Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Posts Tagged ‘Konzept’

Der Pfarrgemeinderat berichtet: PGR+KV 11.09.2018

Posted by Florian Seiffert - 17. September 2018

Am Dienstag 11.09.2018 trafen sich 15 Mitglieder von Pfarrgemeinderat (PGR) und Kirchenvorstand (KV) zum Gespräch.

Wir bringen uns gegenseitig auf den neuesten Stand der Dinge bei Konzept 2035. Da ist aber nicht viel passiert in den Sommerferien.
Es gibt etwas Papierkram zur Stilllegung und geplanten Profanierung von St.Johannes Ev.
Die syrisch ortodoxen Christen sind weiter an einer Übernahme von St.Pius X. interessiert. Da wird jetzt ein Gespräch mit dem Architektenbüro angesteuert. Es soll ausgelotet werden, was an Baumaßnahmen nötig und möglich ist.
Für St.Mariä Geburt ist der Neubau eines Pfarrzentrums ins Auge gefasst. Unklar ist, wo und in welcher Menge neuer Parkraum zu schaffen ist.
Wenn der Pfarrer zum neuen Pfarrzentrum nach Stammheim umzieht, steht das Pfarrhaus in St.Hubertus für andere Gemeindeanliegen zur Verfügung. Unklarheit schafft der Bebauungsplan für das (nicht mehr so neue) Pfarr- und Jugendheim, der soziale Einrichtungen vorsieht.

WICHTIG: Es ist nichts endgültig entschieden. Es gibt Richtungen der Meinungsbildung, es gibt Planungen, es gibt Ideen. Aber endgültige Beschlüsse von KV und PGR (und GvOs) gibt es nicht! (Außer zur Schließung und Profanierung von St.Johanne Ev. – die steht fest!)

Wir sprechen noch über den Tagesbesuch von Kardinal Woelki im Januar 2019. Wir müssen damit rechnen, dass er kommt, um „schlechte“ Nachrichten zu verkünden. Wir wollen aber auch als PGR und KV eine Frageliste für den Kardinal erarbeiten, um auf Probleme, Sorgen und Nöte hinzuweisen und Fragen zu stellen. Zum Beispiel kann die Zusammenlegung von Gemeinden nicht immer so weitergehen. Soll am Ende für ganz Köln eine Gemeinde stehen und der Dom ist die Pfarrkirche? Können nicht auch Laien (z.B. Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten) eine Gemeinde leiten? Warum muss die Zahl der Gemeinden zu der Zahl der Priester im aktiven Dienst passen? …
Ich denke aber auch, dass wir dem Kardinal Mut machen sollten. Für viele Probleme der Kirche kann er nichts und vielleicht können wir auch etwas für den Kardinal oder die Kirche von Köln tun.

Noch eine Anmerkung und Bitte:
Offenbar gehen immer wieder Gerüchte durch die Gemeinde, wie ‚Die Flittarder wollen Bruder Klaus plattmachen‘, ‚Pius wird abgerissen‘, …
Die Gerüchte basieren dann bei näherer Betrachtung auf nur halb gelesenen Artikeln in KREUZundQUER oder dem „Internet“ (also diesem Blog hier) oder entstehen, weil man die Fahnenstangen zur Renovierung in St.Pius X. niedergelegt hat.
Ich darf sie alle bitten, sachlich zu bleiben, keine Angst zu schüren und die Artikel sorgsam zu lesen. Wenn Sie etwas nicht verstehen: Fragen Sie bitte nach! Wenn Sie konkrete Vorschläge haben, die für alle Menschen in der Gemeinde akzeptabel sind, sprechen sie uns an! Wenn sie mitgestalten wollen, lassen Sie sich im November in den Kirchenvorstand wählen! Oder kommen Sie in den Pfarrgemeinderat! Oder schreiben Sie einen Leserbrief an KREUZundQUER. Die nächste Ausgabe wird das Konzept 2035 als Schwerpunkt haben.

Florian Seiffert, 17.09.2018

Advertisements

Posted in Artikel, Christen am Rhein, Konzept 2035, St. Bruder Klaus, St. Hubertus, St. Johannes Evangelist, St. Mariä Geburt, St. Pius X. | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , | Leave a Comment »

Der Pfarrgemeinderat berichtet: Konzept 2035

Posted by Florian Seiffert - 6. Mai 2018

Konzept 2035Am Sonntag, 06.05.2018 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von Kirchenvorstand (KV) und Pfarrgemeinderat (PRG), um zwei Stunden zusammen mit Architekt Thomas Duda über die weiteren Weichenstellungen bei Konzept 2035 zu beraten.
Vorausschickend sei nochmal betont, dass die Pfarrei St.Hubertus und Mariä Geburt z.Zt. mehr Geld ausgibt, als sie einnimmt. Ein „weiter so“ mit fünf Kirchen und Pfarr- und Jugendheimen kann es nicht geben. Deshalb sind Veränderungen d.h. hier Schließungen unabweisbar notwendig. Wenn wir so weiter machen, wie bisher, sind wir in zwei oder drei Jahren pleite – dann bestimmen nicht mehr wir, was geht und was nicht!

Es herrscht Einigkeit in der Versammlung von 21 Personen darüber, dass ein Kirchenneubau mit einem Pfarrzentrum an der S-Bahnstation vom Tisch ist. Es herrscht auch Einigkeit darüber, dass die Kirche St.Johannes Ev. jetzt zügig geschlossen und nicht mehr genutzt werden soll. Ziel ist der Verkauf oder der Abriss. Der Grund ist: Die Kosten für St.Johannes Ev. stehen bei den Ausgaben der Pfarrei auf Platz Eins.
Diskutiert und kontrovers beleuchtet wurde die Situation von St.Pius X. Mit Schmerzen herrschte Einigkeit, dass eine Abgabe oder eine Teilabgabe der Kirche an eine andere christliche Gemeinde noch die beste Lösung sei, wenn es am Standort St.Pius X. weiter Versammlungsmöglichkeit für Frauengemeinschaft, Senioren, etc. gibt. Vielleicht ergibt sich hier kurzfristig etwas. Schmerzhaft ist, dass das so kurzfristig kommt. Über die Schließung von St.Johannes Ev. reden wir seit drei Jahren – das war schmerzhaft, ist es jetzt aber nicht mehr. Bei St.Pius X. ist das verständlicherweise anders.
Diskutiert wurde auch über ein neues Gemeindezentrum an St.Hubertus oder St.Mariä Geburt. Das Pfarr- und Jugendheim Salvatorstraße in Stammheim ist nicht mehr zeitgemäß und sanierungsbedürftig. Das Pfarr- und Jugendheim in St.Hubertus ist nicht wärmeisoliert und nicht behindertengerecht, also auch nicht zeitgemäß. Eine gute Lösung ist ein neues Gemeindezentrum mit EINEM Pfarrbüro, mit großen und kleinen Versammlungsräumen, um z.B. Erstkommuniontage oder Firmtreffen durchführen zu können und mit Wohnungen für Hauptamtliche. St.Mariä Geburt liegt zentraler, als St.Hubertus, es ist z.B. mit dem Fahrrad von St.Bruder Klaus aus besser zu erreichen. Dies könnte für einen Standort St.Mariä Geburt sprechen. Das ist der Diskussionsstand – das ist kein Beschluss!
Betont wurde nochmal (und nochmal), dass es in St.Pius X., in St. Hubertus, in St.Mariä Geburt und in St.Bruder Klaus je einen Versammlungsraum mit der Möglichkeit „Kaffee zu kochen“ geben wird. (Als die Kindergärten Flittard 18 Monate das Pfarrheim in St.Hubertus belegten, blieb das Gemeindeleben auch nicht stehen, sondern der Raum in der alten Schule zeigte, dass man sich flexibel auch mit der Nutzung eines Raumes behelfen kann! [Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist – David Ben-Gurion]).

Damit ist die kurzfristige Perspektive: Schließung von St.Johannes Ev. Und die mittelfristige: Abgabe von St.Pius X.
Sollte das nicht gelingen, stehen zumindest die Schließungen von Versammlungsflächen, also Pfarr- und Jugendheime auf dem Programm – dies aber so, dass Gemeindeleben weiter möglich bleibt.

Wie geht es weiter: Ich werde den Pfarrkalender für 2018 auswerten. Wie ist die Belegung der Pfarr- und Jugendheime? Geht eine Reduzierung des Pfarrheim hin zu einem Raum!? Ich erwäge auch, eine Aktualisierung für das Konzept 2035 zu schreiben, um es an die aktuelle Diskussion anzupassen. Ulrich Koemm wird die Zahlen der letzten Jahre aus dem Haushalt schicken, damit wir diese veröffentlichen können, um den Gemeindemitgliedern den Sparzwang deutlich zu machen und vor Augen zu führen. KV und PGR schließen Versammlungsflächen nicht, weil es Spass macht (nein, es macht keinen Spass, wirklich nicht!) oder um Anordnungen des Erzbistums zu erfüllen, sondern wir sparen, weil wir sonst in zwei oder drei Jahren pleite sind!
Diskutiert wurde auch die Situation von St.Bruder Klaus. Die Kirche soll erhalten bleiben. Mit St.Hubertus und St.Mariä Geburt hätten wir dann zukünftig drei Kirchen in der Gemeinde.
Die Versammlungsflächen in St.Bruder Klaus sind besonders, weil sie auch von nicht kirchlichen Vereinen genutzt werden. Eine Lösung könnte hier sein: Abgabe an einen Trägerverein oder Einnahmen durch Mieten in der Höhe des Unterhalts zu erzielen.

Ideen, die auch genannt wurden:

  • Zusammenarbeit mit den evangelischen Schwestern und Brüdern!
  • Zusammenarbeit mit dem Johanniterstift bei „Altenarbeit“.
  • Pfarrheime schließen, aber den Versammlungsraum hinter eine Abtrennung in die Kirche verlegen.
  • Einen Pfarrbus kaufen – der ist billiger, als fünf Kirchen!

Siehe auch:

Florian Seiffert, Pfarrgemeinderat

Posted in Artikel, Kirchenvorstand, Konzept 2035, PGR, St. Bruder Klaus, St. Hubertus, St. Johannes Evangelist, St. Mariä Geburt, St. Pius X. | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , , | Leave a Comment »

Der Pfarrgemeinderat berichtet: Konzept 2035 – KREUZundQUER

Posted by Florian Seiffert - 20. Oktober 2017

Ulrich Koemm und ich schreiben für das Pfarrmagazin KREUZundQUER:

Zum Stand von Projekt 2035.

Im Mai 2017 haben sich Kirchenvorstand (KV) und Pfarrgemeinderat (PGR) mit dem erzbischöflichen Generalvikariat (eGV) getroffen. Das eGV unterstützt das Vorgehen der Gemeinde, sich pastoral und gebäudetechnisch neu aufzustellen. Verabredet wurde, Klarheit bezüglich des als neuem Pfarrzentrum vorgeschlagenen Grundstücks an der S-Bahn in Stammheim zu gewinnen. Kann man dieses Grundstück bekommen, wenn ja, wie? Gib es noch Alternativen?

Dazu braucht es zunächst eine Faktensammlung zu den jetzigen Kirch-Standorten. Eine Begehung der Gebäude mit KV und GV fand am 11. Juli statt. Ein Architekt wurde beauftragt, um Substanz und Nutzungsmöglichkeiten der gemeindlichen Gebäude festzustellen. Weiter soll es einen Kooperationsrat 2035 zusammen mit dem eGV geben, um Kontinuität in das Projekt zu bringen.

Eine Änderung des Flächennutzungsplans, der nötig ist, um das vorgeschlagene Grundstück zu erwerben dauert bis zu 3 Jahren. Diese Änderung muss von Kölner Gremien (Rat, Ausschüsse, …) genehmigt werden. Da ein Ergebnis nicht vorausgesagt werden kann, muss evtl. ein anderes Grundstück gesucht werden. Das eGV sagt aber auch: ‚Es ist spannend Steine ins Wasser werfen!’KV und PGR gehen mit einem guten Gefühl aus den Gesprächen. Das eGV hat unseren Plan nicht einfach verworfen. Wir können an dem Konzept 2035 weiter arbeiten.

Im August 2017 hat es ein erstes Gespräch mit der Stadt Köln gegeben. Das von uns vorgeschlagene Gelände an der S-Bahn in Stammheim ist im Bebauungsplan der Stadt als Gewerbegebiet ausgewiesen. In einem Gewerbegebiet ist das Betreiben eines Pfarrzentrums ausgeschlossen. Wir müssen also eine Nutzungsänderung für das Grundstück beantragen. Eine Nutzungsänderung kann genehmigt werden, wenn wir darlegen können, alle möglichen Alternativen geprüft und mit nachvollziehbaren Begründungen verworfen zu haben.Eine Lage neben einem Gewerbegebiet kann beispielsweise für Jugendarbeit eher vorteilhaft sein. Das Ganze ist ein politischer Prozess, den wir natürlich beeinflussen können, aber dessen Ausgang ist nicht 100\% sicher vorhersagbar.

Das von uns beauftragte Architektenbüro Duda wird alle vorgeschlagenen Optionen zu Standorten und den Fakten dazu aufnehmen und diese aus planerischer Sicht bewerten und uns wieder vorlegen. Eine nächste Runde mit eGV, KV und PGR wird es am 14.11.2017 um 14 Uhr im Pfarrbüro St.Hubertus geben.

Ulrich Koemm, Florian Seiffert – Oktober 2017

Posted in Christen am Rhein, Generalvikariat, Konzept 2035 | Verschlagwortet mit: , , , , , | Leave a Comment »

Der Pfarrgemeinderat berichtet: Konzept 2035 – Gespräch im Generalvikariat

Posted by Florian Seiffert - 22. September 2016

Konzept 2035
Heute um 13:30h hatte das Generalvikariat (GV) die Gremienvertreter unserer Gemeinde zu einem Gespräch zum Konzept 2035 gebeten.
Das GV war vertreten durch Msg. Markus Bosbach, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge. Er hatte drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitgebracht.
Wir waren eine kleine Delegation, angeführt von Dechant Michael Cziba (PGR, KV). Dabei waren Ulrich Koemm (KV), Christoph Schmitz (KV), Andreas Schmeichel (PGR) und ich (PGR).

Ulrich Koemm stellte unser Konzept nochmal vor und fasste klug zusammen. Schriftlich lag es dem GV ja schon länger vor. Msg. Bosbach stelle die verschiedenen Aspekte, wie Pastoral, Finanzen in den größeren Zusammenhang der Entwicklung des Erzbistums.

In offener Atmosphäre diskutierten wir dann die Inhalte und beantworteten Fragen. Frau Bollenbeck sagte, es könne schwierig werden das geplante Grundstück von der Stadt Köln zu bekommen und eine besonders schöne Stelle sei das da zwischen B8 und Eisenbahn auch nicht. Ja, aber es ist zentral und verkehrsgünstig gelegen! Und z.Zt. gibt es keine schönere oder zentralere Alternative, die alle Vorteile dieses Standortes bietet.
Das Gespräch kam mir ein bisschen wie eine Prüfung vor. Habt ihr daran gedacht?, habt ich euch dazu Gedanken gemacht? Was sagen die Kritiker(innen)? Was ist mit den Jungen, den Alten, was ist mit den jetzigen Versammlungsräumen, was braucht man noch wo vor Ort? Wie haben Sie das Konzept in die Gemeinden kommuniziert? Gibt es Rückmeldungen von Fernstehenden?

Ich glaube, wir konnten die Fragen, die zu beantworten waren gut beantworten und ich glaube, es ist uns gut gelungen ein bisschen Aufbruchsstimmung und Begeisterung rüber zu bringen.
Zentral ist vielleicht, dass unser Konzept modular ist, es scheitert nicht, wenn der Standort an der S-Bahn nicht zu bekommen ist. Wir kennen nicht heute schon alle Antworten, aber wir sind zuversichtlich, dass wir Probleme lösen können und uns gemeinsam auf den Weg machen wollen.

Als Ulrich Koemm das Treffen (sehr geschickt) zusammenfasste: Wir nehmen mit in die Gemeinde, dass wir den im Konzept geschilderten Weg mit dem GV weiter gehen werden, kam von Msg. Bosbach kein Widerspruch.
Es ist klar, dass dies keine Genehmigung im engeren Sinne ist, aber es ist schon mal ermutigend, dass wir nicht gegen ein striktes Nein gelaufen sind!
Das GV wird PGR und KV nun bis November einen Brief schreiben und Vorschläge machen, welche Schritte nun wie möglich sein könnten. Evtl. braucht es dann noch ein Treffen, evtl. kann man auch schon kleinere Schritte sofort in Angriff nehmen.

Ich war froh und erleichtert nach den Treffen. Ich denke, wir können weiter gehen!

Florian Seiffert, Pfarrgemeinderat
22.09.2016

PS :-)
PGR = Pfarrgemeinderat
KV = Kirchenvorstand
GV = Erzbischöfliches Generalvikariat

Posted in Christen am Rhein, Generalvikariat, Konzept 2035 | Verschlagwortet mit: , , , , | Leave a Comment »

Der Pfarrgemeinderat berichtet: Kommentare zum Konzept 2035

Posted by Florian Seiffert - 28. Januar 2016

UpDate 01.04.2016:

Konzept 2035Der Papst twittert heute:

Als Christen dürfen wir uns nicht in uns verschließen, sondern müssen offen sein vor den anderen und für die anderen.

Der Pfarrgemeinderat (PGR) und der Kirchenvorstand (KV) haben eingeladen, das Konzept 2035 (Konzept für die künftige Gemeindestruktur) zu Lesen, zu diskutieren und es in weiteren Schritten auszubauen und zu verbessern.
Auf dem Neujahrsempfang der Pfarrei ist dies am 1.1.2016 geschehen, ebenso wie auf den Neujahrsempfängen der ‚Kirchtürme‘ in Flittard und Stammheim.

Damit Anregungen, Vorschläge, Kritik, Meinungen zu dem Konzept 2035 nicht verloren oder unter gehen, lade ich alle Menschen ein, ihre Kommentare an mich weiter zu leiten. Ich sammle sie und veröffentliche sie hier in diesem Posting. Wahrscheinlich wird der gemeinsame Ausschuss von PGR und KV, der das Konzept erstellt hat sich dann dieser Kommentare annehmen. Jedenfalls halte ich das für eine gute Idee, es ist aber in dem Ausschuss noch nicht besprochen.

In der Vollversammlung des PGR gestern wurde besprochen, dass wir noch Diskussionsmöglichkeiten zu dem Konzept anbieten. Wahrscheinlich bis zum Sommer 2016. Auch da können Sie noch ihre Ideen einbringen und Lob, Kritik etc. äußern.

Im Protokoll des PGR von gestern wird stehen:

Damit wir die Menschen ernst nehmen und nichts verloren geht sammelt Florian Seiffert alle Kommentare, Meinungen, Hinweise, Anmerkungem zum Konzept 2035. Schreiben Sie bitte eine EMail an florian@seiffert.net oder geben Sie einen Briefumschlag adressiert an Florian Seiffert im Pfarrbüro St.Hubertus ab, den sich Florian Seiffert dann in der Sakristei abholen kommt. (Oder schreiben Sie an Florian Seiffert, Werthstr. 4, 53332 Bornheim).

Florian Seiffert, 28.01.2016

Bis jetzt ist bei mir angekommen:

  • … bemängelte, dass sich nicht alle Altersgruppen in dem Konzept wider finden. Es ist wichtig Jung und Alt mitzunehmen. Damit es gelingt, sollten sich alle Altersklassen wieder finden.
  • … regte an, über die Gründung einer Stiftung zur Erhaltung der Pfarrheime nachzudenken. Mittels eines Briefes an alle Gemeindemitglieder solle die Spendenbereitschaft abgefragt werden.
  • … regte an, für den Bau des neuen Gemeindezentrums auch das Gelände am Haferkamp zwischen Stammheim und Flittard in Betracht zu ziehen.
  • Pfarrer Michael Cziba beruhigte die erregten Gemüter mit der Aussage, dass an den verbleibenden Kirchtürmen auf alle Fälle Räumlichkeiten erhalten oder wieder geschaffen werden, die kleineren Gruppen weiterhin ein Treffen vor Ort ermöglicht. Sollte also ein Pfarrheim aus betriebswirtschaftlichen Gründen abgerissen werden müssen, könne beispielsweise im Erdgeschoss eines dort neu entstehenden Wohnhauses eine Wohnung mit „veränderbaren“ Wänden für diese Zwecke entstehen.
  • … regte an, Kontakt mit Winfried Kissel, dem Pfarrer von Rösrath, aufzunehmen, der offensichtlich ein neues Gemeindezentrum für seine 3 „Altgemeinden“ gegen den Willen vieler Gemeindemitglieder geschaffen hat. Das Resultat und die Resonanz bei den verantwortlichen Gremien lohne sich einmal vor Ort zu betrachten und heutige Meinungen zu dem Projekt zu hören.
  • Es ist eine interessante Idee und einige gute Überlegungen. Manches freut mich (Schließung Pfarrheim Mariä Geburt) und anderes halt nicht (Schließung Pfarrheim und Kirche Pius). Aber die Gründe sind verständlich und nachvollziehbar. Den gewählten neutralen Standort an der S-Bahn finde ich prima. Das hätte eine ähnliche Aushängeschildwirkung wie St. Johannes. Man könnte ihn evtl. nur noch toppen durch eine Bebauung des Ackers zwischen Flittard und Stammheim sprich neben Familie W. Aber das dürfte nicht so einfach sein und für viele wieder eine Bevorzugung/Benachteiligung bedeuten.
  • Von der Oberministrantenrunde gibt es mündlich eine positive Meldung. Eine schriftliche ist anegkündigt.
  • 10.3.2016: … soeben habe ich das ganze Konzept 2035 gelesen. Ich finde es sehr interessant, informativ und auch innovativ. Die Idee eines neuen Pfarrzentrums ist sehr nachvollziehbar dargestellt. Ich bin gespannt, wie sich alles weiter entwickelt
  • 16.3.2016. Aus dem Protokoll der Oberministrantinnenrunde zum Konzept 2035:
    Christliche Asylanten alleine als Mieter ist nicht OK, Andersgläubige in „kirchlichen“
    Wohnungen wohnen zu lassen könnte auch den Dialog fördern; Sozialwohnungen sind
    grundsätzlich eine gute Idee,
    Vorschlag: Gästezimmer im Zentrum zur Vermietung an Pilger;
    Das Konzept ist grundsätzlich eine gute Lösung: Es sollte im Blick bleiben: was
    braucht die Gemeinde, was ist machbar;
    Die langsame Entwicklung des Konzepts (Zeitplan) hilft auch, dass sich die Menschen
    auf andere Wege einstellen können.`
    Aufwändig: die Leute die vorher zu Fuß zur Kirche gegangen sind haben es zum
    Gemeindezentrum (Pfarrbüro) viel weiter;
    Die Sorge wird geäußert, dass die Gemeindearbeit unter der Entfernung leiden könnte.
    Wird es einen Versammlungsraum geben, der groß genug ist für die ganze Gemeinde?
    Könnte der neue Kirchenraum auch für Gemeindeversammlungen genutzt werden?
    Es sollte in dem neuen Zentrum neben einem großen Raum auch viele kleinere Räume
    für Gruppierungen geben.
    Man sollte sich was überlegen, wie man dann alte Menschen zur Kirche bekommt
    (Fahrdienst?) – wenn dann die alten Leute noch in der Messe fehlen, steht der Pfarrer
    irgendwann alleine da.
    S-Bahn als Bauplatz ist von BKS gut zu erreichen
    Wichtig: Es soll Räume weiterhin vor Ort geben, in denen sich die Ortsangehörigen
    (Gruppen) treffen können.
    Bedenken: Kleine Räume innerhalb eines Neubaus vor Ort (mit Wohnungen zur
    Vermietung darüber) können vielleicht „Kirche“ verdrängen und nicht mehr so
    deutlich machen, dass dort eine kirchliche Gruppierung unterwegs ist (wie z.B. die
    Jugendheime).
    Das Gemeindeleben vor Ort könnte weniger werden, wenn man ein großes
    Gemeindezentrum hat und vieles dort stattfinden lässt.
    Ein gemeinsames Gemeindezentrum könnte eine Chance sein, dass die jetzige
    Gemeinde mit 5 Ortskirchen enger zusammenwachsen kann (ein Pfarrfest für alle?).
  • 30.03.2016:
    Konzept für eine künftige Gemeindestruktur 2035
    Einige Gedanken dazu von Maria Wermter –

    Zunächst möchte ich den Verfassern des Konzeptes danken, da steckt viel Arbeit drin. Dass es nicht einfach immer soweiter gehen kann, ist klar, einerseits weil 4 Pfarreien zusammen gelegt wurden und so manches doppelt da ist andererseits wegen sinkender aktiver Teilnahme der ohnehin sinkenden Zahl der Kirchenmitglieder.

    Aber ich meine, wir sollten das Zusammenwachsen nicht überbewerten.Wichtig ist die Gemeinde vor Ort im Sinne von kleinen christlichen Gemeinschaften, wo man sich kennt und kennen lernen kann, wo man auch noch aufeinander achtet und Anteil nimmt, wie es z.B. in der BKS noch gegeben ist.
    In anderen Bereichen z.B. Seniorenarbeit oder Sport geht der Trend zu ortsnahen Netzwerken, gefragt ist Nahversorgung und nicht nicht Zentrum, das man nur mit Auto und Bus erreichen kann. Es gibt zu viele, die das nicht können. Wir haben dieses nahe Netzwerk mit Kirchen und Sozialräumen, sollen wir es wirklich auflösen?
    Ich erlebe, dass z.B. Seniorennetzwerke und Sportgruppen händeringend noch bezahlbaren Räumen suchen, manchmal stellt die GAG einen Gemeinschaftsraum zur Verfügung (in Stammheim) manchmal ein Seniorenheim oder eben eine Kirchengemeinde. Letzteres fiele jetzt evtl. weg, wodurch die Suche noch schwieriger würde. Wäre es nicht auch für uns als Kirchengemeinde von Vorteil oder eine Aufgabe, diese Gruppen zu unterstützen und sich so stärker in der Gesellschaft zu vernetzen.
    Freilich wäre er erforderlich, das Problem von Gemeinschaftsräumen auf höherer Ebene, Stadt oder Diözese, zu lösen, indem sich mal Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Seniorennetzwerke, Sportvereine etc. zusammen tun. Dass die Kirche keinen Gemeindesaal mehr finanzieren und stattdessen bei anderen Unterschlupf suchen will, denen es vielleicht finanziell auch nicht gut geht, ist nicht ohne weiteres zu verstehen.
    5 Kirchen, von der Besucherzahl her gesehen, sind viel, wenn von denen noch welche marode sind, bleibt wohl tatsächlich nur die Aufgabe, aber es trifft sich unglücklich, dass a) die neuen Kirchen verschwinden würden, die uns viel leicht mehr ansprechen, und b) die Kirchen und Pfarrheime gerade in den großen neueren Wohngebieten verschwinden, in Flittard z.B., wo auch schon die evangelische Kirche weg ist, da ist dann nichts mehr, muss das sein? Da wäre mal Ökumene gefragt: Kirchen und Pfarrheime gemeinsam nutzen? Gemeinsam planen, wo welche Kirche aufgegeben wird?

    Zum geplanten neuen Gemeindezentrum habe ich zuerst die Frage, ob bei der Stadt geklärt ist, ob das Grundstück in dem vorgesehenen Zeitrahmen überhaupt zur Verfügung steht?
    Im übrigen ist die Bezeichnung „verkehrstechnischer Knotenpunkt“ etwas euphemistisch. Die S.Bahn-Station liegt so einsam und isoliert, dass man sie bei Dunkelheit am liebsten nicht mehr betreten möchte. Ein Vorteil sind die 3 Bus-Linien, mit denen man die Gebiete der Pfarrgemeinde erreichen kann, aber auch die Haltestellen liegen isoliert, abgetrennt durch 2 Hauptverkehrsstraßen. Da können sich einsame Haltestellen und Pfarrzentrum wenigstens Gesellschaft leisten. Gibt es irgendwo in der Diözese schon ein Modell für so eine einsame Lage? Ich fürchte, die Randlage außerhalb der Sicht- und Hörweite der Gemeindemitglieder wird eher ein Symbol dafür, dass Kirche und Religion aus der Mitte des Lebens der Menschen entschwindet als dass dort eine neuer Aufbruch gelingt. Der hängt eher davon ab, was darin statt findet.
    Wohnungen dort für Migranten wären eher das Gegenteil von Integration.
    Was spricht dagegen, das Gemeindezentrum auf dem Platz von St. Johannes zu bauen?
    Was das soziale Engagement der Gemeinde betrifft, wäre zu überlegen, ob an einem der aufzugebenden Kirchorte, z.B. St. Pius, eine Mehrgenerationen-Wohnanlage gebaut werden könnte.

    Mich persönlich betrifft die Vision 35 voraussichtlich nicht mehr, aber ich hoffe, dass die jüngeren Generationen ihren Weg finden, Gemeinde zu leben.

  • 29.03.2016
    Hallo zusammen,

    die Idee eines gemeinsamen Pfarrzentrums hört sich im ersten Augenblick
    sehr interessant an. Ich stelle mir hierzu jedoch eine Frage:

    Was ist ein Pfarrzentrum „draußen auf der grünen Wiese“ wert?

    Ich persönlich bin der Meinung, ein Gemeindehaus, ein Pfarrheim gehört
    „mitten ins Dorf“, bzw. sollte Ortsmittelpunkt sein. Denn dort spielt
    sich das Leben der Gemeinde ab. Natürlich muss sich eine Pfarrgemeinde
    auch den drängensten Zukunftsfragen stellen. Natürlich besteht unsere
    Gemeinde aus St. Hubertus, St. Pius X, St. Mariä Geburt, St. Johannes
    Ev. und St. Bruder-Klaus. Und genau so natürlich ist es wichtig, eine
    Gemeinde (auch finanziell) zukunftsfähig zu machen. Aber will man
    wirklich das glücklicherweise noch sehr lebendige Gemeindeleben „aufdie
    grüne Wiese“ auslagern?

    Mit freundlichen Grüßen
    Mike Paunovich

Posted in Artikel, Christen am Rhein, Einladung, Konzept 2035 | Verschlagwortet mit: , , , , , | 2 Comments »

Konzept 2035

Posted by Florian Seiffert - 19. November 2015

Konzept 2035Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat sind durch das Generalvikariat des Erzbistums Köln aufgefordert worden, Planungen für den weiteren Bestand der Kirchengemeinde St. Hubertus und Mariä Geburt vorzulegen.
In einer Arbeitsgruppe dieser beiden gewählten Gremien ist das nun vorliegende Konzept
St. Hubertus und Mariä Geburt 2035
entstanden.
Es soll nun in der Gemeinde ausführlich diskutiert, besprochen und auch weiterentwickelt werden.
Dazu sind wir auf Ihre Vorschläge und Meinungen angewiesen.
Einer erste Möglichkeit zum Gedankenaustausch und zum Sammeln der unterschiedlichen Vorschläge und Meinungen wird es beim gemeinsamen Neujahrsempfang am 01.01.2016 im Anschluß an die Messe um 16.00 Uhr in St. Bruder Klaus geben, zum dem wir Sie heute bereits herzlich einladen wollen.
Wer eine Papierversion dieses Konzeptes haben möchte, kann sich gerne mit dem Pfarrbüro seiner Wahl in Verbindung setzten und sich dort eins ausdrucken lassen.

Konzept 2035

Konzept 2035

Siehe auch:

Posted in Artikel, Christen am Rhein, Einladung, Kirchenvorstand, Konzept 2035, PGR | Verschlagwortet mit: , , , , , , , , , , , | 1 Comment »