Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Sternsingeraktion in Stammheim

Posted by michaelcziba - 8. Januar 2019

Am Sonntag starteten 34 begeisterte Sternsinger und gut 20 Begleitungen in 9 Gruppen ihre Runden durch Stammheim. Trotz des nicht so guten Wetters, war die Stimmung in den Gruppen grandios und es wurde in über 280 Familien der Segen der Sternsinger ausgeteilt. Zum Abschluss traffen sich die Gruppen im Pfarrsaal bei Kakao (Kaffee für die Erwachsenen) und Würstchen zu einer kleinen Stärkung und Zählung des gesammelten Geldes. Insgesamt haben die Sternsinger 3840,00€ gesammelt. Vielen Dank für diese großzügigen Spenden!
Ebenfalls möchten wir uns noch mal bei allen Sternsingern, Eltern, Jugendliche Begleiter und unsere Cateringdamen ganz herzlich bedanken. Es hat uns große Freude bereitet, mit so einer großen Gruppe die Sternsingeraktion 2019 durchführen zu dürfen.
Wir haben, dank der so vielen mitmachenden Kinder, festgestellt, dass wir dringend fürs nächste Jahr neue Sternsingergewänder brauchen. Wer Zeit und ein klein wenig Können hätte, mit uns neue Gewänder zu nähen, kann sich gerne bei mit melden (Sigrid Metzinger 663584).
Für den Familienmesskreis
Sigrid Metzinger

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Kardinal Woelki sagte: Fürchtet euch nicht

Posted by Florian Seiffert - 7. Januar 2019

Stefan Nestler war für KREUZundQUER beim Treffen von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand mit Kardinal Woelki dabei. Er hat mitgeschrieben:

7.1.2019 Zitate aus der Sitzung Woelki mit KV und PGR Christen am Rhein

„Ich habe mich gefreut, heute hier gewesen zu sein. Hier ist für mich auch ein Stück Heimat, natürlich in der Bruder-Klaus-Siedlung, aber auch in Stammheim und Flittard.“

„Zusammenhalt ist ein großer Wert. Das habe ich hier heute häufig gespürt.“

„Ich will hier nicht über Peanuts reden. Wir müssen uns auf die Großwetterlage einstellen.“

„Wir (die Christen) werden in der Zukunft massiv an Zahlen, gesellschaftlicher Bedeutung und Einflussmöglichkeit und auch an Finanzkraft verlieren. Es ist unsere Herausforderung, uns damit pastoral auseinanderzusetzen. Wir müssen versuchen, die Gottesfrage wachzuhalten oder neu in der Gesellschaft zu implementieren.“

„Ich kämpfe gegen den Begriff ehrenamtlich, weil ich glaube, dass jeder hier nicht ehrenamtlich sitzt, sondern weil er seine Taufe lebt. Ich sehe in allem Engagement einen direkten Bezug zu Christus, der jeden einzelnen berufen hat und sendet, ihn zu verkünden.“

Zur Frage nach Wortgottesdiensten am Sonntag:

„Ich sehe auf die nächsten etwa 20 Jahre keine Veranlassung, Wortgottesdienste am Sonntag einzuführen. Die Eucharistie ist ein Kernpunkt. Der Herr verschenkt sich, teilt sich aus, jeder kann ihm empfangen. Wir werden eins mit ihm und können dann in der Woche wie eine Monstranz mit ihm unterwegs sein. Wir werden erst durch das Geschehen am Sonntag Kirche, wir sind das nicht aus uns selbst heraus. Die katholische Identität ist durch Wortgottesdienste am Sonntag bedroht.“

„Wortgottesdienste in der Woche sind okay, ehe gar nichts ist. Aber es kann kein Argument sein, dass ich drei Minuten nach Stammheim fahren muss, um an einer heiligen Messe teilzunehmen. Das ist Klagen auf allerhöchstem Niveau.“

„Wir brauchen einen profilierten und qualifizierten Sonntagsgottesdienst, der den Gemeindemitgliedern Halt, Orientierung und Trost gibt. Wir müssen Gottesdienste so feiern, dass die Menschen etwas für ihr Leben in den Alltag mitnehmen können.“

Auf die Frage, was PGR und KV der Christen am Rhein für die Kirche von Köln tun kann:

„Sie sind die Kirche von Köln. Es gibt keine Kirche von Flittard, das ist theologischer Unsinn. Sie sind hier Kirche, weil Sie in Einheit mit mir (dem Bischof) stehen.“

„Ich kann mir geistliche Gruppen von vier, fünf Leuten vorstellen, die dafür sorgen, dass Kirche überall erlebbar ist. Diese Basisgemeinschaften müssen sich fragen: Wie können wir den Menschen dienen? Wo wird was gebraucht? Wer kommt dafür in Frage? Wir können nicht alles selber tun. Die Menschen müssen zusammengeführt werden, es geht auch darum zu delegieren. Wir müssen uns vernetzen.“

„Das Volkskirchliche von früher ist nicht mehr da. Wir müssen eine evangelisierende Kirche werden.“

Auf die Frage, ob möglicherweise eine neue Fusion bevorsteht:

“Ich kann es Ihnen nicht sagen. Die Digitalisierung bringt auch neue Chancen. Was kümmert es Sie, wenn zwei Verwaltungsmenschen mehrere Gemeinden betreuen? Sie müssen sich die Frage stellen: Wie kriegen wir das Leben in Mariä Geburt so lebendig hin, dass die Leute kommen. Dann wird auch keine Kirche zugemacht.“

„Ich hatte gehofft, dass es von unten zusammenwächst. Wenn das nicht geschieht, kommt der Zeitpunkt, dass ich entscheiden muss.“

„Ich kann und werde die Diözese nicht in die Insolvenz führen. Das Beste wäre, wenn die Gemeinden wachsen und lebendig sind. Dort gibt es dann auch Priester und Pastoralreferenten.“

„Meine persönliche Meinung ist, dass die Zahl der Seelsorgebereiche nicht so bleiben wird, wie sie ist. Es kann sein, dass der ganze Osten (Kölns) irgendwann zusammenarbeiten muss. Ob und wann dies geschieht, kann ich Ihnen nicht sagen. Aber der Zeitpunkt kann kommen.“

Auf die Frage nach der Betreuung der jungen Menschen:

„Die Frage ist doch: Wie kriegen wir den Glauben in die nächsten Generation hineingetragen? Sie haben hier zum Beispiel drei große Kitas, in denen 200 Kinder vier Jahre lang betreut werden. Das ist eine große Chance. Die Kitas müssen ein Ort der Neuevangelisierung sein.“

„Kommunionvorbereitung ist toll. Aber sie nützt wenig, wenn Sie die Eltern nicht ins Boot holen und sie evangelisieren.“

„Zeltlager sind eine super Sache. Aber sie dauern nur zwei Wochen, und dann ist wieder ein Jahr lang Ruhe. Glauben ist genauso wie die Liebe: Er muss wachsen, sich vertiefen. Nur Bespaßung reicht nicht. Es gehört dazu, sich zu fragen: Wir kriegen wir den Inhalt da rein?“

„Wir stehen permanent im Wettbewerb der Überbietungen. Wenn die Pfadfinder nach Paris fahren, heißt es, die Jungschützen fliegen aber nach New York. Wir kommen im Letzten nur über Inhalte weiter.“

Zur Zukunft:

„Ich höre oft: Könnte doch nur einfach Ruhe einkehren und es nur so vor sich dahinplätschern. Ich verspreche Ihnen, dass das niemals der Fall sein wird. Sie und ich werden bis ans Lebensende mit diesen Fragen ringen.“

„Die Digitalisierung wird unser Leben in den nächsten fünf bis zehn Jahre so drastisch verändern, wie wir es uns noch gar nicht vorstellen können. Da können wir nicht mit den alten Programmen der 50er oder 60er Jahre kommen. Es geht um eine ‚Verheutigung‘ des Glaubens.“

„Auch mir fehlen die Antworten. Auch ich bin auf der Suche. Es wird immer ein Weiter geben. Ich kann Ihnen nur raten: Lassen sie sich durch nichts entmutigen! Freuen Sie sich, dass sie die Chance haben, in der heutigen Zeit zu leben! Und denken Sie an eine der zentralen Botschaften der Bibel: Fürchtet euch nicht!“

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Impuls zum Dreikönigstag

Posted by michaelcziba - 2. Januar 2019

Liebe Gemeindemitglieder.
Über dieser Weihnachtsgeschichte aus dem 2. Kapitel des Evangelisten Matthäus steht ein Stern. Die einen folgen ihm, um einen neuen König anzubeten, und die anderen folgen ihm nicht, weil sie den neuen König aus der Welt schaffen wollen. Eine Weihnachtsgeschichte, die zugleich eine Geschichte auf Leben und Tod ist! Die dem Stern folgen, sind Magier, besser übersetzt mit dem Wort Weise. Obwohl die Bibel misstrauisch ist gegen alles, was mit Sterndeutung und Aberglauben zu tun hat, hat Matthäus gerade an diesen heidnischen Sterndeutern ein großes Interesse. Sie sind von weither aufgebrochen, um einem fremden Stern zu folgen. Sie repräsentieren alle die Menschen, die gerade dadurch Menschen sind, weil sie auf der Suche sind. Deshalb sind gerade die Weisen in dieser Erzählung die Glaubenden. Wir hören, als sie das Kind fanden, „wurden sie von sehr großer Freude erfüllt“. Sie beteten es an, überreichten ihm ihre Geschenke und zogen wieder zurück. Danach erlischt der Stern. Er hatte nur die Aufgabe, zu dem zu führen, der selbst das Licht ist. Der Stern hat gezeigt: Jeder, der sucht, ist bei diesem Kind willkommen. Jeder, der nach dem Licht sucht, wird es finden. Und da sind auf der anderen Seite Herodes und ganz Jerusalem – sie denken gar nicht daran, einem Stern zu folgen oder auf die Suche zu gehen. Sie sind nicht von Freude erfüllt. Im Gegenteil: Sie fühlen sich durch das neue Licht bedroht. Die Weisen brechen auf, weil sie sehnsüchtige Menschen sind. Jerusalem bleibt – in Jerusalem. Da bleibt alles beim Alten. Nur wer aufbricht, kann den Stern finden. Nur wer aufbricht, kommt an, wo das Licht ist.

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Kardinal Woelki besucht unsere Gemeinde

Posted by michaelcziba - 27. Dezember 2018

Liebe Gemeindemitglieder,
Kardinal Woelki wird uns am 7. Januar 2019 besuchen und einen Tag in unserer Gemeinde verbringen. Wir beginnen morgens um 8.15 Uhr mit der Heiligen Messe in St. Pius X., bevor unser Kardinal dann seine Visitation beginnt. Zum Abschluss (vor der Sitzung mit Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat) feiern wir um 18.00 Uhr einen Vespergottesdienst in St. Hubertus. Ich lade sie herzlich ein – soweit es ihnen möglich ist – an einem der beiden Gottesdienste teilzunehmen.

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Hilfe gesucht

Posted by michaelcziba - 27. Dezember 2018

Suche ältere Dame in Flittard, die ab Februar ca. 4x pro Woche, 1-2 Std. mittags meine an Demenz erkrankte Mutter (82) unterstützt. Unverbindliche Info bei I. Harscheidt/ 0172-2929343.

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Geistlicher Impuls zum Neujahrstag

Posted by michaelcziba - 26. Dezember 2018

Liebe Schwestern und Brüder!
„So viel Anfang war nie …“, schrieb einmal Friedrich Hölderlin. Der erste Tag des neuen Jahres ist ein Tag voller Anfänge. In ihnen liegt nichts Ängstigendes, wie es manchen Anfängen zueigen ist oder wir manche Menschen uns immer einreden wollen. Natürlich wissen wir nicht, wo so mancher Anfang enden wird oder hinführen wird. Nein, Anfänge sind eigentlich eine Ermutigung zu einem neuen Leben. Als erstes ist das Fest der Gottesmutter Maria der Anfang einer neuen Welt, die die alte Welt ablöst. Die Erinnerung daran, dass wir vor einer Woche Weihnachten feierten, weist uns zum zweiten auf den konkreten, menschgewordenen Anfang – Jesus Christus – hin. Wir feiern heute drittens – jedenfalls nach alter Tradition (in unserer modernen Zeit erst am 3. Januar) – die Namensgebung des Herrn: Jesus heißt Retter. Am Anfang steht Rettung, nicht Drohung. Schließlich ist heute auch der kirchliche Weltfriedenstag. Von diesem Frieden sangen die Engel, als Jesus geboren wurde. Lauter Anfänge. Anfänge, in denen das Heil Gottes steht. Gottes Segen liegt über diesem Tag. Möge er uns durch alle Tage dieses Jahres begleiten, damit wir, von Anfang zu Anfang, diesen Verheißungen entgegenwachsen und Menschen des Anfangs werden.

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Geistlicher Impuls zum Stephanusfest

Posted by michaelcziba - 26. Dezember 2018

Liebe Schwestern und Brüder.
Wir schreiben den 26. Dezember, einen Tag nach Weihnachten. Gestern hörten wir das Weihnachtsevangelium, heute hören wir von der Ermordung des ersten christlichen Märtyrers. Ein Kontrast, wie er schärfer wirklich nicht sein könnte. Es ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass jeder, aber auch wirklich jeder, der sich zu Christus bekennt, das Schicksal Jesu teilen muss. Woran liegt es, dass die Botschaft der Liebe, für die Christus Mensch geworden ist, nicht zu allererst auf Zustimmung, sondern auf Hass stößt? Warum ruft seine Botschaft der Freiheit nicht Anerkennung, sondern Unterdrückung hervor, warum bewirkt sein Sprechen von Gott nicht tiefere Frömmigkeit, sondern die Herzenshärte neuer Gesetzlichkeit? Daran hat sich bis in unsere Tage nichts geändert. Die Weihnachtsbotschaft von der Gnade Gottes spricht uns zu, wir dürfen sein wie Kinder, wir dürfen noch einmal zu leben beginnen, denn Gott will, dass wir sind und dass wir glücklich sind. Doch wir leben schließlich in einer „erwachsenen“ Welt, an der wir gründlich mitwirken sollen und müssen. In dieser Welt geht es gerade nicht darum, noch einmal neu zu werden, sondern weiter zu machen, vorwärts zu kommen, härter und praktikabler zu werden. Die Weihnachtsbotschaft steht dazu aber ganz extrem im Gegensatz zu einer gut funktionierenden Welt. Gott liegt nichts an unserem reibungslosen Funktionieren, Gott liegt alles daran, dass wir lieben. Wer liebt, wird immer auch leiden. Es wird ihm nichts erspart. Vielleicht sind deshalb immer nur wenige einzelne zur Liebe fähig? Aber nur der, der liebt, wird einmal den Himmel offen sehen, wir das Licht der göttlichen Liebe sehen können – wie Stephanus im Moment seines Todes.

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Geistlicher Impuls zum Fest der Heiligen Familie

Posted by michaelcziba - 26. Dezember 2018

Liebe Gemeindemitglieder.
Im heutigen Evangelium zum Fest der Heiligen Familie hören wir erst einmal davon, dass Jesus einfach abhaut. Und als seine „Eltern“ ihn dann endlich finden und zur Rede stellen, reagiert er fast schon ungehalten. Ich gehöre nicht euch. Ich gehöre einem Größeren. Ich muss im Hause Gottes sein. Und ich denke mir, wie Eltern sich fühlen, wenn ein Kind sich von sogenannten Gotteskriegern radikalisieren lässt? Wenn ein Sohn im Namen Gottes sich von den Eltern lossagt, um für eine angeblich größere und heilige Aufgabe zu kämpfen? Ich glaube, dass besonders Kinder tatsächlich ein Gespür haben für das Heilige im Leben. Sie sind nicht geboren, um möglichst bequem durchs Leben zu gehen. Sie wollen wichtig sein, etwas Sinnvolles mit ihrem Leben machen. Es ist die Aufgabe aller Eltern, als Pädagogen, als Gesellschaft sie in ihrer Suche nach dem Heiligen zu bestärken und zu begleiten. Wir sollten für gute Rahmenbedingungen sorgen, sodass die Kinder ihren Platz finden können, an dem sie den tieferen Sinn ihres Lebens erfahren. Wenn wir zulassen, dass ihre Sehnsucht, etwas Bedeutsames für diese Welt beizutragen, verkümmert, kommen die Falschen, und fangen ihre Kinder. Sie manipulieren sie für deren eigene Ideologie. Weil sie ihnen geben, wonach sie sich sehnen: Zu etwas Größerem beitragen zu können.

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Pfarrbüro und Büros

Posted by michaelcziba - 20. Dezember 2018

Liebe Gemeindemitglieder.
In der Zeit zwischen den Tagen (27.12.2018 bis 4.1.2019) ist das Büro in Maria Geburt geschlossen. Das Büro in Bruder Klaus ist nur am 2. Januar geöffnet. Wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro (0221 663704; Hubertusstraße 3). Ihnen allen ein Schönes Weihnachtsfest und ein Gutes Neuer Jahr 2019.

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Weihnachtliches Konzert

Posted by michaelcziba - 20. Dezember 2018

Liebe Gemeindemitglieder. Herzliche Einladung zu einem Weihnachtlichen Flötenkonzert mit Klavier und Gitarre am 25. Dezember um 17.15 Uhr in St. Mariä Geburt.

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