Pfarrgemeinderat »Christen am Rhein«

Köln: Flittard – Stammheim – Bruder Klaus

Kollekte Palmsonntag

Posted by Florian Seiffert - 31. März 2020

Die Palmsonntagkollekte wird warm empfohlen:

Posted in Coronavirus | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »

Palmsonntag in der „Corona-Zeit“

Posted by michaelcziba - 31. März 2020

Liebe Gemeindemitglieder.

Der Palmsonntag steht vor der Tür und viele fragen sich vielleicht: Wie komme ich an meinen Palmstrauch. In der zentralen Messe für die Gemeinde (aber leider ohne anwesende Gemeinde) werden wir aber, wie in jedem Jahr, die Palmsträuße segnen.
Sie können dann, wenn Sie wollen, den Palm in unseren Kirchen abholen. Dazu bieten wir Abholzeiten in unseren Kirchen ein, damit wir Abstandsregeln einhalten können.
Die Zeiten sind in St. Bruder Klaus am 7. April von 10-11 Uhr und in St. Mariä Geburt von 10-11 Uhr. Am 8. April von 10-11 in St. Pius X und am 9. April von 11-12 Uhr in St. Hubertus.
Wir bitten Sie dringend nur für den Bedarf zu holen, den Sie wirklich brauchen und halten Sie bitte die Abstandsregeln ein.
Ihr Pfarrer Michael Cziba

Posted in Christen am Rhein, Coronavirus | Leave a Comment »

Geistlicher Impuls zum Dienstag der 5. Fastenwoche

Posted by michaelcziba - 31. März 2020

Eröffnungsvers des Tages
Hoffe auf den Herrn und sei stark! Hab festen Mut und hoffe auf den Herrn. (Psalm 27 (26), 14)

Tagesgebet: Vom Tag (MB 128)
Gütiger Gott, schenke uns Beharrlichkeit und Ausdauer auf dem Weg deiner Gebote, damit auch in unseren Tagen viele Menschen zu dir finden und deine Kirche dir immer eifriger dient. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Impuls zum Evangelium
Die Gegner Jesu wollen Beweise der Gottessohnschaft Jesu. Aber wie soll man etwas beweisen, was aus dem Bereich logisch und innerweltlich nachprüfbarer Argumente herausfällt? Nur dem Glauben eröffnet sich der Zugang zur Welt Gottes, aus der Jesus kommt. Das achte Kapitel des Johannesevangeliums ist ganz dieser Auseinandersetzung zwischen Jesus und seinen Gegnern gewidmet. In immer neuen Gedanken und Bildern wird versucht, das Wesentliche zu verdeutlichen und den Gegnern Jesu klarzumachen, warum Menschen sich für Christus entschieden haben und an ihn glauben. Das beherrschende Thema im heutigen Abschnitt ist das „Fortgehen“ und die „Erhöhung“ Jesu. Wie wenig ihn die Juden verstehen, zeigt ihre Andeutung von Selbstmordabsichten Jesu – krassester Ausdruck für die Kluft zwischen Jesus und ihnen. Ihre eigentlichen Wurzeln sind in „dieser Welt“. Durch sie wird ihr Wesen und Denken geprägt. Wer aber in dieser Welt bleibt und nicht an Jesus, den „Ort der Selbstoffenbarung Gottes“ (Felix Porsch) glaubt, der wird auch den Vater nicht finden und schließt sich selbst vom Heil aus.
Der Glaube ist nie zweifelsfrei. Glaube hat immer auch mit „Glaubensnot“ zu tun. Glauben – „Aushalten des Schweigens Gottes; das scheinbare „Schrumpfen“, seine Verdichtung … die dauernde Auferstehung des Glaubens aus dem Grab des Unglaubens“ (Karl Rahner). Den Glauben „haben“ wir nicht ein für alle Mal. Er muss errungen werden, Tag für Tag.

Fürbitten aus der Messe
Gott ist ein gütiger Vater. Er lässt uns nicht im Stich und hört uns an, wenn wir ihn bitten. So rufen wir zu ihm:
– Für die Kirche. Schenke allen Christinnen und Christen die Kraft, ihre Gemeinde als dein Volk zu gestalten und aufzubauen. Gott, unser Vater: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Für die Frauen und Männer in der Politik. Schenke ihnen und den Regierungen deinen Geist, der sie leitet. Gott, unser Vater: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Für unsere Gemeinde. Bewahre sie vor Verbrechen und Unheil. Gott, unser Vater: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Schenke den Ängstlichen dieser Tage deine Kraft und deinen Geist, damit Angst in Hoffnung verwandelt wird. Gott, unser Vater: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Beten wir besonders für alle Frauen und Männer, die sich während der aktuellen Corona-Pandemie mit großem Einsatz um die Kranken kümmern; Segne, stärke und beschütze sie und erfülle ihre Herzen mit unerschütterlichem Glauben an deinen Beistand, mit Hoffnung auf deine Hilfe und mit Liebe zu dir und den Nächsten. Gott, unser Vater: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Voller Dankbarkeit blicken wir auf die Menschen, die Tag für Tag für das Leben in unserem Land im Einsatz sind – in den Lebensmittelgeschäften, bei der Logistik und an den vielen anderen Orten und in den vielen Berufen, die für unser tägliches Leben wichtig sind: Schenke Ihnen Kraft, Ausdauer und Gesundheit und Menschen, die Ihnen ihren Dank auch zeigen. Gott, unser Vater: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Für die Einsamen und Fremden in unserer Nachbarschaft. Sende ihnen Menschen, die Gemeinschaft mit ihnen suchen. Gott, unser Vater: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Für alle, die deinen Namen nicht kennen. Führe sie zur Erkenntnis und zum ewigen Leben. Gott, unser Vater: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Für unsere Verstorbenen: Rufe sie hinaus in das Leben, das niemals endet. Gott, unser Vater: Wir bitten dich, erhöre uns.
Guter Gott, dir sei Ehre und Lob und Herrlichkeit in Ewigkeit.

Posted in Christen am Rhein, Gedanken | Leave a Comment »

Absage Pfarrfest an St. Hubertus

Posted by michaelcziba - 30. März 2020

Liebe Gemeindemitglieder.

Wir leben in schwierigen Zeiten. Wir leben mit den Einschränkungen unseres persönlichen, wie auch religiösen Lebens, und leider kann niemand konkret und sicher sagen, wann diese Zeit überwunden ist. Die Meinungen der Experten und auch der Politiker gehen da weit auseinander. Weder die Virologen noch die Epimologen sprechen von einem wahrscheinlichen Ende bzw. können uns wirklich sagen, wann diese Zeit beendet ist. Wenn man den Blick über Deutschland hinaus gehen lässt und sieht und registriert wie in der Welt mit unterschiedlichen Wegen versucht wird, diese Pandemie in den Griff zu bekommen, und gleichzeitig das Scheitern dieser Wege erlebt, ist der Blick in die Zukunft ungewiss.
Im Leben unserer Pfarrgemeinde gibt es Veranstaltungen und Feste, die lange geplant und vorbereitet werden. Dazu gehört auch die frühzeitige Überlegung – in einer solchen Situation – dürfen und sollten wir unser Pfarrfest stattfinden lassen.
Mit Blick auf die wissenschaftliche Lage, mit Blick auf die Risiko-Einschätzungen größere Veranstaltungen und mit Blick in die Welt, hat das Vorbereitungsteam in Absprache mit mir die Entscheidung getroffen: Wir werden das Pfarrfest in und an St. Hubertus für dieses Jahr absagen.
Wir reihen uns damit in die großen Sportveranstaltungen ein – auch wenn wir leider deutlich weniger Teilnehmer haben werden – und planen lieber auf der sicheren Seite und stellen die Gesundheit unserer Gemeindemitglieder über alles andere.
Wir (ich) hoffen Sie haben dafür Verständnis.
Ihr Pfarrer Michael Cziba

Posted in Christen am Rhein, Coronavirus, Flittard, Gemeindevertretung vor Ort, PGR | Leave a Comment »

Aufruf zur Solidarität mit den Christen im Heiligen Land (Palmsonntagskollekte)

Posted by michaelcziba - 30. März 2020

Liebe Schwestern und Brüder,
die Situation vieler Christen im Heiligen Land ist bedrückend. Das Wort von der Perspektivlosigkeit macht die Runde. Palästinensische Christen erleben sich in doppelter Weise als ausgegrenzt: als Palästinenser, die immer noch keinen eigenen Staat haben, und als christliche Minderheit unter der größtenteils muslimischen Bevölkerung. Viele sind schon ausgewandert; die Zahl der Ausreisewilligen ist nach wie vor hoch!
Aber es gibt auch Hoffnungszeichen. Dazu gehören christliche Schulen und Bildungseinrichtungen im Westjordanland. Sie legen einen Schwerpunkt auf die interreligiöse Friedenserziehung von Juden, Christen und Muslimen und fördern damit eine offene und tolerante Atmosphäre. Die Schülerinnen und Schüler lernen, Gemeinsamkeiten wie Unterschiede miteinander zu diskutieren und Stereotype zu überwinden.
Die Christen im Heiligen Lande benötigen unsere Solidarität, um ihren Dienst an den Menschen und an der Gesellschaft erfüllen zu können. Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande und die Franziskaner vor Ort stehen deshalb an ihrer Seite. Sie fördern kirchliches Leben und christliche Bildung. Sie, liebe Schwestern und Brüder, können mit Ihrer Spende bei der Palmsonntagskollekte diese wichtige Arbeit unterstützen und so an einer friedlichen und gerechten Entwicklung in der ganzen Region mitwirken.
Wir möchten Sie auch ermutigen, Pilgerreisen ins Heilige Land zu unternehmen. So können Sie den christlichen Gemeinden im Lande Jesu persönlich begegnen. Viele Pilger machen die Erfahrung, wie sehr ihr eigenes Glaubensleben dadurch gewinnt. Mit Ihrer Pilgerfahrt zeigen Sie zugleich den Christen im Heiligen Lande, dass sie nicht vergessen und allein gelassen sind.
Für all Ihr Engagement sagen wir Ihnen unseren herzlichen Dank.
Würzburg, den 19.11.2019

Für die Menschen im Heiligen Land ist es von existenzieller Bedeutung, dass für sie trotz Ausfall der Gottesdienste gespendet wird. Diesmal per Überweisung statt in den Klingelbeutel. Unsere Kontoverbindung lautet: Deutscher Verein vom Heiligen Lande – Pax-Bank – IBAN: DE13 3706 0193 2020 2020 10 – Stichwort: Spende zu Palmsonntag.
Bitte helfen Sie uns!

Posted in Christen am Rhein, Coronavirus, Erzbistum Köln, Generalvikariat, Mission, Wochenzettel | Verschlagwortet mit: | Leave a Comment »

Geistlicher Impuls zum Montag der 5. Fastenwoche

Posted by michaelcziba - 30. März 2020

Eröffnungsvers des Tages
Sei mir gnädig, Gott, denn Menschen stellen mir nach; meine Feinde bedrängen mich Tag für Tag. (Ps 56 (55), 2)

Tagesgebet: Vom Tag (MB 127)
Barmherziger Gott, in deinem Sohn hast du uns die Fülle des Segens geschenkt. Gib uns Kraft, unsere sündhaften Gewohnheiten abzulegen und in der neuen Wirklichkeit zu leben, damit einst die Herrlichkeit deines Reiches an uns offenbar wird. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Impuls zum Evangelium
Wie Jesus den Konflikt um die Ehebrecherin und die sie zum Tod verurteilenden Männer auflöst, ist eine der beeindruckendsten Szenen, die uns von ihm überliefert ist. Man will Jesus auf die Probe oder besser: eine Falle stellen. Verhält er sich dem mosaischen Gesetz entsprechend, das bei Ehebruch die Steinigung vorsieht, dann straft er seine Menschlichkeit Lügen. Hält er sich aber nicht an dieses Gesetz, so bricht er mit den Grundlagen der jüdischen Religion. Die Männer, die sich als Richter aufspielen und sich zunächst keiner Schuld bewusst sind, treten durch die Reaktion Jesu aus ihrer moralischen Selbstsicherheit heraus und lernen, in sich selbst hineinzuschauen statt zu verurteilen. Jesu Verhalten macht deutlich: Keiner ist ohne Schuld. Deshalb sollte sich jeder davor hüten, die Schuld eines anderen in den Blick zu nehmen und die eigenen Fehler zu verdrängen. Wenn wir für uns Barmherzigkeit erbitten, die wir so notwendig brauchen, dürfen wir sie anderen nicht verweigern. – Die Frau aber kann noch einmal neu beginnen.

Fürbitten aus der Messe
Jesus Christus ist die Auferstehung und das Leben. Zu ihm rufen wir:
– Für die Kirche: Stärke sie in ihrem Einsatz für das Recht eines jeden Menschen auf selbst bestimmtes Leben. Christus, unser Leben: Wir bitten dich, erhöre uns!
– Für die Alten und die Jungen in unserem Land: Lass sie sich gegenseitig helfen und voneinander lernen. Christus, unser Leben: Wir bitten dich, erhöre uns!
– Für alle, die um einen lieben Menschen trauern: Stärke ihre Hoffnung auf die Auferstehung. Christus, unser Leben: Wir bitten dich, erhöre uns!
– Schenke den Ängstlichen dieser Tage deine Kraft und deinen Geist, damit Angst in Hoffnung verwandelt wird. Christus, unser Leben: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Beten wir besonders für alle Frauen und Männer, die sich während der aktuellen Corona-Pandemie mit großem Einsatz um die Kranken kümmern; Segne, stärke und beschütze sie und erfülle ihre Herzen mit unerschütterlichem Glauben an deinen Beistand, mit Hoffnung auf deine Hilfe und mit Liebe zu dir und den Nächsten. Christus, unser Leben: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Voller Dankbarkeit blicken wir auf die Menschen, die Tag für Tag für das Leben in unserem Land im Einsatz sind – in den Lebensmittelgeschäften, bei der Logistik und an den vielen anderen Orten und in den vielen Berufen, die für unser tägliches Leben wichtig sind: Schenke Ihnen Kraft, Ausdauer und Gesundheit und Menschen, die Ihnen ihren Dank auch zeigen. Christus, unser Leben: Wir bitten dich, erhöre uns.
– Für uns als Gemeinde: Halte den Glauben an dich, den Menschensohn, in uns lebendig. Christus, unser Leben: Wir bitten dich, erhöre uns!
– Für unsere Verstorbenen: Rufe sie hinaus in das Leben, das niemals endet. Christus, unser Leben: Wir bitten dich, erhöre uns!
Gott, du bist der Urheber alles Guten. In dir dürfen wir leben, schon jetzt und bis in Ewigkeit.

Posted in Christen am Rhein, Gedanken | Leave a Comment »

Gebet für den 5. Fastensonntag zum Thema: Dienst am Nächsten

Posted by michaelcziba - 29. März 2020

AGL 774,6 von 1975
L: So spricht der Herr: Das ist ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln Unschuldiger zu lösen; jedes Joch zu zerbrechen, den Hungrigen dein Brot zu geben, die Armen aufzunehmen, die keine Wohnung haben; wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden und deinen Bruder nicht im Stich zu lassen. (Jes 58,6-7)
V: Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben;
A: ich war durstig, / und ihr habt mir zu trinken gegeben;
V: ich war obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen;
A: ich war nackt, / und ihr habt mich bekleidet;
V: ich war krank, und ihr habt mich besucht;
A: ich war im Gefängnis, / und ihr seid zu mir gekommen.
V: Das ist ein Fasten, wie Gott es liebt.
A: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, / das habt ihr für mich getan.
L: Meine Brüder, was nützt es, wenn einer sagt, er habe Glauben, aber es fehlen die Taten? Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und ohne das tägliche Brot und einer von euch zu ihnen sagt: Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch, ihr gebt ihnen aber nicht, was der Körper braucht – was nützt das? So ist auch der Glaube für sich allein tot, wenn ihm keine Taten folgen. (Jak 2,14a.15-17)
V: Denn ich war hungrig, und ihr habt mir nichts zu essen gegeben;
A: ich war durstig, / und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben;
V: ich war obdachlos, und ihr habt mich nicht aufgenommen;
A: ich war nackt, / und ihr habt mich nicht bekleidet;
V: ich war krank, und ihr habt mich nicht besucht;
A: ich war im Gefängnis, / und ihr seid nicht zu mir gekommen.
L: Gib dem Hungrigen dein Brot und mach den Darbenden satt! Dann geht in der Finsternis dein Licht auf. Du gleichst einem bewässerten Garten, einer nie versiegenden Quelle. Du baust die uralten Trümmerstätten wieder auf, die Grundmauern stellst du wieder her. (Jes 58,10-12)
A: Wenn wir unser Antlitz von keinem Armen wenden, / dann wirst auch du, o Gott, das Antlitz von uns nicht abwenden.
STILLE
V: Wir begleiten die Gaben, die wir geben, mit unserer Fürbitte für die Menschen, die in Armut und Unwissenheit leben. Wir beten für die Völker in Lateinamerika, Afrika, Asien und Ozeanien:
A: Herr, befreie sie von Hunger, Krankheit und Krieg.
V: Für die Machthaber und die Reichen in den Ländern der Dritten Welt:
A: Herr, gib ihnen Einsicht in das, was dem Wohl ihrer Völker dient.
V: Für die reichen Völker:
A: Herr, lass sie großzügig und klug helfen.
V: Für unsere Entwicklungshelfer:
A: Herr, mache sie zu Boten des Friedens / und zu Kündern der frohen Botschaft.
V: Für uns selbst:
A: Herr, lass uns durch unsere Gaben beitragen zum Frieden / und zum Heil der Welt.
V: Vater im Himmel, segne die Menschheit; die du erschaffen hast. Führe sie zum Heil durch Christus, unsern Herrn.
A: Amen.

Posted in Christen am Rhein, Gedanken | Leave a Comment »

Geistlicher Impuls zum Fünften Fastensonntag im Lesejahr A

Posted by michaelcziba - 29. März 2020

Eröffnungsvers des Tages
Verschaff mir Recht, O Gott, und führe meine Sache gegen ein treuloses Volk! Rette mich vor bösen und tückischen Menschen, denn du bist mein starker Gott. (Ps 43 (42), 1-2)

Tagesgebet (MB 123)
Herr, unser Gott, dein Sohn hat sich aus Liebe zur Welt dem Tod überliefert. Lass uns in seiner Liebe bleiben und mit deiner Gnade aus ihr leben. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Impuls zum Evangelium
Liebe Schwestern und Brüder!
Die Auferweckung des Lazarus ist das größte und letzte Zeichen im Johannesevangelium, das Jesus als Herrn über Leben und Tod offenbart. Lazarus Erweckung hat mit uns zu tun. Denn Jesu Worte „Komm heraus“ fordern uns auf, unser Leben nicht verkümmern zu lassen. Und sie ermutigen uns, unser Leben zu gestalten und nach den eigenen Lebensmöglichkeiten zu suchen. Auferweckung wird erfahrbar, wo wir uns aus Fesseln befreien, aus Gräbern der Vergangenheit heraustreten und einen Schritt auf ein Plus an Lebendigkeit zugehen. Dort, wo wir lebendig sind, im Schmerz und im Glück, begegnet uns Jesus, und sein Zuspruch ist keine Vertröstung auf ein Jenseits, sondern gegenwärtige Wirklichkeit: „Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben“.

Fürbitten aus der Messe
Herr und Schöpfer unseres Lebens, zu dir kommen wir mit unseren Bitten, Anliegen, Sorgen und Nöten:
– Es gibt Situationen, da fühlen wir uns hilflos und ohnmächtig. Herr, schenke uns dann deine heilende Gegenwart. Herr, erbarme dich.
– Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die können wir nicht ungeschehen machen. Herr, öffne die verschlossenen Gräber in uns, so dass durch deine Gegenwart wieder Mut und Zuversicht in unser Leben einzieht. Herr, erbarme dich.
– Schenke den Ängstlichen dieser Tage deine Kraft und deinen Geist, damit Angst in Hoffnung verwandelt wird. Herr, erbarme dich.
– Beten wir besonders für alle Frauen und Männer, die sich während der aktuellen Corona-Pandemie mit großem Einsatz um die Kranken kümmern; Segne, stärke und beschütze sie und erfülle ihre Herzen mit unerschütterlichem Glauben an deinen Beistand, mit Hoffnung auf deine Hilfe und mit Liebe zu dir und den Nächsten.
– Voller Dankbarkeit blicken wir auf die Menschen, die Tag für Tag für das Leben in unserem Land im Einsatz sind – in den Lebensmittelgeschäften, bei der Logistik und an den vielen anderen Orten und in den vielen Berufen, die für unser tägliches Leben wichtig sind: Schenke Ihnen Kraft, Ausdauer und Gesundheit und Menschen, die Ihnen ihren Dank auch zeigen.
– Es gibt Glaubenserfahrungen, die nicht erklärbar sind, aber dennoch viel in uns bewirken. Herr, halte sie in uns wach und lebendig, so dass sie uns zu einer tiefen Verbundenheit mit dir führen. Herr, erbarme dich.
– Es gibt Menschen, die von uns gegangen sind, deren Verlust uns mit Trauer erfüllt. In den Augen der Welt sind sie tot. Doch im Glauben wissen wir: Wer an dich glaubt, ist niemals verloren. Herr, nehme unsere Verstorbenen auf in dein Reich. Wir beten heute besonders in den Intentionen der ausgefallenen Messen: Wir beten für die Eheleute Katharina und Josef Opladen und ihre verstorbenen Kinder; wir beten für die verstorbenen Eheleute Gertrud und Wilhelm Paffrath und Sohn Oswald. Herr, erbarme dich.
Dein Sohn Jesus Christus hat uns ein Leben in Fülle verheißen. Deshalb machen wir uns trotz Fehlversuchen und Rückschlägen immer wieder neu auf den Weg zu dir. Danke, dass du uns in deiner Liebe unterstützt entgegenkommst.

Posted in Christen am Rhein, Gedanken | Leave a Comment »

Geistlicher Impuls zum Samstag der Vierten Fastenwoche

Posted by michaelcziba - 28. März 2020

Eröffnungsvers des Tages
Mich umfingen die Fesseln des Todes. Die Bande der Unterwelt umstrickten mich. In meiner Not rief ich zum Herrn. Aus seinem Heiligtum hörte er mein Rufen. (Psalm 18 (17), 5-7)

Tagesgebet Vom Tag (MB 122)
Barmherziger Gott, lenke du selbst unsere Herzen zu dir hin; denn ohne deine Hilfe können wir dir nicht gefallen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Impuls zum Evangelium
„Noch nie hat ein Mensch so gesprochen“, sagen die Gerichtsdiener, die Jesus vor den Hohen Rat bringen sollten. Sie sind unfreiwillig Zeugen seiner Autorität und seiner Menschlichkeit geworden. Das darf in den Augen seiner Gegner nicht sein! Sie sprechen von Verführung! Denn die einfachen Menschen kennen das Gesetz nicht! So die Argumentation derer, die Angst haben, Jesus könne ihnen ihre Macht streitig machen. Doch indem sie das einfache, gesetzesunkundige Volk verfluchen, wird ihr menschenverachtendes Denken offenbar. Nikodemus, einer aus ihren Reihen, der einmal in ihn zutiefst beeindruckendes nächtliches Gespräch mit Jesus führte (Joh 3,1-21) – er muss sie darauf aufmerksam machen, dass sie in ihrem Hass auf Jesus das von ihnen immer gegen Jesus angeführte Gesetz missachten. Wer hasst, kann nicht mehr richtig sehen. „Hass macht blind“, heißt es. Man blendet alles aus, was dieser verengten Wahrnehmung nicht entspricht. Keiner ist vor solchen Verengungen geschützt. Deshalb: „Herr, brich mein Herz um, dass es den Samen aufnimmt, den Du säst…“ (Lothar Janek).

Fürbitten aus der Messe
Jesus Christus, den Grund unseres Glaubens und unserer Hoffnung, bitten wir:
– Herr, schenke den Theologen wissenschaftlichen Eifer, aber auch einen tiefen Glauben an dich, den Sohn Gottes. Christus, höre uns.
– Bewahre die Menschheit vor dem Wahn, alles sei machbar und nachweisbar. Christus, höre uns.
– Zeige dich den Menschen, die auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens sind. Christus, höre uns.
– Schenke den Ängstlichen dieser Tage deine Kraft und deinen Geist, damit Angst in Hoffnung verwandelt wird. Christus, höre uns.
– Begleite auch jene Menschen, die meinen, ohne dich leben zu können. Christus, höre uns.
– Gib allen, die um einen lieben Menschen trauern, die Hoffnung, dass im Tod das Leben ist. Christus, höre uns.
Denn du bist unser Weg, unsere Wahrheit und das Leben. Dir sei Ehre jetzt und immer.

Posted in Christen am Rhein, Gedanken | Leave a Comment »

Geistlicher Impuls zum Freitag der Vierten Fastenwoche

Posted by michaelcziba - 27. März 2020

Eröffnungsvers des Tages
Hilf mir, Gott, durch deinen Namen. Verschaff mir Recht mit deiner Kraft. Gott, höre mein Flehen, vernimm meine Worte. (Psalm 54 (53), 3-4)

Tagesgebet Vom Tag (MB 121)
Barmherziger Gott, du kennst unsere Schwachheit und Not. Doch je hinfälliger wir sind, um so mächtiger ist deine Hilfe. Gib, dass wir das Geschenk dieser Gnadenzeit freudig und dankbar annehmen und dein Wirken in unserem Leben bezeugen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Impuls zum Evangelium
Das Laubhüttenfest ist das „fest der Freude“ über die Gabe des Gesetzes. Während dieser Festwoche, die viele Menschen auf den Straßen Jerusalems versammelt, spielen sich die Auseinandersetzungen um die Person Jesu ab. Es kommt zu einer Spaltung unter dem Volk, denn sein Wort zwingt zur Entscheidung. Sein öffentliches Auftreten löst bei den Menschen die Frage nach seiner Messianität aus. Nach einer weit verbreiteten Meinung sollte die Herkunft des Messias unbekannt sein. Jesu Herkunft aber ist bekannt, deshalb kann er, so argumentieren einige, nicht der Messias sein. Die eigentliche Herkunft Jesu – Gott selbst – offenbart sich aber nur jenen, die an ihn glauben. Für die religiösen Führer ist Jesus nichts anderes als ein Volksverführer. Sie hassen ihn. Hass und Glaube vertragen sich nicht. Nur wer liebt, kann glauben. Denn „wer liebt, der lässt sich los ins Ungewisse“.

Fürbitten aus der Messe
Zu unserem Herrn Jesus Christus, der uns das Gebot der Liebe gegeben hat, wollen wir beten:
– Wir beten für die Kirche, dass sie den Einsatz für die Armen glaubwürdig verkündet und vorlebt. Christus, höre uns.
– Wir beten für die Politiker, dass sie sozial gerechte Lebensmöglichkeiten und Gesetze schaffen. Christus, höre uns.
– Wir beten für die wirtschaftlich Einflussreichen, dass sie globale Verantwortung übernehmen. Christus, höre uns.
– Schenke den Ängstlichen dieser Tage deine Kraft und deinen Geist, damit Angst in Hoffnung verwandelt wird. Christus, höre uns.
– Wir beten für uns, dass wir immer mehr den Mut finden, füreinander da zu sein und anderen zu helfen. Christus, höre uns.
– Wir beten für unsere Verstorbenen und alle Toten, dass sie in deiner Liebe geborgen sind. Besonders beten wir heute in den Intentionen der Heiligen Messen, die leider ausfallen müssen: wir beten In der Meinung des Jahrgedächtnisses von Josef Kurth. Christus, höre uns.
Herr Jesus Christus, du hast uns den Weg der Liebe gezeigt und bist ihn bis zum Ende gegangen. Hilf uns, dir zu folgen, heute, morgen und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit.

Posted in Christen am Rhein, Gedanken | Leave a Comment »