Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Archive for the ‘Christen am Rhein’ Category

Kandidat:innen gesucht

Posted by Florian Seiffert - 18. Juli 2021

Kandidieren Sie für Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand oder Gemeindevertretung in St.Bruder Klaus, Flittard oder Stammheim.

Anfang November sind Wahlen für die wichtigsten Gremien unserer Gemeinde.

Gestalten Sie Ihre Kirche mit!
Kandidieren Sie für ein Amt in Ihrer Gemeinde:

aantredde statt ustredde
et kütt, wie Do es mähs!

Wir können unsere Gemeinde, doch nicht allein dem Erzbischof oder dem Generalvikariat überlassen!

(Plakate von Yvonne Schmitz)

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Geistlicher Impuls zum 11. Sonntag im Jahreskreis im Lesejahr B

Posted by michaelcziba - 9. Juni 2021

Liebe Schwestern und Brüder!

Gleichnisse sind Sinnbilder. Und Sinnbilder sind Bilder, deren Sinn sich erst nach einer kleinen oder langen Weile erschließt. Das ist ein Problem heute, denn Menschen erwarten von etwas ein schnelles, ja sofortiges Verstehen. Man sieht etwas und will wissen: Wer? Warum? Ein Brennpunkt im abendlichen Fernsehprogramm gibt vor, Antworten zu haben. Sieht man dann zu, sieht man oft Reporter, die auch nicht wissen. Einige Tage später ist die Dramatik vergessen; späte Antworten werden kaum noch zur Kenntnis genommen. Schnelles Verstehen wollen ist verständlich, aber oft wenig hilfreich. Verstehen braucht Zeit. Auch die Sinnbilder, die Gleichnisse Jesu brauchen Zeit – Zeit, in denen die Inhalte wie hier buchstäblich wachsen können. Erst Recht braucht das Reich Gottes Zeit. Was Zeit bedeutet, wissen die auf dem Land. Sie kennen das eindrückliche Sinnbild: Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Das Reich Gottes wird nicht dadurch größer, dass man es erzwingen will. Das Reich Gottes braucht Gottes Zeit, selbst dann, wenn ich mir alle Mühe gebe. Das allerdings sollte ich tun: mich darum mühen. Selbst wenn ich nichts mehr tun kann, kann ich eines immer noch tun: mir meine Freundlichkeit bewahren. Mit Gottes Hilfe. Ob ich Erfolg habe, weiß Gott allein. Und das darf und das muss mir genügen.

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Familienzentrum Flittard/Stammheim

Posted by Florian Seiffert - 6. Juni 2021

Das Familienzentrum Flittard/Stammheim schickt aktuelle Informationen:

Familienbildung-und-Erziehungspartnerschaft.pdf

fruehlingsfit.pdf

Trotz-Abstand-nicht-allein.pdf
Verzeichnis-ueber-Beratungsstellen.pdf

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Geistlicher Impuls zum 10. Sonntag im Jahreskreis im Lesejahr B

Posted by michaelcziba - 2. Juni 2021

Liebe Schwestern und Brüder!

„Die Freunde kann man sich aussuchen, die Verwandten nicht“, ist ein bekanntes Wort, und ich höre das Seufzen über die eigene Familie. Über die, die man sich nicht selbst gewählt hat, zu denen man aber durch Geburt gehört, und umgekehrt: Die zu einem selber gehören. Manchmal ist es ein liebevolles Seufzen, manchmal ein bitteres über Nichtverstehen und schmerzliche Fremdheit. Vielleicht hat Jesus diese „Weisheit“ auch gekannt, denn mehrfach distanziert er sich in den Evangelien von seiner Familie. Im heutigen Evangelium distanziert sich zunächst die Familie von ihm, oder besser gesagt: Sie schämt sich für Jesus und will ihn (mit Gewalt!) zurückholen, weil er ihrer Meinung nach verrückt ist: „Er ist von Sinnen.“ Es ist ein radikales Evangelium. „Radikal“ im wörtlichen Sinn: Es geht an die eigenen Wurzeln. Herkunft und Familie sind wesentliche Elemente der eigenen Lebensverwurzelung und Beheimatung. Es geht Jesus nicht darum, diese tiefe Zugehörigkeit schlechtzureden, aber er stellt sie infrage und wendet sie gleichzeitig auf eine neue Zugehörigkeit und Heimat in seinem Sinne an: „Wer ist meine Familie? Wer sind die, die wirklich und ganz zu mir gehören?“, fragt er. Es sind die, die sich nach dem Willen Gottes ausrichten. Da stellt sich manches auf den Kopf, da geht vielleicht wirklich manches bis an die Wurzeln meiner Seele.

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Geistlicher Impuls zum Fronleichnams-Fest

Posted by michaelcziba - 2. Juni 2021

Liebe Schwestern und Brüder!

„Wo ist der Raum, in dem ich mit meinen Jüngern das Paschalamm essen kann?“ – Das war der Satz, an dem ich hängen geblieben und zu dem ich beim Lesen des Fronleichnamsevangeliums immer wieder zurückgekehrt bin. Gott selber fragt gleichsam: Wo ist der Raum für das Mahl der Hingabe und der Wandlung? Wo ist der Raum für die vertraute Begegnung mit seinen Jüngern, seinen Schülern, seinen Lieben. Mit denen, von denen Gott selber ersehnt, dass sie etwas von ihm und seinem Leben begriffen haben? Wo ist der Raum für Gott? Wo ist Raum für Gott? Gott sucht Raum, um auffindbar zu werden. Das Fronleichnamsfest ist das Fest des durch die Gassen, durch das Leben der Menschen getragenen Leibes Christi. Es ist das Fest, an dem wir innewerden, dass Gott Fleisch und Blut geworden ist, Raum und Zeit. Sichtbar und greifbar, erfahrbar und anfassbar. Wo ist Raum für Gott? Das Fronleichnamsfest ist wogend und strotzend vor Fruchtbarkeit, mit einer Ahnung von Heiligkeit und Leben in Fülle. So will Gott auch in uns Raum nehmen und Raum bekommen, konkret und anfassbar werden. Mit einer Verheißung von Fruchtbarkeit und einer Ahnung von Heiligkeit und Leben in Fülle. In diesen schwierigen Zeiten ist es aber auch Zusage, dass trotz allem was Menschen sich gegenseitig antun und was auch in und durch die Amtskirche geschieht, nicht das Ende ist, sondern Gott findet in uns und durch uns immer wieder neue Wege sich in dieser Welt zu zeigen und diese Welt zu verändern. Es liegt aber an uns Gott in und durch uns wirken zu lassen, auch wenn „offizielles“ uns hindert und abschreckt. 

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Das Pfarrmagazin KREUZundQUER 2021-2 ist da

Posted by N. Groeger - 28. Mai 2021

Das Pfarr-Magazin „KREUZundQUER“ Ausgabe 2021-2 liegt zur weiteren Verteilung bereit.
Die Ausgabe für Stammheim liegt bei Familie VNestler zur Verfügung.
Hier die Ausgabe in elektronischer Form.

Hier aufrufen: KREUZundQUER_2021_2

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Geistlicher Impuls zum Dreifaltigkeitssonntag

Posted by michaelcziba - 26. Mai 2021

Liebe Schwestern und Brüder1

Es ist ein kurzes Evangelium heute, aber es ist „alles drin, was der Mensch braucht“: Zuerst kommen die Verehrung und sogar der Zweifel. Danach ist die Rede von der Aussendung der Jünger in die ganze Welt, um auch andere mit der Botschaft Gottes vertraut zu machen und mit dem Glauben an ihn „anzustecken“. Wie sollen sie das machen? Das Evangelium gibt uns die Formel der Dreieinigkeit „Vater, Sohn und Heiliger Geist“ mit auf den Weg. Jesus schickt seine Freundinnen und Freunde, um die Menschen zu taufen. Wir sind getauft, das heißt wörtlich, wir sind eingetaucht in alle Dimensionen Gottes: In den Vater, also in den, der alles schafft und am Leben erhält. In den Sohn, in den, der so wie wir Fleisch und Blut geworden ist und uns in allem heilt, befreit und erlöst. In den Geist, in die Kraft und den Atem Gottes, „der Herr ist und lebendig macht“ (wie das alte Glaubensbekenntnis sagt). Irgendwie ist es unglaublich und unfassbar, was uns in dieser Taufformel alles zugesagt ist, noch dazu in so konzentrierter Form. Vielleicht haben die Jüngerinnen und Jünger Jesu auch – so wie wir heute – irritiert reagiert und verständnislos dreingeschaut. Das Schlusswort Jesu bringt die ganze Kraft der Ermutigung und des Trostes mit sich: „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ Ja, wenn das so ist, wenn Gott wirklich immer gegenwärtig ist, dann habe ich den Mut und das Vertrauen, an den großen, dreifaltigen Gott zu glauben und meinen Lebensweg mit allen Höhen und Tiefen zu gehen.

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Regenbogenfahne an Kirche St. Bruder Klaus

Posted by Florian Seiffert - 22. Mai 2021

Die Gemeindevertretung (GvO) St. Bruder Klaus hat auf ihrer letzten Sitzung einstimmig beschlossen als Zeichen der  Solidarität mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften die Regenbogenfahne bei uns am Kirchturm aufzuhängen.

Das Verbot der Glaubenskongregation homosexuellen Paaren den kirchlichen Segen zu verweigern hat uns dazu bewogen auch bei uns in BKS „Farbe“ zu bekennen und dies nach außen deutlich zu machen.

Eine Regenbogenfahne als Zeichen des Protestes gegen das Verbot von Papst Franziskus, homosexuelle Paare zu segnen, hing bzw. hängt seit Gründonnerstag u. a. 40 Tage an der Kirche St. Clemens in Köln Mülheim, sowie an einer Vielzahl weiterer Kirchen im Erzbistum Köln.

Das Verbot der Segnung homosexueller Paare zeugt von einer rückwärtsgewandten Sexualmoral der Amtskirche, die auf Ausgrenzung zielt,  und mit der heutigen Lebenswirklichkeit vieler Menschen nicht übereinstimmt, ja vielmehr diese sogar ausblenden will.
Jesus hat gesagt Liebe Deinen Nächsten und dazu zählen alle Menschen gleich welcher Couleur. 
Es ist anmaßend diesen Paaren ihre Liebe zueinander nicht abzunehmen, und dann dieser Liebe den Segen zu verweigern.
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Aber eine Segnung von Blumen, Häusern, Motorrädern, die Liste kann beliebig fortgesetzt werden, ist möglich, nur Menschen die sich zu ihrer Liebe bekennen, verweigert man den Segen. 

Das ist nicht unsere Auffassung von christlicher Nächstenliebe und das wollen wir unmissverständlich klar stellen.

Wir legen Wert darauf unsere Solidarität nicht nur auf Lesben und Schwule zu begrenzen, sondern den Segen allen zu geben, die in gegenseitiger Liebe eine Partnerschaft pflegen.

Uns ist durchaus bewusst, dass es auch andere Auffassungen in der Gemeinde gibt, das ist nur natürlich. Gern würden wir die Gelegenheit nutzen hierüber miteinander ins Gespräch kommen. Vielleicht ergibt sich nach dem Sinken der Corona Inzidenzen bald die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch im Pfarrheim.

Für die GvO St. Bruder Klaus

Werner Spiller

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Geistlicher Impuls zum Pfingstsonntag

Posted by michaelcziba - 19. Mai 2021

Liebe Schwestern und Brüder!

Beim Evangelisten Johannes fallen die Auferstehung Jesu und die Spendung des Heiligen Geistes an die Jünger auf einen Tag. Ostern und Pfingsten sind nicht voneinander zu trennen: Ohne dass die Jünger den Heiligen Geist empfangen hätten, wären sie wahrscheinlich trotz Auferstehung in ihrem Kämmerlein geblieben und niemand hätte die frohe Botschaft des Ostermorgens erfahren. Folgerichtig sendet Jesus die Jünger aus, wie ihn der Vater gesendet hat. Das Evangelium erinnert uns heute – fünfzig Tage nach Ostern – noch einmal daran, dass die Osterbotschaft in die Welt gehört: in die kleine Welt unseres Alltags wie in die große, weite Welt. Für Jesus stehen dabei zwei Aspekte im Vordergrund. Zunächst der Friede. Zweimal wünscht er den Jüngern den Frieden – Friede mit sich selbst, mit Gott, untereinander. Kein Friede ohne Aussöhnung. Und keine Aussöhnung ohne Vergebung. Die erste Frucht des Heiligen Geistes ist die Vergebung. Das mag uns heute nicht als Erstes einfallen, ist aber immens wichtig. Im Vertrauen zu leben, dass Gott dem Menschen vergibt, und dann einander und sich selbst vergeben. So wird Friede. Und so bekommt die Botschaft des Lebens ihre Strahlkraft über Ostern und Pfingsten hinaus.

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Aufruf der deutschen Bischöfe zur Pfingstaktion von Renovabis 2021

Posted by michaelcziba - 12. Mai 2021

Liebe Schwestern und Brüder, 

die Erde schreit auf, weil sie missbraucht und verwundet wird. So drastisch beschreibt Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato si’“ die Situation unseres Planeten. Auch im Osten Europas gibt es viele Wunden: Die anhaltende Strahlenverseuchung in Belarus und der Ukraine durch die Tschernobyl-Katastrophe, die hohe Luftverschmutzung in Polens Kohlerevieren oder die Mülldeponien in Albanien sind nur einige Beispiele. Allmählich aber spüren viele Menschen, wie sehr wir uns durch die Zerstörung der Umwelt selbst schaden: Wir betrügen uns um saubere Luft, trinkbares Wasser und fruchtbaren Boden. Besonders leiden darunter stets die Armen. 

„DU erneuerst das Angesicht der Erde. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung“: Mit diesem Leitwort richtet die diesjährige Pfingstaktion von Renovabis den Blick auf die ökologischen Probleme und Herausforderungenrungen im Osten Europas. Die Covid-19-Pandemie hat uns einmal mehr unsere Verletzlichkeit gezeigt – und auch wie abhängig unsere Gesellschaften voneinander sind. 

Wir alle bewohnen ein gemeinsames Haus, wie Papst Franziskus immer wieder formuliert. Deshalb sind wir gemeinsam gefordert, die Schöpfung zu bewahren. Gerade auch die Christen wissen sich hier berufen. Denn der Glaube an „Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde“ verbindet uns in Ost und West und überall auf der Welt. Wir im Westen werden dabei beschenkt durch eine reiche Schöpfungsspiritualität, die in den orthodoxen und katholischen Kirchen des Ostens gepflegt wird. Nehmen wir gemeinsam unsere Verantwortung wahr! Wir Bischöfe bitten Sie herzlich: Unterstützen Sie die Menschen in Mittel-, Südost- und Osteuropa durch Ihr Interesse, Ihr Gebet und eine großzügige Spende bei der Kollekte am Pfingstsonntag. 

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