Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

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Der Pfarrgemeinderat berichtet: Konzept 2035

Posted by Florian Seiffert - 11. Juli 2018

Pfarrhaus St.Hubertus.
Lenkungsausschuss 2035
Sitzung am 10.07.2018 – 16:30h bis 19:05h

Anwesend sind die Teams Architekt Duda, Erzbischöfliches Generalvikariat (eGV), Kirchenvorstand (KV), Pfarrgemeinderat (PGR), Pfarrer Michael Cziba.

Wir gehen die Standorte durch. Wie immer hat Thomas Duda eine 1A-Präsentation vorbereitet. (Dankeschön!)

Wir müssen bei einem Neubau in St.Mariä Geburt ca. 16 Autostellplätze schaffen (die genaue Zahl wird mit der Stadt Köln verhandelt), wenn wir ein neues Pfarrzentrum in St.Mariä Geburt bauen. Es gibt zwei Möglichkeiten. A) Eine Tiefgarage (teuer, nimmt uns Kellerräume) oder wir bauen B) einen Parkplatz auf dem Grundstück schräg gegenüber, Salvatorstraße 3. Der Lenkungsausschuss ist für B). Das macht die Lösung preiswerter, das Zentrum mehr zum Zentrum und mehr Räume im Keller bieten dann mehr Möglichkeiten. Im Pfarrzentrum gibt es keine Wohnungen. Wenn Pfarrer Cziba zum Pfarrzentrum umzieht, wird er eine Wohnung nebenan nehmen, die wohl im Sommer 2019 frei wird.
Der Lenkungsausschuss spricht sich eindeutig dafür aus, ein Pfarrzentrum in St.Mariä Geburt zu errichten. Stammheim liegt zentraler in der Pfarrei und auch in einem „Sendungsraum Rechtsrheinisch“ (falls es dazu kommt). Und: St.Mariä Geburt ist eine Wallfahrtskirche, wo Räume bei der Kirche mehr gebraucht werden, als z.B. in St.Hubertus (Randlage).
Architekt Thomas Duda stellt eine Ideenskizze für ein neues Pfarrzentrum vor. Was kann man bauen, welche Räume kommen wo unter? So könnte es werden: Foyer, großer teilbarer Saal, Bücherei/Bibliothek (KÖB) , Küche, Toiletten im Erdgeschoss. Pfarrbüro, Büro des Pfarrers, Archiv im ersten Stock, Gruppenräume im zweiten Stock. Balkon oder Terrasse. Ein Fahrstuhl, damit das Pfarrbüro behindertengerecht erreichbar ist.
Hört sich alles gut an. Details müssen genauer geplant werden.

Für St.Hubertus gibt es mehrere Lösungen, die diskutiert werden. Die Fakten sind: Im Bebauungsplan sind soziale Einrichtungen beim alten Pfarrheim (Hubertusstr. 4) und beim neuen Pfarrheim (Pützlachstraße 7) vorgesehen. Die Räume, die wir für das Pfarrleben an St.Hubertus brauchen, könnte dort oder inklusive Bücherei/Bibliothek (KÖB) auch im Pfarrhaus untergebracht werden, da Pfarrerwohnung und Pfarrbüro ja nach Stammheim umsiedeln werden. Es ist auch ein Neubau am Pfarrhaus vorstellbar, der den Anbau aus den 1970er Jahren ersetzt und z.B. die Bücherei/Bibliothek enthält. Es ist auch ein Umzug der Bücherei/Bibliothek vorstellbar, das Erdgeschoss des alten Pfarrheims könnte dann Wohnung werden. Auch das neue Pfarrheim könnte durch einen Wohnungsneubau ersetzt werden.
Was hier möglich und wünschenswert ist, wird noch weiter diskutiert.

Für St.Pius X. ist zur Zeit keine Diskussionsnotwendigkeit vorhanden. Die syrisch-orthodoxe Gemeinde hat sich nach dem Treffen im Mai noch nicht geäußert. Wir hoffen aber zeitnah von Ergebnissen eines heutigen Treffens beim eGV zu erfahren. Wie es dann weitergehen, wird man dann sehen. Fest steht nichts!

Nach der letzten Heiligen Messe in St.Johannes Ev. am 14.07.2018 um 16Uhr, wird die Kirche geschlossen. Das ermöglicht schon mal die Einsparung von ca. 20.000€ Heizkosten. Nach einem Jahr würden wir dann versuchen die Profanierung (Entweihung) beim eGV einzuleiten. Danach käme ein Verkauf und Abriss in Frage. Am Standort St.Johannes mit OT, Kindergarten, Essensausgabe und Stadtteilbüro, wollen wir als Pfarrei weiter vertreten sein. Der Kindergarten wird um die eine Gruppe, die aus St.Mariö Geburt kommt, erweitert. Vorstellbar ist eine Aufstockung des Kindergartens, was auch gleich die Probleme mit dem Dach lösen würde. Vielleicht via Anbau könnte auch das Stadtteilbüro mit Essensausgabe angeschlossen werden. Das würde die Miete, die wir für den jetzigen Standort zahlen einsparen.

Für St. Bruder Klaus ist die Abgabe der Pfarrheime notwendig und vorgesehen. Die Hauptnutzung der Pfarrheime geschieht nicht mehr durch kirchliche Gruppierungen. Eine Übernahme durch einen Trägerverein wäre die beste Lösung. Aber auch, wenn ein Trägerverein die Übernahme oder Teilübernahme nicht stemmen könnte, müsste sich die Pfarrei von den Gebäuden trennen. Ein Büro, die Bücherei/Bibliothek und Versammlungsräume könnten wohl in die „Seitenschiffen“ der Kirche integriert werden.

Der nächste Schritt ist eine Darstellung dieser Ausbaustufe des Konzepts 2035 beim erzbischöflichen Generalvikariat. Es soll abgestimmt werden, ob wir mit unseren Plänen weiter auf einem genehmigungsfähigen Weg sind. Dazu wird eine Präsentation erstellt, die Ulrich Koemm entwirft und die bis zum 5. August vorliegen soll. Sie wird von Architekt Thomas Duda ergänzt.

Das nächste Treffen des Lenkungsausschuss 2035 ist am 25.09.2018 um 16:30h im Pfarrhaus St.Hubertus.

Hinweis:
Die Pläne werden immer schärfer und konkreter. Sie sind aber nicht beschlossen und in Kraft. Sie sind allerdings Konsens im Lenkungsausschuss 2035. Nach meiner Einschätzung wird ein genehmigungsfähiger Gesamtplan mit den Gemeindevertretungen (GvO), dem Pfarrgemeinderat (PGR) und dem Kirchenvorstand (KV) diskutiert und beschlossen (oder eben nicht). Pfarrer Cziba hat eine Diskussion mit der Gemeinde zugesagt und das wird selbstverständlich zusammen mit den Gremien auch durchgeführt. Vielleicht bei einem Neujahrsempfang (da kommen mehr Menschen) oder bei einer eigens einberufenen Pfarrversammlung (da kommen erfahrungsgemäß weniger Menschen).
Wenn es Zustimmungen gibt (evtl. werden Änderungen aus den Gremien oder der Pfarrei noch eingebaut), geht es in die Runden der Genehmigungsverfahren mit dem eGV. Und erst, wenn für alle Teile eine Baugenehmigung vorliegt und die Finanzierung steht – dann und erst dann – ist es fest und wird dann auch so kommen bzw. gebaut werden.

Florian Seiffert, 11.07.2018

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Der Pfarrgemeinderat berichtet: Update Konzept 2035

Posted by Florian Seiffert - 26. Mai 2018

Bruder Klaus, Flittard, Stammheim

Bruder Klaus, Flittard, Stammheim

Am Mittwoch, 23.05.2018 tagt die Projektgruppe 2035. Anwesend ist das Team Architekt Duda, das Team Erzbischöfliches Generalvikariat (GV), VertreterInnen von Pfarrgemeinderat (PGR) und Kirchenvorstand (KV), natürlich auch Pfarrer Cziba.
Wir gehen jeden Standort durch: Was hat sich getan, gibt es was zu informieren, zu verhandeln? Welche Hausaufgaben nehmen wir mit?

Es sieht so aus, als stünde einer Schließung und Außerdienststellung von St.Johann Ev. seitens des GV nichts im Weg. Das würde uns von den 200.000 €/Jahr die wir sparen müssen etwa die Hälfte abnehmen. Die Frage ist, welcher Investor könnte Kirche mit Grundstück übernehmen und was würde er an die Stelle bauen? Welche Vorgaben kann man in eine Verhandlung einbringen, damit da z.B. (sozialer) Wohnraum entsteht? Gibt man die ganze Liegenschaft ab oder behält die Kirche das Grundstück in Erbpacht, um Einnahmen zu erzielen?

Für St.Mariä Geburt wird ein Pfarrzentrum geplant. Was brauchen wir da an Räumen? Vier Gruppenräume, ein Saal für 80-100 Personen, das Pfarrbüro, ein Büro für den Pfarrer. Küche, Toiletten, Abstellräume. Das wird eng an der Stelle des alten Pfarrheims + Kindergarten. Ja, auf „der grünen Wiese“ wäre das leichter gewesen. Da hätten wir so groß bauen können, wie nötig (die Idee ist aber raus). Besondere Schwierigkeiten macht in St.Mariä Geburt die Tatsache, dass wir ca. 20 Autostellplätze schaffen müssen. Vorschrift. Eine Tiefgarage ginge, verhindert aber Kellerräume und ist sehr teuer. Geht das anders?

Bei St.Pius X. hat sich nichts getan. Die Betriebskosten sind absprachegemäß an die syrisch-orthodoxen Christen übermittelt. Jetzt warten wir hoffnungsvoll ab.

Für St.Bruder Klaus ist klar, dass das Pfarrheim eigentlich ein Siedlungsheim ist. Da kann es nicht sein, dass wir als Gemeinde das alleine finanzieren. Die Betriebskosten übersteigen die Einnahmen aus Vermietung z.Zt. bei weitem. Wir wären an einer Mitfinanzierung interessiert, aber auf Dauer geht keine Alleinfinanzierung mehr! Wer kann uns also helfen? Wer finanziert mit, um das bunte Leben in St.Bruder Klaus zu erhalten? Vorstellbar ist z.B. auch eine nicht mobile Abtrennung von Raum in der Kirche, wo dann Versammlungsfläche entstünde. Das Pfarrheim würde dann ab- oder aufgegeben.

Für St.Hubertus wird diskutiert, ob man z.B. im Pfarrhaus Lagerräume schaffen kann für Zeltlager und/oder Pfadfinder, wenn der Pfarrer nach Stammheim ins/zum Pfarrzentrum gezogen ist. Geht das? Kann man an der Stelle des Pfarrheims Wohnraum schaffen (wie es 1968 schon einmal geplant war)?

Hausaufgaben. Offen ist die Art der Zukunft der drei Pfarrbibliotheken. Der PGR wird gebeten mit den Mitarbeiterinnen zu sprechen. Erst danach machen wir Pläne. Der PGR redet auch mal informell mit dem Siedlerverein in der Bruder Klaus Siedlung. Wir klären auch: Wieviel Lagerraum brauchen wir genau? Das wird der KV feststellen. Die nächste Sitzung zu Projekt 2035 ist im Juli.

Am Donnerstag, 24.05.2018 tagt der Pfarrgemeinderat. U.a. geht es auch um Projekt 2035. Die Hausaufgaben mit den Pfarrbibliotheken werden wir gerne angehen. Pfarrer Filler stellt die Frage, welche Ziele verfolgt eine Pfarrbibliothek? Welchen christlichen (Bildungs)Auftrag erfüllen Sie? Ja. Wir bringen das in das Gespräch mit ein.

Am Freitag, 25.05.2018 bin ich mit im Stadtplanungsamt. Ein Termin mit der sehr netten und hilfsbereiten Frau Wegmann. Anwesend ist das Team Architekt Duda, Herrn Hugenott vom KV und ich vom PGR. Ich halte mich zurück, ich habe keine Ahnung. Herr Duda klopft vorsichtig ab, was denn die Stadt Köln zu dieser und jener Idee sagt. Ginge dies? Ginge das? Könnte man nicht? Ich lerne viele schöne neue Worte, wie Geschossigkeit oder Fluchtlinienplan oder Bauvoranfrage.

Es geht hier auch um Autostellplätze in St.Mariä Geburt. Schwierig. Man kann die Stellplätze auch ‚ablösen‘ d.h. wir zahlen Strafe von ca. 8000€ pro Stellplatz, den wir nicht bauen. Das kann schnell so teuer werden, dass sich doch eine Tiefgarage lohnt. Auch darf ein Pfarrzentrum nicht beliebig tief oder hoch sein, es muss sich an der Umgebungsbebauung orientieren. Reicht da der Platz für unser Vorhaben? Gehen drei oder sogar vier Geschosse? Kann man mit dem Grundstück, wo das Büro Stammheim steht etwas ausgleichen?

Es gibt bei keinem Standort einen Bebauungsplan, der die genaue Nutzung des Grundstücks vorschreibt, außer beim alten und neuen Pfarrheim St.Hubertus. Der Bebauungsplan schreibt da Pfarrheim oder Kita … vor, also Gemeinbedarf. Hm. Was also könnte man anstelle des Pfarrheims dann bauen? Gehen Wohnungen mit Versammlungsflächen im Erdgeschoss?

Zu einigen Fragen, die wir haben, wäre eine Bauvoranfrage sinnvoll. Dann bekommt man eine verbindliche Antwort, die aber Geld kostet und (viel) Zeit braucht, da das Bauamt sehr überlastet ist.

Soweit der Überblick bis zum 25.05.2018. Es ist nichts entschieden. Lösungen und Beschlüsse entstehen, wenn Ideen, Notwendigkeiten, Finanzen und Vorschriften gut genug zusammenpassen. Da sind wir noch nicht. Aber ich denke, wir sehen jetzt Lösungen am Horizont. Ob wir sie erreichen oder wann wir sie erreichen ist im Moment noch offen.

Sie haben auch Ideen dazu? Ideen, die die Menschen an allen Kirchstandorten akzeptieren können? Die möglich und finanzierbar sind? Sprechen Sie mich an oder schreiben Sie mir. Ich würde mich freuen.

Siehe auch:

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Chorprojekt für Geburtstagsmesse 01.01.2014

Posted by Florian Seiffert - 28. November 2013

Wir würden uns freuen, wenn sich viele Sängerinnen und Sänger finden, die die Geburtstagsmesse am 01.01.2014 mit ihrer Stimme verschönern helfen:

CHORPROJEKT 2014

CHORPROJEKT 2014

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