlichen Krieg geflohen, um unser Leben zu erhalten und menschlich bleiben zu können. Frieden, Sicherheit für uns und unsere Familien, die Möglichkeit, durch Arbeit unseren Lebensunterhalt zu verdienen, sind unsere Ziele.

Wir bedanken uns bei allen Menschen in Deutschland, bei Frauen und Männern für all die Hilfe, die sie uns bislang erwiesen haben!

Wir werden uns Ihres Engagements und Ihrer Hilfe würdig erweisen. Sie und wir werden feststellen, dass Ihre Werte auch unsere sind.

Deutschland hat für uns mehr getan als irgendein anderes europäisches oder arabisches Land!

V.i.S.d.P. Syrische Männer für Fairness c/o Shady, Bergisch Gladbacher Str. 465, 51067 Köln

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