Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Posts Tagged ‘Neujahrsempfang’

Redemanuskript Konzept 2035 – Alles in Christus erneuern!

Posted by Florian Seiffert - 1. Januar 2016

Ulrich Koemm hat für das Konzept 2035 eine Zusammenfassung für die Neujahrsempfänge der Pfarrei geschrieben. Dafür herzlichen Dank!

Wir sehen in unserer Welt viele Veränderungen, Bedrohungen, die auch das Leben in unserer Gemeinde beeinflussen: Priestermangel, die zurückgehende Zahl der Gläubigen, viele unserer Jugendlichen, die keinen Bock mehr auf die Kirche haben, der steigende Druck der Arbeitswelt, aber auch der immer näher kommende Krieg und die Kriegsflüchtlinge, denen wir unsere Hilfe nicht verweigern wollen.

Sind wir dafür gerüstet, unsere Gemeinde mit nur einem oder gar keinem Geistlichen weiterzuentwickeln? Schaffen wir es, als eine Gemeinde zusammenzurücken, um anderen Halt zu geben? Wie bekommen wir unsere Kinder und Enkel wieder zurück in eine Kirche, die auf die Nöte und Sorgen unserer Kinder und Enkel auch eingeht?

Unsere Gemeinde lebt um die Kirchtürme der alten Pfarreien, aber das führt nicht zur Bündelung der Kräfte, die Seelsorger sind eher weg als da. Am einen Kirchturm läuft unser Gemeindeleben noch, am anderen schon weniger. Nichts zu tun und vergebens zu hoffen, dass alles wieder wird wie früher, führt dazu, dass die Gemeinde eines Tages überstürzt und unvorbereitet zu Notmaßnahmen gezwungen sein wird. Das wird nicht heute und nicht morgen sein, aber ich will meinen Enkeln nicht erklären müssen, warum wir nicht rechtzeitig Veränderungen eingeleitet haben. Immer das Motto von Papst Pius X. im Kopf: Alles in Christus erneuern!

Neben den pastoralen gibt es auch konkrete wirtschaftliche Gründe, über Veränderungen nachzudenken. Der Unterhalt der 5 Kirchen, der 4 Pfarrsäle, der 3 Bibliotheken, der 4 Jugendheime und der 4 Sekretariate kostet die Gemeinde ca. 350 T€ im Jahr, Geld das wir – zumindest teilweise – besser für pastorale und soziale Projekte ausgeben sollten. Kommen dann noch große Erhaltungsmaßnahmen dazu, geht uns das Geld aus:
So wird die Sanierung von Johannes Evangelist nach heutiger Schätzung 5,5 Mio € kosten, mehr als ein Neubau.
Die absehbaren Sanierungskosten für den Erhalt von St Pius X addieren sich auf 1,8 Mio €.

Eine Sanierung des Gemeindesaals von Maria Geburt wird auf etwa 2 Mio € abgeschätzt.
Deshalb haben Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand einen gemeinsamen Ausschuss gebildet und ein Konzept erarbeitet, das in den nächsten Monaten in der Gemeinde diskutiert werden soll. Es soll ein Konzept für unsere Kinder und Enkelkinder werden, das Ziel ist deshalb das Jahr 2035. Wir wollen heute die Weichen stellen, um dann die Gemeinde schrittweise in die neue Richtung zu entwickeln.

Der Ausschuss schlägt einstimmig vor, ein neues Pfarrzentrum zu errichten, in dem die pastorale Arbeit und unsere sozialen Aktivitäten gebündelt werden. Dort ist der Arbeitsplatz von Pfarrer und Seelsorgern, dort konzentrieren wir die Verwaltung ebenso wie die Pfarrbüros. Im Pfarrzentrum haben Caritas, Familienzentrum, Sozialstation und Stadtteilbüro ihren Stützpunkt, und wir wollen auch schrittweise die Jugendarbeit dort konzentrieren.

Als Standort wird die Kreuzung Dünnwalder Kommunalweg/ B 8 direkt an der S–Bahn Station Stammheim vorgeschlagen. Vorteil des Standorts ist die gute Erreichbarkeit der S-Bahn Station mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß aus allen Ecken unserer Gemeinde und eine akzeptable Parkplatzsituation. Ein neuer Standort passt auch zum Leitgedanken „ alles in Christus erneuern“. Die Gemeinde kann sich an einem unbelasteten Ort zusammenfinden!

Dem Ausschuss ist klar, dass das ausgewählte Grundstück im Bebauungsplan der Stadt Köln als Gewerbegrundstück ausgewiesen ist. Wir haben bisher noch nicht mit der Stadt über eine Änderung des Bebauungsplans gesprochen. Der Ort ist schon deshalb nicht fix.
Die Gemeinde kann durch die Konzentration auf ein Gemeindezentrum etwa 130 T€ im Jahr einsparen. Für den Bau des Zentrums benötigen wir die Zustimmung und Unterstützung der Diözese.

Wir werden St Johannes Evangelist nicht erhalten können und schließen müssen. Für alle anderen bestehenden Aktivitäten der Gemeinde gilt: Was von der Gemeinde genutzt wird, wird erhalten, was nicht mehr genutzt wird, ist in Frage gestellt und wird langfristig geschlossen. Ein Prozess über 20 Jahre!

Wenn Sie sich für die Details des Konzepts interessieren, Sie finden es auf der Internetseite unserer Gemeinde „Christen-am-rhein.com“ unter Konzept 2035. Auf Wunsch drucken Ihnen die Pfarrbüros das Konzept auch gerne aus.

Das erarbeitete und vorgelegte Konzept ist kein verabschiedetes Projekt. Es kann heute verändert werden und muss morgen an die sich weiter verändernde Welt angepasst werden. KV und PGR haben dem Konzept zugestimmt und wollen jeden Ihrer Beiträge hören und aufnehmen. Bitte denken Sie an die ganze Gemeinde und nicht nur an Ihren Kirchturm. Und bitte, schlagen Sie nicht vor, gar nichts zu tun. Denken Sie an Pius X.: Alles in Christus erneuern – so lange noch Zeit ist!

Siehe auch:

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Neujahrsansprache Anneliese Esser, KV St.Hubertus

Posted by Florian Seiffert - 10. Januar 2010

Guten Morgen meine Damen und Herren,

im Namen des Kirchenvorstandes St. Hubertus begrüsse ich Sie recht herzlich zum gemeinsamen Flittarder Neujahrsempfang für Pius und Hubertus
Als Vertreterin des Kirchenvorstandes Hubertus stehe ich hier sozusagen als ein Auslaufmodell – nicht nur wegen meines Alters – sondern weil – wie Sie sicher wissen – es einen Kirchenvorstand St. Hubertus ab 2011 nicht mehr geben wird.

Wir werden ab 1.1.2011 eine Gemeinde mit St. Pius, Mariä Geburt und Bruder Klaus sein und dann gibt es auch nur noch einen Kirchenvorstand für diese Grossgemeinde.

Aber noch gibt es uns und wir haben auch noch etwas zu sagen.

Im vergangenen Jahr hatte ich von den Projekten in unserer Pfarrkirche berichtet. Das war zuerst die Sanierung der Heizung.
Das haben wir dann Anfang des Jahres ohne grössere Probleme über die Bühne gebracht. Beim Austauschen der Heizungsrohre wurden noch einige marode Wasserrohre entdeckte, die ersetzt werden mussten. Die neuen Rohre wurden durch den Aussenbereich vor dem Pfarrhaus verlegt und bei dieser Gelegenheit stiessen die Handwerker auf einen alten, vergessenen Brunnen. Der Brunnen wurde freigelegt, entschuttet und mit eine Brüstung aus Ziegelsteinen gesichert.
Der alte Brunnen macht sich sehr gut vor dem Pfarrhaus. Sie können ihn dort bewundern. Vielleicht kann er sogar in naher Zukunft wieder aktiviert werden.

Die Heizungssanierung wurde also erfolgreich abgeschlossen und ich denke sie besteht in diesen kalten Tagen ihre grosse Prüfung.

Als nächstes sollte dann der Innenraum der Kirche renoviert d.h. gereinigt und gestrichen werden.

Ich hatte eigentlich gedacht, wir hätten das noch in 2009 geschafft … aber bei der Kirche braucht alles ein bißchen länger.

Es gab auch umfangreiche Überlegungen;
was passiert mit den Ausmalungen, wird es aussehen, an den Malereien nichts zu machen und die übrigen Flächen streichen, ist der Kontrast dann vielleicht zu gross. Es wurden verschiedene Probeanstriche gemacht.

Wir haben uns nun entschlossen, die Malereien nur vorsichtig zu reinigen abzusaugen und die nicht ausgemalten Flächen der Kirche zu streichen.

Es wird am Montag in 8 Tagen d.h. am 18. Januar damit begonnen und wir hoffen bis spätestens Mitte März fertig zu sein. Für diese Zeit gibt es keine Gottesdienste in St. Hubertus.

Gleichzeitig sollen in dieser Zeit die Elektrik, besonders für das Läute werk, d.h. die Steuerung der Glocken erneuert werden und die Orgel überholt werden.

Solche Projekte bedürfen immer einer aufwendigen Vorbereitung, mehrere Kostenvoranschläge müssen eingeholt werden, Ortstermine mit den Handwerkern gehalten werden, es muss von den Ehrenamtlichen des Bauauschusses viel Zeit eingebracht werden.

Und ich möchte bei dieser Gelegenheit mal unseren Walfried Barzen hervorheben, der die meisten Termine des Bauausschusses wahrnimmt und die Sache im Griff hat. Ich meine wir sollen ihm dafür ganz herzlich danken.

Nun kommt in diesem Jahr ein neues Problem auf uns zu.

Unser Kindergarten.

Nach dem Projekt „Zukunft heute“ dürfen wir den Kindergarten oder besser die Kindertagesstätte mit 3 Gruppen weiterführen. Momentan haben wir 2 normale Kindergartengruppen – nach dem neuen Kibiz-Gesetz Gruppenform III – d.h. Kinder von 3-6 Jahren, und eine Gruppe Gruppenform II mit nur 20 Kindern und in dieser Gruppe auch Kinder unter 3.

Insgesamt besuchen 66 Kinder den Kindergarten.

Seit dem 1.8. haben wir mit Frau Felder auch eine neue Leiterin. Frau Erdmann ist ab 1.4 im Vorruhestand.

Nun hatten wir im Mai Besuch vom Generalvikariat. Das Gremium soll die „Zukunftsfähigkeit der Kitas“ im Erzbistum prüfen.
Wie Sie wissen geht es seitens der Bundesregierung darum; mehr Plätze für Kinder unter 3 zu schaffen. Das heisst, dass zukünftig das Angebot für unter 3-jährige auch bei uns erhöht werden muss. Eine Kindertagesstätte mit 2 Gruppen 3-6jährige wie wir das haben wird keine Zukunft haben. D.h. wir müssen unsere Gruppen umstellen.
Aber das geht nicht so einfach. Für unter 3-jährige müssen sie andere Räumlichkeiten anbieten. Sie müssen einen separaten Schlaf- und einen Wickelraum haben.

Für die eine U3-Gruppe die wir momentan führen, konnten wir das mehr oder weniger provisorisch bewerkstelligen, Wir mussten ja unsere 4. Kindergartengruppe schliessen und konnten den
freigewordenen Raum nutzen.

Wenn alle Gruppen umgestellt werden sollen müssen wir umbauen.
Wir haben einen Architekten beauftragt der Entwürfe gemacht hat.
Wobei heraus kam das evtl. ein Neubau und Abriss unseres alten Kindergartens günstiger kommen kann oder gleichwertig ist wie der Umbau, da vom Bund für Ausbau nach Kibiz Gesetz grosszügig Gelder zur Verfügung gestellt werden.

Wir haben unsere Entwürfe dem Generalvikariat eingereicht und der Finanzausschuss des GV wird in den nächsten Wochen eine Entscheidung fällen. Auf jeden Fall wird in 2010 gebaut werden. Entweder umgebaut oder neugebaut.

Ich hatte eingangs gesagt, wir sind ein Auslaufmodell aber in diesem Jahr wird der KV Hubertus dann nochmal gefordert

2011 dann ein KV für die Grossgemeinde. Wir versuchen uns schon langsam daran zu gewöhnen. Wir hatten im vergangenen Jahr 10 KV-Sitzungen, davon 3 gemeinsam mit den KV’s Pius,Mariä Geburt und Bruder Klaus.

Wir sind schon auf dem gemeinsamen Weg und werden zusammenwachsen.

Ich wünsche uns allen ein gutes 2010.

Danke fürs zuhören.
Anneliese Esser

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Neujahrsempfang 2010 Flittard

Posted by Florian Seiffert - 22. November 2009

Stern

Neujahrsempfang 2010

Der gemeinsame Neujahrsempfang 2010 der Flittarder Pfarreien St.Hubertus und St.Pius X. findet am Sonntag, 10.01.2010 nach der 11:15 Uhr Messe (d.h. so gegen 12:15 Uhr) in St. Pius X. statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Es gibt Berichte zur Zukunft der Pfarreien und des Pfarrverbands, Chormusik, etwas zu trinken, geselliges Beisammensein und wohl auch einen Teller Suppe.

Dieses improvisierte und vorläufige Programm wird weiter ergänzt und Änderungen werden hier mitgeteilt.

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