Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Posts Tagged ‘Treffen’

Der Pfarrgemeinderat informiert: Pfarrheim St. Bruder Klaus 2035

Posted by Florian Seiffert - 5. Mai 2019

Am Dienstag, 26.03.2019 treffe ich mich abends in Stammheim mit dem Vorsitzenden der Siedlergemeinschaft NEULAND e.V. in St.Bruder Klaus: Heinz Erkens. Thema ist das Pfarrheim St. Bruder Klaus. Wir wollen schauen, wie und ob ein Überleben des Pfarrheimes St.Bruder Klaus als dem zentralen Kristallisationspunkt des Siedlungslebens zu bewerkstelligen ist.
Ich setze Heinz davon in Kenntnis, wie die Lage nach dem Stand des Lenkungsausschusses 2035 aussieht. Heinz sagt: Ich will versuchen eine Gruppe zusammenzubringen, die das Pfarrheim in St.Bruder Klaus der Siedlung erhält. Ich unterstütze Heinz dabei.

Am Sonntag, 05.05.2019 hat Heinz Erkens Vertreterinnen und Vertreter fast aller Gruppierungen in St.Bruder Klaus zusammengerufen und mich dazu eingeladen. Es sind insgesamt 26 Personen ins Pfarrheim St.Bruder Klaus gekommen. Wir sprechen von 19:00h bis 21:30h.

Heinz und ich setzen die Anwesenden kurz in Kenntnis: Nach dem Stand der Planungen wird die Gemeinde ein Pfarrzentrum in St.Mariä Geburt bauen, die Pfarrheime in St.Hubertus, St.Pius X. und St.Bruder Klaus werden aufgegeben. Das Vorhandensein kirchlich notwendiger Räume an den Kirchtürmen wird durch andere Lösungen sichergestellt – für St.Bruder Klaus ist vorgesehen, diese in die Kirche zu integrieren. Diese Schritte sind notwendig, damit die Pfarrei nicht mehr Geld ausgibt, als sie einnimmt.
Endgültig und verbindlich werden die Pläne erst durch Beschlüsse von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat. Die Gemeindevertretungen werden dazu gehört. Das erzbischöflichen Generalvikariat (eGV) muss zustimmen!

Die Versammlung ist sich einig, dass man sich vorstellen kann, das Pfarrheim durch einen (wie auch immer gearteten) Trägerverein zu übernehmen (Kaufen, Pachten …). Heinz sagt, man wolle gegenüber dem Kirchenvorstand und dem Lenkungskreis 2035 ‚Den Hut in den Ring werfen‘.
Verschiedene Schätzungen in St.Bruder Klaus kommen auf Summen von 8-10 bzw. 10-12 Tausend Euro pro Jahr für die laufenden Kosten des Pfarrheimes.
Diskutiert wird über die Notwendigkeit einer Machbarkeitsstudie: Ist es einem Trägerverein möglich das Pfarrheim zu übernehmen und die notwendigen Kosten für den Unterhalt zusammen zu bekommen?

Die nächsten Schritte sollen sein:
a) Ich sage zu, zu versuchen bei einem Treffen im eGV zu fragen, zu welchen Konditionen eine Abgabe (Verkauf, Pacht, Überlassungsvertrag, …) des Pfarrheims an einen Trägerverein seitens des eGV genehmigungsfähig ist.

b) Wenn a) positiv endet, wird versucht zu klären, ob ein Trägerverein das Pfarrheim übernehmen kann (Machbarkeitsstudie).

c) Wir bleiben in Verbindung und informieren uns gegenseitig zeitnah über Fortschritte.

Florian Seiffert, Pfarrgemeinderat

Posted in Artikel, Christen am Rhein, Konzept 2035 | Verschlagwortet mit: , , , , , | Leave a Comment »

Der Pfarrgemeinderat berichtet: Zukunft von St.Pius X.?

Posted by Florian Seiffert - 13. Mai 2018

Fakten:
Landregen fällt. Es ist offenbar fruchtbarer Landregen. Denn es kommen vier sehr sympatische Vertreter der syrisch-orthodoxen Gemeinde zu einem fruchtbaren Kennenlernen. Vom Pfarrgemeinderat sind Pfarrer Cziba, Norbert Gröger, Michael Wirz, Hajo Bauer und ich da. Frau Dartmann vom Generalvikariat ist auch gekommen. Super.

Wir zeigen die Kirche St.Pius X., die Sakristei, das Pfarrbüro, den Keller, den Turm, das Pfarrheim. Pfarrer Cziba macht jede Tür auf, wenn gewünscht.

Die 420 Sitzplätze in der Kirche sind optimal. Das Pfarrheim ist für 400 Personen viel zu klein. Das Ensemble aus Kirche, Innenhof und Pfarrheim gefällt, aber der Turm? Kann der weg? (Wohl eher nicht.) Wir gehen einmal um das gesamte Gelände. Wo kann man hier parken? Kann man noch Parkplätze gewinnen? Können wir auch noch Gottesdienste feiern, wenn St.Pius X. syrisch-orthodox ist? (Ja!) Können wir noch Belegungszeiten im Pfarrheim bekommen? (Ja!)

Wir und die syrisch-orthodoxen Christen beantworten uns gegenseitig alle Fragen, so gut wir können. Nach fast zwei Stunden und einem Gruppenbild, sind wir fertig. Wir verabreden, dass wir die Höhe der Betriebskosten von St.Pius X. an die syrisch-orthodoxen Gemeinde mitteilen. Die syrisch-orthodoxen Gemeinde klärt, was in der Kirche verändert werden müsste und welche Größenordnung von Investitionskosten auf die syrisch-orthodoxen Gemeinde bei einer Übernahme zukämen. Wenn das alles passt, überlegen wir zusammen die nächsten Schritte, die dann sicher gemeinsam mit Architekten Joachim Schürmann gegangen werden.
Die Kollegen laden uns herzlich zu einem Gottesdienst- und Gegenbesuch in ihre jetzige Kirche in der Klosterstraße in Köln ein. Sehr gerne!

Syrisch-orthodoxe- und römisch-katholische Christen.

Syrisch-orthodoxe- und römisch-katholische Christen.

Meinung:
Ich habe ein gutes Gefühl. Ich würde das Ensemble St.Pius X. für den symbolischen Preis von 1€ verkaufen. St.Pius X. wäre in guten Händen, würde weiter als Gottesdienstraum genutzt und wäre für uns nicht aus der Welt und somit auch nicht als geistliche Heimat verloren. Wir könnten nach Absprachen weiter Gottesdienste feiern. Auch mit Einladungen zu Pfarrfesten dürfen wir rechnen. Das alles ist hundertmal besser als Verfall oder Stilllegung. Ich sehe positiv in eine hoffentlich fruchtbare Zukunft.

Florian Seiffert, Pfarrgemeinderat

Siehe auch:

Siehe auch noch:

Posted in Artikel, Ökumene, Christen am Rhein, Flittard, Konzept 2035, St. Pius X. | Verschlagwortet mit: , , , , , , | Leave a Comment »