Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

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Der PGR berichtet: PGR+KV 11.09.2018

Posted by Florian Seiffert - 17. September 2018

Am Dienstag 11.09.2018 trafen sich 15 Mitglieder von Pfarrgemeinderat (PGR) und Kirchenvorstand (KV) zum Gespräch.

Wir bringen uns gegenseitig auf den neuesten Stand der Dinge bei Konzept 2035. Da ist aber nicht viel passiert in den Sommerferien.
Es gibt etwas Papierkram zur Stilllegung und geplanten Profanierung von St.Johannes Ev.
Die syrisch ortodoxen Christen sind weiter an einer Übernahme von St.Pius X. interessiert. Da wird jetzt ein Gespräch mit dem Architektenbüro angesteuert. Es soll ausgelotet werden, was an Baumaßnahmen nötig und möglich ist.
Für St.Mariä Geburt ist der Neubau eines Pfarrzentrums ins Auge gefasst. Unklar ist, wo und in welcher Menge neuer Parkraum zu schaffen ist.
Wenn der Pfarrer zum neuen Pfarrzentrum nach Stammheim umzieht, steht das Pfarrhaus in St.Hubertus für andere Gemeindeanliegen zur Verfügung. Unklarheit schafft der Bebauungsplan für das (nicht mehr so neue) Pfarr- und Jugendheim, der soziale Einrichtungen vorsieht.

WICHTIG: Es ist nichts endgültig entschieden. Es gibt Richtungen der Meinungsbildung, es gibt Planungen, es gibt Ideen. Aber endgültige Beschlüsse von KV und PGR (und GvOs) gibt es nicht! (Außer zur Schließung und Profanierung von St.Johanne Ev. – die steht fest!)

Wir sprechen noch über den Tagesbesuch von Kardinal Woelki im Januar 2019. Wir müssen damit rechnen, dass er kommt, um „schlechte“ Nachrichten zu verkünden. Wir wollen aber auch als PGR und KV eine Frageliste für den Kardinal erarbeiten, um auf Probleme, Sorgen und Nöte hinzuweisen und Fragen zu stellen. Zum Beispiel kann die Zusammenlegung von Gemeinden nicht immer so weitergehen. Soll am Ende für ganz Köln eine Gemeinde stehen und der Dom ist die Pfarrkirche? Können nicht auch Laien (z.B. Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten) eine Gemeinde leiten? Warum muss die Zahl der Gemeinden zu der Zahl der Priester im aktiven Dienst passen? …
Ich denke aber auch, dass wir dem Kardinal Mut machen sollten. Für viele Probleme der Kirche kann er nichts und vielleicht können wir auch etwas für den Kardinal oder die Kirche von Köln tun.

Noch eine Anmerkung und Bitte:
Offenbar gehen immer wieder Gerüchte durch die Gemeinde, wie ‚Die Flittarder wollen Bruder Klaus plattmachen‘, ‚Pius wird abgerissen‘, …
Die Gerüchte basieren dann bei näherer Betrachtung auf nur halb gelesenen Artikeln in KREUZundQUER oder dem „Internet“ (also diesem Blog hier) oder entstehen, weil man die Fahnenstangen zur Renovierung in St.Pius X. niedergelegt hat.
Ich darf sie alle bitten, sachlich zu bleiben, keine Angst zu schüren und die Artikel sorgsam zu lesen. Wenn Sie etwas nicht verstehen: Fragen Sie bitte nach! Wenn Sie konkrete Vorschläge haben, die für alle Menschen in der Gemeinde akzeptabel sind, sprechen sie uns an! Wenn sie mitgestalten wollen, lassen Sie sich im November in den Kirchenvorstand wählen! Oder kommen Sie in den Pfarrgemeinderat! Oder schreiben Sie einen Leserbrief an KREUZundQUER. Die nächste Ausgabe wird das Konzept 2035 als Schwerpunkt haben.

Florian Seiffert, 17.09.2018

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Der Pfarrgemeinderat berichtet: Konzept 2035

Posted by Florian Seiffert - 11. Juli 2018

Pfarrhaus St.Hubertus.
Lenkungsausschuss 2035
Sitzung am 10.07.2018 – 16:30h bis 19:05h

Anwesend sind die Teams Architekt Duda, Erzbischöfliches Generalvikariat (eGV), Kirchenvorstand (KV), Pfarrgemeinderat (PGR), Pfarrer Michael Cziba.

Wir gehen die Standorte durch. Wie immer hat Thomas Duda eine 1A-Präsentation vorbereitet. (Dankeschön!)

Wir müssen bei einem Neubau in St.Mariä Geburt ca. 16 Autostellplätze schaffen (die genaue Zahl wird mit der Stadt Köln verhandelt), wenn wir ein neues Pfarrzentrum in St.Mariä Geburt bauen. Es gibt zwei Möglichkeiten. A) Eine Tiefgarage (teuer, nimmt uns Kellerräume) oder wir bauen B) einen Parkplatz auf dem Grundstück schräg gegenüber, Salvatorstraße 3. Der Lenkungsausschuss ist für B). Das macht die Lösung preiswerter, das Zentrum mehr zum Zentrum und mehr Räume im Keller bieten dann mehr Möglichkeiten. Im Pfarrzentrum gibt es keine Wohnungen. Wenn Pfarrer Cziba zum Pfarrzentrum umzieht, wird er eine Wohnung nebenan nehmen, die wohl im Sommer 2019 frei wird.
Der Lenkungsausschuss spricht sich eindeutig dafür aus, ein Pfarrzentrum in St.Mariä Geburt zu errichten. Stammheim liegt zentraler in der Pfarrei und auch in einem „Sendungsraum Rechtsrheinisch“ (falls es dazu kommt). Und: St.Mariä Geburt ist eine Wallfahrtskirche, wo Räume bei der Kirche mehr gebraucht werden, als z.B. in St.Hubertus (Randlage).
Architekt Thomas Duda stellt eine Ideenskizze für ein neues Pfarrzentrum vor. Was kann man bauen, welche Räume kommen wo unter? So könnte es werden: Foyer, großer teilbarer Saal, Bücherei/Bibliothek (KÖB) , Küche, Toiletten im Erdgeschoss. Pfarrbüro, Büro des Pfarrers, Archiv im ersten Stock, Gruppenräume im zweiten Stock. Balkon oder Terrasse. Ein Fahrstuhl, damit das Pfarrbüro behindertengerecht erreichbar ist.
Hört sich alles gut an. Details müssen genauer geplant werden.

Für St.Hubertus gibt es mehrere Lösungen, die diskutiert werden. Die Fakten sind: Im Bebauungsplan sind soziale Einrichtungen beim alten Pfarrheim (Hubertusstr. 4) und beim neuen Pfarrheim (Pützlachstraße 7) vorgesehen. Die Räume, die wir für das Pfarrleben an St.Hubertus brauchen, könnte dort oder inklusive Bücherei/Bibliothek (KÖB) auch im Pfarrhaus untergebracht werden, da Pfarrerwohnung und Pfarrbüro ja nach Stammheim umsiedeln werden. Es ist auch ein Neubau am Pfarrhaus vorstellbar, der den Anbau aus den 1970er Jahren ersetzt und z.B. die Bücherei/Bibliothek enthält. Es ist auch ein Umzug der Bücherei/Bibliothek vorstellbar, das Erdgeschoss des alten Pfarrheims könnte dann Wohnung werden. Auch das neue Pfarrheim könnte durch einen Wohnungsneubau ersetzt werden.
Was hier möglich und wünschenswert ist, wird noch weiter diskutiert.

Für St.Pius X. ist zur Zeit keine Diskussionsnotwendigkeit vorhanden. Die syrisch-orthodoxe Gemeinde hat sich nach dem Treffen im Mai noch nicht geäußert. Wir hoffen aber zeitnah von Ergebnissen eines heutigen Treffens beim eGV zu erfahren. Wie es dann weitergehen, wird man dann sehen. Fest steht nichts!

Nach der letzten Heiligen Messe in St.Johannes Ev. am 14.07.2018 um 16Uhr, wird die Kirche geschlossen. Das ermöglicht schon mal die Einsparung von ca. 20.000€ Heizkosten. Nach einem Jahr würden wir dann versuchen die Profanierung (Entweihung) beim eGV einzuleiten. Danach käme ein Verkauf und Abriss in Frage. Am Standort St.Johannes mit OT, Kindergarten, Essensausgabe und Stadtteilbüro, wollen wir als Pfarrei weiter vertreten sein. Der Kindergarten wird um die eine Gruppe, die aus St.Mariö Geburt kommt, erweitert. Vorstellbar ist eine Aufstockung des Kindergartens, was auch gleich die Probleme mit dem Dach lösen würde. Vielleicht via Anbau könnte auch das Stadtteilbüro mit Essensausgabe angeschlossen werden. Das würde die Miete, die wir für den jetzigen Standort zahlen einsparen.

Für St. Bruder Klaus ist die Abgabe der Pfarrheime notwendig und vorgesehen. Die Hauptnutzung der Pfarrheime geschieht nicht mehr durch kirchliche Gruppierungen. Eine Übernahme durch einen Trägerverein wäre die beste Lösung. Aber auch, wenn ein Trägerverein die Übernahme oder Teilübernahme nicht stemmen könnte, müsste sich die Pfarrei von den Gebäuden trennen. Ein Büro, die Bücherei/Bibliothek und Versammlungsräume könnten wohl in die „Seitenschiffen“ der Kirche integriert werden.

Der nächste Schritt ist eine Darstellung dieser Ausbaustufe des Konzepts 2035 beim erzbischöflichen Generalvikariat. Es soll abgestimmt werden, ob wir mit unseren Plänen weiter auf einem genehmigungsfähigen Weg sind. Dazu wird eine Präsentation erstellt, die Ulrich Koemm entwirft und die bis zum 5. August vorliegen soll. Sie wird von Architekt Thomas Duda ergänzt.

Das nächste Treffen des Lenkungsausschuss 2035 ist am 25.09.2018 um 16:30h im Pfarrhaus St.Hubertus.

Hinweis:
Die Pläne werden immer schärfer und konkreter. Sie sind aber nicht beschlossen und in Kraft. Sie sind allerdings Konsens im Lenkungsausschuss 2035. Nach meiner Einschätzung wird ein genehmigungsfähiger Gesamtplan mit den Gemeindevertretungen (GvO), dem Pfarrgemeinderat (PGR) und dem Kirchenvorstand (KV) diskutiert und beschlossen (oder eben nicht). Pfarrer Cziba hat eine Diskussion mit der Gemeinde zugesagt und das wird selbstverständlich zusammen mit den Gremien auch durchgeführt. Vielleicht bei einem Neujahrsempfang (da kommen mehr Menschen) oder bei einer eigens einberufenen Pfarrversammlung (da kommen erfahrungsgemäß weniger Menschen).
Wenn es Zustimmungen gibt (evtl. werden Änderungen aus den Gremien oder der Pfarrei noch eingebaut), geht es in die Runden der Genehmigungsverfahren mit dem eGV. Und erst, wenn für alle Teile eine Baugenehmigung vorliegt und die Finanzierung steht – dann und erst dann – ist es fest und wird dann auch so kommen bzw. gebaut werden.

Florian Seiffert, 11.07.2018

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